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Cover  
Paradise Lost - Icon (CD)
Label: Music For Nations
VÖ: 1993
Homepage | MySpace
Art: Classic
DarksceneTom
DarksceneTom
(2450 Reviews)
Nur allzu gut kann sich der Verfasser dieser Zeilen an diesen absolut magischen Moment erinnern, als PARADISE LOST, jene 1988 gegründete, britische Vorreiterband (die zu diesem Zeitpunkt neben dem ruppig unreifen "Lost Paradise" Debüt, mit "Gothic" und "Shades Of God" bereits zwei herausragende, zu ihrer Zeit zwar innovativ und wegweißende, jedoch nicht restlos perfekte Alben im Gepäck und im Regal des Zeugen hatten ) ihren stimmungsvollen Videoclip namens "True Belief" über die Bildschirme schauern ließen. Ein Song, der den paralysierten Metal Maniac sofort berührte um ihn mit seiner grenzenlos genialen Atmosphäre zu fesseln und zu bannen. Was für ein revolutionäres Gemisch aus hart dunklem Metal und purer Melancholie. Welch Intensität, welch Schönheit eines Songs!

Eben jene Übernummer bis dato nie gehörter Art war wohl auch die Initialzündung dafür, dass PARADISE LOST in Folge zu den absoluten Vorreitern der Gothic Szene wurden. Die Briten waren schon zuvor die ersten, die effizient Death Metal Vox und Frauengesang, Dark Wave Vibes, Doom und Death Metal zu einer perfekt funktionierenden Einheit verschmolzen um unzählige Nachahmer hervorzurufen. "Gothic" war wohl auch der Grundstein für die metallische Blütezeit eben jeder Kunstform, "Icon" jedoch die perfekte Vollendung. Ohne PARADISE LOST hätte es viele große Bands unserer Zeit nie gegeben und dieses 93er Meisterwerk war und ist so was wie das "Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band" einer ganzen Generation des Düstermetals.
Jede Nummer ist ein perfektes Monument für sich. Sei es das gewaltig monumental groovende "Embers Fire", das schwermütige "Joys Of The Emptiness", harte Momente wie "Widow" und "Weeping Words", oder das im wahrsten Sinne des Wortes kolossal groovende "Collosal Rains", jeder einzelne Song ist ein pastellfarbenes Meisterwerk zwischen gruftiger Melancholie, sentimentaler Schwermut und düsterer Härte.

"Icon" ist voll von packender Atmosphäre, fettem Gitarrensound eines genial aufspielenden Duos Mackintosch/Aedy (bei dem vor allem die ureigenen unverkennbaren - in Folge oft kopierten - Harmonien von Greg die ganz besondere PARADISE LOST Note ausmachen) und jeder einzelne Song wird gekrönt von einem erstmals in Höchstform agierenden Nick Holmes, der – wie bereits auf "Shades Of God" angedeutet - nicht mehr im Death Metal Morast ackert, sondern sein herrlich rau und charismatisch ausdrucksstarkes Volumen effizient wie nie zuvor einsetzt um den Songs ihre perfekte Aura zu geben.

"True Belief"


PARADISE LOST erschufen 1993 die perfekte Mischung aus Metal und Melancholie. Ein Album das in seiner Art, seiner Klasse und seiner unaufdringlichen Schönheit neben TIAMAT’s "Wildhoney" mit das wichtigste Stück Musik seiner Zeit darstellt und den Begriff Gothic Metal völlig neu definierte. Die Briten waren hier an ihrem Höhepunkt des Schaffens angelangt. Nie zuvor war die Mischung aus schweren Riffs, schleppenden Rhythmen und düster grabestrauriger Atmosphäre so hoffnungsvoll, so melodiös, voll von bildgewaltiger Schönheit und dermaßen einzigartig.

"Icon" stellt, ebenso wie das bombastisch facettenreich und prächtige "Draconian Times" und das verdammt treffsichere und erstmals deutlich die DEPECHE MODE und SISTERS OF MERCY Vibes inszenierende "One Second" bis heute das Großartigste dar, das diese Ausnahmeband je erschuf und allein für solche Alben haben sie den Platz ganz tief im Herzen der Metal Gemeinde auf Ewigkeiten sicher!

"Embers Fire"
Trackliste
  1. Ember's Fire
  2. Remembrance
  3. Forging Sympathy
  4. Joys of the Emptiness
  5. Dying Freedom
  6. Widow
  7. Colossal Rains
  1. Weeping Words
  2. Poison
  3. True Belief
  4. Shallow Seasons
  5. Christendom
  6. Deus Misereatur
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Kommentare
revilO
21.02.08 09:53: a Waonsinn
Obwohl seinerzeit als Monatssieger im größten deutschen Metalmagazin zu Recht total abgefeiert, hat es dieser wahre Geniestreich und für mich eines der zehn besten Metalalben überhaupt aus unverzeihlichen Gründen nicht in das immerhin 500 Scheiben umfassende "Best Of Rock & Metal" selbiger Zeitschrift geschafft. Für mich Grund genug, dieses Magazin nicht mehr zu konsumieren (ausgenommen das Metallica und Slayer Special freilich). Ich merke gerade, ich ärgere mich noch immer…jo san de Piefkes total derrisch? Da Burgenlandler in der Redaktion hot jo nix zum sogn ghobt.
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