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Wenn eine Band auf Ewig als Heiligtum und Vorreiter in Sachen unverfälscht kräftig und genialen Power Metal zu nennen bleibt, dann wird das wohl Metal Church sein und eigentlich wäre ja jede der ersten fünf US Göttergaben eines Classic Reviews würdig. Da aber der 85er Debütknaller eh allerorts (zurecht) als Meilenstein gehuldigt wird, das Drittwerk "Blessing In Disguise" aber den Einstieg des Übersängers Mike Howe dokumentiert und mir persönlich obendrein noch einen Tick besser gefällt als der holde Rest des Backkataloges, wollen wir uns heute mal damit befassen.
Nach dem Abgang von Frontröhre David Waye (…er gründete Befriedigenderweise Reverend, deren Meisterstück "Play God" hier gepriesen wird) und Gitarrero Kurt Vanderhof (der aber weiterhin fürs Songwriting zuständig war) wurde der potente US Fünfer also für diesen Release mit dem Heretic (die mit "Breaking Point" bereits aufzeigen konnten hier zum Review) Shouter Mike Howe bzw. Gitarrenhühnen John Marshall aufgemotzt und sollte dadurch gottlob keinerlei Qualitätseinbussen erben. Allein die ersten Einsätze des ultimativen Langstreckenbombers "Fake Healer" überrollen jeden Zweifel im Ansatz und zerbröseln mit tonnenschweren Riffs und unglaublich dicht hartem Rhythmus sämtliche Muskelfasern im Sekundentakt. Diesem überirdisch geilen Song wird sich noch in Jahren kein ordentlicher Banger entziehen können! Was folgt ist schlicht mit "genial" zu bezeichnen. Jede einzelne Sekunde lebt von packender Stimmung, ideenreichem Songwriting, enormer Härte und den tollen Vokals. Sei es die packend authentische Erzählung "Rest In Pieces (April 15, 1912)", schnell komplexe Riffgranaten a la "Of Unsound Mind" oder einfach unsterbliche Jahrtausendsongs wie die monumental harte Halbballade "Anthem To The Estranged" (vielleicht gar der beste MC Song…) oder der stimmungsvoll schädelbröselnde Power Metal Hit „Badlands“ . Jeder der, von Terry Date ultrafett produzierten Songs wirkt unabnützbar und beschert mir noch über ein Jahrzehnt nach Erstverzehr eine Dauererrektion. Genau so tiefgründig, atmosphärisch und hart soll und muss echter Power Metal klingen! Diese Scheibe ist ein unumgänglicher Meilenstein! Es ist zwar müßig zu erwähnen, dass die beiden Erstwerke "Metal Church" & "The Dark", der starke Nachfolger "Human Factor" und vor allem das unterbewertete Meisterwerk "Hanging In The Ballance" ebenso Pflichtakte eines jeden halbwegs gebildeten Metal Maniacs sind – da Metal Church aber trotz flächendeckender Huldigungen immer eine der unterbewertetsten Bands aller Zeiten waren, mach’s ich doch:)) "Badlands" Mehr von Metal Church
Reviews
09.08.2009: Metal Church (Classic)10.09.2008: This Present Wasteland (Review) 24.08.2008: The Human Factor (Review) 13.06.2006: A Light In The Dark (Review) 09.06.2004: The Weight Of The World (Review) News
08.07.2009: Power Metal Legende schließt die Tore.21.10.2008: Megatour mit Overkill ist geplatzt. 13.10.2008: Sänger und sein Soloprojekt ... 11.08.2008: Samples von "This Present Wasteland" online. 12.05.2008: Nächstes Album der US Power Metal Legende! 17.04.2008: Neuer Gitarrero 07.04.2008: Album Artwork veröffentlicht 21.02.2008: Trennen sich von Jay Raynolds 11.11.2006: 1. Demo von 1983 zum Downloaden 11.05.2005: David Wayne gestorben 26.04.2005: Live in Wörgl! 31.03.2005: Nachschlag! 21.05.2004: Tracklist Kommentare
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