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Cover  
Metal Church - Blessing In Disguise (CD)
Label: Elektra
VÖ: 1989
Homepage | MySpace
Art: Classic
DarksceneTom
DarksceneTom
(2424 Reviews)
Wenn eine Band auf Ewig als Heiligtum und Vorreiter in Sachen unverfälscht kräftig und genialen Power Metal zu nennen bleibt, dann wird das wohl Metal Church sein und eigentlich wäre ja jede der ersten fünf US Göttergaben eines Classic Reviews würdig. Da aber der 85er Debütknaller eh allerorts (zurecht) als Meilenstein gehuldigt wird, das Drittwerk "Blessing In Disguise" aber den Einstieg des Übersängers Mike Howe dokumentiert und mir persönlich obendrein noch einen Tick besser gefällt als der holde Rest des Backkataloges, wollen wir uns heute mal damit befassen.

Nach dem Abgang von Frontröhre David Waye (…er gründete Befriedigenderweise Reverend, deren Meisterstück "Play God" hier gepriesen wird) und Gitarrero Kurt Vanderhof (der aber weiterhin fürs Songwriting zuständig war) wurde der potente US Fünfer also für diesen Release mit dem Heretic (die mit "Breaking Point" bereits aufzeigen konnten hier zum Review) Shouter Mike Howe bzw. Gitarrenhühnen John Marshall aufgemotzt und sollte dadurch gottlob keinerlei Qualitätseinbussen erben.

Allein die ersten Einsätze des ultimativen Langstreckenbombers "Fake Healer" überrollen jeden Zweifel im Ansatz und zerbröseln mit tonnenschweren Riffs und unglaublich dicht hartem Rhythmus sämtliche Muskelfasern im Sekundentakt. Diesem überirdisch geilen Song wird sich noch in Jahren kein ordentlicher Banger entziehen können! Was folgt ist schlicht mit "genial" zu bezeichnen. Jede einzelne Sekunde lebt von packender Stimmung, ideenreichem Songwriting, enormer Härte und den tollen Vokals. Sei es die packend authentische Erzählung "Rest In Pieces (April 15, 1912)", schnell komplexe Riffgranaten a la "Of Unsound Mind" oder einfach unsterbliche Jahrtausendsongs wie die monumental harte Halbballade "Anthem To The Estranged" (vielleicht gar der beste MC Song…) oder der stimmungsvoll schädelbröselnde Power Metal Hit „Badlands“ . Jeder der, von Terry Date ultrafett produzierten Songs wirkt unabnützbar und beschert mir noch über ein Jahrzehnt nach Erstverzehr eine Dauererrektion. Genau so tiefgründig, atmosphärisch und hart soll und muss echter Power Metal klingen!

Diese Scheibe ist ein unumgänglicher Meilenstein!

Es ist zwar müßig zu erwähnen, dass die beiden Erstwerke "Metal Church" & "The Dark", der starke Nachfolger "Human Factor" und vor allem das unterbewertete Meisterwerk "Hanging In The Ballance" ebenso Pflichtakte eines jeden halbwegs gebildeten Metal Maniacs sind – da Metal Church aber trotz flächendeckender Huldigungen immer eine der unterbewertetsten Bands aller Zeiten waren, mach’s ich doch:))

"Badlands"

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Kommentare
Werner
Werner
26.03.04 15:13:
Ich kann mich an meine erste eher enttäuschende Reaktion erinnern, als ich damals die ersten Klänge von "Blessing In Disguise" zu hören bekam. Der rauhe Charme, das anfänglich gedrosselte Tempo und die nicht so zugänglichen Songs gegenüber dem Debut oder "The Dark" entpuppten sich letztlich dann doch als unübertrefflich. Es gibt in diesem Genre wohl kaum eine vergleichbare Scheibe, sei es kompositorisch oder soundtechnisch ... wäre locker unter meinen Top 100 ...
DarksceneTom
DarksceneTom
26.03.04 15:20:
...und des mag was heissen gell ;)))))
Werner
Werner
26.03.04 15:22:
... eija, ´kommt im Nachhinein a bißerl arrogant rüber, is aber so.
DarksceneTom
DarksceneTom
26.03.04 15:26:
.....des paßt perfekt!
Wer die Wahl hat, hat die Qual:)
Psychodream
Psychodream
26.03.04 16:39:
diese cd war für mich der einstieg in das metal church lager, die ersten 2 legte ich mir erst danach zu und ich erlebte den gegenteiligen effekt wie werner. ich konnte anfangs mit dem ursprünglichen shouter nicht viel anfangen. ;)

super review, ein mehr als würdiger klassiker!
vossaut
vossaut
27.03.04 16:04:
Mike Howe ist sowieso Gott - warum der Kurtl die Reunion (im Jahre 99 mit dem Rohrkrepierer 'Masterpeace') mit dem David Wayne angezettelt hat und nicht mit dem Mike ist mir bis heute ein Rätsel - aber was solls .. DREI Götterscheiben hat er ja veredeln dürfen - auch in meinen Top100 ist sicher eines dieser 3 alben zu finden

kleiner Tipp noch für "Allessammler":
auf der Reverend EP 'A Gathering of Demons' spielt David Wayne und seine Jungs den Song 'Legion' - das ist 1:1 der 'Blessing in Disuguise' Kracher 'Fake Healer' nur mit anderem Text - verblasst aber im Vergleich zum Original doch sehr, vorallem auf Grund von Wayne's stimmlicher Limitierung
Werner
Werner
27.03.04 16:41:
Oh ... dem Vossaut entgeht aber schon garnichts. Habe diese Ep auch zuhause, aber wie Du schon erwähnst, kein Pflichtkauf. Typisch Wayne, mit ´nem Billigprodukt (wegen des miessen Sounds) wiedermal abzocken(siehe WAYNE Debut).
DarksceneTom
DarksceneTom
30.03.04 07:16:
....i sag, die Situation mit METAL CHURCH inkl. Howe und nebenbei REVEREND war sowieso das beste was dem Fan passieren hat können.
REVEREND warn mit den ertn beiden Scheiben auch absolut überirdisch...
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