HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort

Registrieren
Suche
SiteNews
Review
Jacobs Moor
Self

Review
B-S-T
Unter Deck

Review
Beast In Black
Berserker

Review
Bleeding
Elementum

Review
Dr. Living Dead!
Cosmic Conqueror
Upcoming Live
Graz 
Innsbruck 
Linz 
Salzburg 
Wien 
Aschaffenburg 
Berlin 
Düsseldorf 
Hamburg 
Köln 
Leipzig 
München 
Nürnberg 
Olching 
Saarbrücken 
Stuttgart 
Weinheim 
Wiesbaden 
Aarau 
Basel 
Lyss 
Meyrin 
Pratteln 
Zug 
Bologna 
Brescia 
Mailand 
Segrate (Mailand) 
Hluk 
Ljubljana 
Statistics
5601 Reviews
456 Classic Reviews
273 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Edguy - Vain Glory Opera (CD)
Label: AFM Records
VÖ: 1998
Homepage | MySpace | Facebook
Art: Classic
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
Hobald
Hobald
(12 Reviews)
Man schreibt das Jahr 1998 und der Melodic Metal fristet aufgrund der Anfang der 90 Jahre einsetzenden Grungewelle immer noch ein Schattendasein. Doch eine junge Kapelle aus Fulda (D) macht sich Ende der 90er daran, der legitime Nachfolger von Helloween zu werden und brettert ein Album ein, welches den Beginn ihrer Karriere als eine der besten Melodic Power Metal Bands überhaupt besiegeln sollte.
Nach zwei Demos ("Evil minded" und "Children of steel", beide 1994 erschienen) und zwei Alben ("The Savage Poetry" und "Kingdom Of Madness") veröffentlichen Edguy am 15.01.1998 "Vain Glory Opera" via AFM Records und damit genau jenes Album, das für den Durchbruch der Band sorgen sollte. Produziert in den Finnvoxx Studios zu Helsinki vom damaligen Stratovarius Mastermind Timo Tolkki lässt dieses Album erkennen, wohin die Reise von Tobias Sammet und Co führen sollte: Nämlich in den (kommerziellen) Metal-Olymp!

Sämtliche Lyrics von "Vain Glory Opera", welche hauptsächlich von Liebe, Mut und Ehre handeln, wurden von Chef Tobias Sammet geschrieben. Bei der Komposition der Stücke durfte er sich zum Teil von Jens Ludwig (g) unterstützen lassen. Neben dem Gesang wurden von Tobias Sammet auch die Keyboards und der Bass eingespielt (Tobias Exxel stieg am Bass erst zu "Theatre of Salvation" ein). Neben dem Gastauftritt von Timo Tolkki, der auch die Leadgitarre auf "Out of control" und dem Titelstück würgt, glänzt auch Blind Guardian`s Hansi Kürsch als Gastsänger bei diesen beiden Stücken. Die Drums wurden von Session Musiker Frank Lindenthal eingespielt, da Standardtrommler Dominik Storch die Band aus persönlichen Gründen verließ und Felix Bohnke erst am Ende der Aufnahmen zur Band stieß.

"Vain Glory Opera" startet mit einem eineinhalb minütigen Intro-Ouvertüre und dem superben Opener "Until we rise again", einer der schnelleren Albumnummern, die sofort Lust auf mehr macht! Edguy bestechen auf ihrem dritten Werk von Beginn an mit treibenden Gitarrenläufen und typischen Chören und es soll in genau jener Klasse weitergehen. Der Midtempostampfer "How many miles" gehörte jahrelang zu den Liveklassikern der Band, "Scarlet Rose" stellt die Referenzballade von Edguy dar, voll gepackt mit Pathos und Herzschmerz, mir persönlich fast etwas zu kitschig, jedoch weit entfernt davon schlecht zu sein.
Nach dieser ersten Verschnaufpause geht es dann mit dem absoluten Albumkracher weiter. "Out of control", ein etwas düsterer Edguy Song, der mit Double Bass, amtlichem Timo Tolkki Solo und dem Wechselgesang zwischen Hansi Kürsch und Tobias Sammet unglaubliche Atmosphäre aufbaut und noch heute jedes Konzert der Band abschließt, ist ein absoluter Alltime-Klassiker der Band, der mir heute noch Gänsehaut beschert. Gleich danach folgt gleich der nächste Höhepunkt. Das Titelstück mit seinem Fanfarenintro, seinem unglaublich geilen und melodiös treibenden Gitarrenriff und dem bombastischem Chor ist der Mitsinghit des Albums und ebenfalls bis heute ein Klassiker.



Weltklasse, aber noch lange nicht alles, was Kreativkopf Sammet im Jahre 1998 aus der Schublade zerrte. Vielleicht ist das im klassischen 08/15 Melodic Power Korsett und mit melodiösen Chören dahin plätschernde, und mit typisch (un)lustiger Sammet Jodeleinlage aufwartende "Fairytale der einzige Schwachpunkt des Albums. Wobei jegliche Form von Schwachpunkt bei "Vain Glory Opera" "Kritik auf hohem Niveau" bedeutet. Spätestens bei "Walk on fighting" sind ohnehin alle kurzen Zweifel Geschichte. Hier zimmern Edguy nach kurzem und verhaltenen Beginn gleich wieder mit treibendem Riffing und Double Bass drauflos. Ein weiterer jahrelanger Liveklassiker der Band. Mit "Tomorrow" kommt dann noch die zweite Ballade (diesmal ganz ohne Gitarren und dementsprechend keyboardlastig), während Edguy mit "No more foolin`" beim vorletzten Song wieder amtlich das Gaspedal anziehen und den schnellsten und härtesten Song der Scheibe vorlegen, der härtetechnisch beinahe mit "Nailed to the wheel" vom fantastischen "Mandrake" Album vergleichbar ist. Für mich eindeutige der dritte Song, der aus dem restlichen, durchwegs sehr guten Material des Albums heraus sticht!
Das Finale stellt dann noch die Ultravox Coverversion "
Hymn+ dar, welche ich persönlich um einiges besser finde als das Original. Sehr gelungen und ein super Abschluss eines großartigen Albums!

"Vain Glory Opera" ist voll gepflastert mit Double Bass Attacken, doppelten Gitarrenläufen, bombastischen, voluminösen Chören und Melodien. Die dritte Edguy dokumentiert einen Tobias Sammet, der sich in seiner Gesangsentwicklung schon bedeutend weiter zeigt, als noch auf dem Vorgängeralbum und eine Band, die die Balance zwischen harten Gitarrenriffs, Melodien und hymnischen Chorarrangements weiter perfektioniert und einige absolut Klassiker des Genres geschaffen hat.
All das macht dieses Album nicht nur zu einem der ersten Meilensteine der Edguy Discografie, sondern bis heute zu einem absoluten Pflichtkauf für jeden Melodic Power Metalfan dieses Erdballs.

Trackliste
  1. Overture
  2. Until The Rise Again
  3. How Many Miles
  4. Scarlet Rose
  5. Out Of Control
  6. Vain Glory Opera
  1. Fairytale
  2. Walk On Fighting
  3. Tomorrow
  4. No More Foolin'
  5. Hymn
Mehr von Edguy
Reviews
30.07.2017: Monuments (Review)
24.04.2014: Space Police - Defenders of the Crown (Review)
10.08.2011: Age of the Joker (Review)
22.11.2008: Tinnitus Sanctus (Review)
29.01.2006: Rocket Ride (Review)
24.09.2005: Superheroes (ep) (Review)
12.03.2004: Hellfire Club (Review)
09.02.2004: King Of Fools (ep) (Review)
25.06.2003: Burning Down The Opera (Review)
01.02.2002: Mandrake (Review)
News
03.07.2017: Neuer Song online
27.05.2017: Album, Tourdates und Lyric-Videoclip.
16.05.2014: Dates mit Unisonic, Masterplan und Freedom Call.
25.04.2014: Live Auftritt beim ARD Boxkampf in Berlin!
10.04.2014: Stellen den "Love Tyger" Videoclip vor.
27.03.2014: Dates der "Space Police" World Tour.
17.03.2014: Erstes Lyric Video und Albuminfos.
02.02.2014: "Space Police - Defenders Of The Crown" Artwork.
28.01.2014: Knarzen neue Scheibe ein.
29.03.2012: Support für Bülent Ceylan Show
20.09.2011: Stürmen die Welt-Charts
07.08.2011: "Robin Hood" Videoclip als Albumvorbote.
03.06.2011: "Age Of The Joker" Artwork und Infos.
18.08.2010: Nachwuchs zu vermelden
26.01.2010: Supporten die Scorpions auf ihrer Abschiedstournee.
26.03.2009: Erster DVD Trailer veröffentlicht.
16.03.2009: "Fucking With Fxxx - Live" DVD kommt.
26.09.2008: Details zu "Tinnitus Sanctus".
17.09.2008: Im November kommt "Tinnitus Sanctus".
04.02.2006: Die Hair-Force-One chartet...
31.01.2006: Volley in die Top Ten!!!
30.06.2005: EP mit Michael Kiske!
10.11.2004: Best of Album - Tracklist
05.11.2004: Best Of!
08.03.2004: Bonusmaterial auf neuer CD
03.02.2004: live on TV
26.11.2003: Auf Europatour
23.11.2003: Zum neuen Album
08.10.2003: Bei Nuclear Blast
28.03.2002: Kein Arbeitsvisum für die USA
Kommentare
Noch keine Kommentare vorhanden...
Jacobs Moor - SelfB-S-T - Unter DeckBeast In Black - BerserkerBleeding -  ElementumDr. Living Dead! - Cosmic ConquerorCannibal Corpse - Red Before BlackVoyager - Ghost MileMyrkur - Mareridt In Aevum Agere - From The Depth Of Soul Coldspell -  A New World Arise
© DarkScene Metal Magazin