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Cover  
Alice In Chains - Black Gives Way to Blue (CD)
Label: Virgin Records
VÖ: 25.09.2009
Homepage | MySpace
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(2370 Reviews)
9.0
Ich hab mir eigentlich überhaupt nix von diesem Album erwartet und bis vor Kurzem der Meinung weitere Jerry Cantrell Soloalben wären die bestmögliche Ersatzdroge für Alice In Chains Maniacs. Diese Band war in ihrer Blütezeit - die ich persönlich allerdings auf die beiden ersten Alben reduziere - einer der hellsten Sterne am Himmel des Rock und vor allem ihr unumstrittenes Meisterwerk "The Dirt" (zum Classic) klingt bis heute packend, originell und durch und durch genial. Wie soll man nun also 14 Jahre nach dem letzten Output und nach dem Tod des charismatischen Fronters Layney Stanley an diese Großtaten anschließen? Es scheint unmöglich fortzusetzen was war, ohne das eigene Vermächtnis dadurch anzukratzen.
"Black Gives Way To Blue" schafft es aber in beeindruckender und ungeahnter Art und Weise, die Magie der Seattle Legende ins Jetzt zu transportieren. Das Album ist sicher kein Meisterwerk der Unsterblichkeitsklasse "Dirt", eine saubere und würdige Fortsetzung des Alice In Chains Erbes ist den Herren um Jerry Cantrell aber ohne Frage gelungen.

Die charismatischen Gitarrenriffs, die mehrstimmig harmonischen Gesänge und die betörende Aura wird nahezu makellos reproduziert. Die Stimme von Neo Fronter William DuVall ist zwar nicht so leidenschaftlich, hypnotisch und packend wie die eines Stanley, kann aber auch überzeugen und passt perfekt zur gewohnt dramatischen Kunst der Amis. Dabei schafft es DuVall zusammen mit Mastermind Cantrell gerade bei Nummern wie dem schwermütigen Opener "All Secrets Known" sehr detailgetreu in die Fußstapfen seines Vorgängers zu treten und eine perfekte Einheit zu bilden.
Andererseits packt er manche Songs hemmungslos am Kopf um ihnen seinen eigenen Stempel aufzudrücken. "Black Gives Way To Blue" ist voll toller Nummern. Manchmal heftig und hitverdächtig wie bei "Check My Brain" oder dem Ohrwurm "Take Her Out", mal tonneschwer wie bei "Last Of A Kind" oder sperrig wie bei "A Looking In View". Dazwischen entdeckt man mit einem orientalisch angehauchten "When The Sun Rose Again" oder "Your Decision" immer wieder tiefgängig ruhige Nummern, um spätestens beim finalen, von Jerry Cantrell als Abgesang für seinen verstorbenen Freund Stanley, intonierten Titeltrack einen perfekt und stimmungsvollen Schlusspunkt unter ein ebenso modern wie zeitlos gutes Rockalbum einer der besten Bands der 90er gesetzt zu bekommen.

Trotz manch neuer Details ist das Ergebnis gewohnt emotional, geprägt von tonnenschweren Melo-Riffs und mitreisenden Melodien und jederzeit zu 100% Alice In Chains! Charismatisch wie die früheren Songs der Band und trotz der schier untragbaren Last des eigenen Vermächtnisses und dem erdrückenden Schatten einer Legende wie Layney Stanley ein perfektes Erbe und die ungeahnt große Fortführung des Mythos Alice In Chains.
"Black Gives Way To Blue" ist intensiv, düster, atmosphärisch und melancholisch ohne an die morbide Stimmung eines Klassiker wie "Dirt" anzuschließen und dessen unnachahmlich Aura zu kopieren. Dieses Album ist voll von zeitlos guten Rocksongs, typisch Alice In Chains und ein Klassealbum, das ich nie und nimmer erträumt hätte.

Alice In Chains sind neben den erwachsen und konstant arbeitenden Pearl Jam ab sofort die einzig relevanten Überlebenden der Grunge Bewegung!

Trackliste
  1. All Secrets Known
  2. Check My Brain
  3. Last Of My Kind
  4. Your Decision
  5. A Looking In View
  6. When The Sun Rose Again
  1. Acid Bubble
  2. Lessons Learned
  3. Take Her Out
  4. Private Hell
  5. Black Gives Way To Blue
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Reviews
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Kommentare
revilO
28.09.09 09:16: -
Es ist schon erstaunlich, wie eine Band mit nur zwei herausragenden Songs, nämlich "Down In A Hole" und "Would" einen derartigen Kultstatus erreichen konnte und sind für mich das beste Beispiel, was ein charismatischer mit voller Leidenschaft auftretender Sänger bewirken kann.

"Black Gives Way to Blue" ist in seiner Gesamtheit dennoch selbst ohne Layne Staley besser als jedes andere AIC-Album, auch wenn die beiden genannten Übersongs unerreicht bleiben.
RedStar
RedStar
28.09.09 19:23: moment!
@revilO:
du hast eine gottband wie AIC einfach nicht "verstanden"...wie kann man die beiden songs herauspicken und als herausragend bezeichnen und göttergaben wie:

Rooster, Rain When I Die, Bleed The Freak, We Die Young, Angry Chair, Got Me Wrong, I Stay Away, Dam That River, Grind, Them Bones, Man In A Box, Love Hate Love, No Excuses...

einfach vergessen, ignorieren oder sonst was...???

und ja: charismatisch und voller leidenschaft war der layne...der war live von einer anderen welt...bin noch in den genuß von live-shows von der DIRT tour gekommen...das hatte nix mit kiffersound zu tun...da wurde der dezibel-fön ausgepackt...!!! das war noch richtige energie, feuer, hingabe etc...!!

AIC rangieren mit FNM, RATM ... in der Liga der unerreichbaren gesamtkunstwerk-gottbands...!
laxity
laxity
28.09.09 21:19: naja...
Was meinst du mit "verstehen"?
Ich glaube, man sollte Rockmusik nicht überinterpretieren, das schaut dann schon ein bißchen überheblich und komisch aus.
Ich hab zwar auch die ersten drei AIC-Alben, aber so richtig gekickt haben sie bei mir nie. Die erste noch am Ehesten.
Gottband erscheint mir jetzt doch ein wenig hoch gegriffen.
DarksceneTom
DarksceneTom
29.09.09 06:46: ...nicht ganz...
...."Dirt" ist von Vorn bis hinten ein Gottalbum, innoavativ, hart, düster, traurig, schön, eigenständig und genial.

Das Debüt wiederum hatte 2 großartige Songs, der Rest des AIC Backkataloges war nicht gerade berauschend und deshalb ist das neue Album die nunmehr zweite ganz große AIC Scheibe. Denn dieses Album hat auch keinerlei Durchhänger!
revilO
29.09.09 08:47: -
Ich habe auch den Hype um die Musik von Nirvana nie verstanden, aber spätestens beim MTV-Unplugged Auftritt begriffen, welche Ausstrahlung ein Cobain hatte. Beide Bands kann man sehr gut vergleichen und ich bin überzeugt, dass beide ohne ihren Sänger nur allein aufgrund ihrer Musik nicht annähernd diesen Erfolg erreicht hätten. Cobain und Staley haben mit ihren Auftritten den damaligen Zeitgeist getroffen, wie wenige andere.
DarksceneTom
DarksceneTom
29.09.09 16:05: ...da geb...
...ich dir zum Teil recht. Die Aura war groß, aber ich denke wer Songs wie "Would", "Them Bones" und "Rooster" oder auch "Smells Like Teen Spirit", "Come As You Are" etc. schreibt, der wär sowieso ein Hit geworden. Die Nummern sind einfach zu gut!
Richtig ist auch, dass gerade Grunge Bands bei den unplugged Auftritten ganz groß beeindruckt haben. Nirvana, AIC und auch Pearl Jam waren da genialst!!!
Professor Röar
Professor Röar
30.09.09 15:25: Grüß Gott!
Alice in Chains haben mit einem wirklich hervorragenden Album überrascht, das bei mir derzeit auf PowerPlay läuft und mir persönlich sicher 0.5 Punkte mehr wert gewesen wäre. Trotzdem wird mir hier zu viel von Gott und Göttergaben geredet, nicht nur in Bezug auf Alice in Chains. Da wird ein Superlativ mal wieder vollkommen überstrapaziert... In diesem Sinne: Pfüt Gott miteinand!
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