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Cover  
Overkill - Horrorscope (CD)
Label: Atlantic Records
VÖ: 30.08.1991
Bandhomepage
MySpace
Art: Classic
DarksceneTom

(1622 Reviews)
Nur wenige Alben haben mich in meinem Leben vom ersten Ton, von der ersten Begegnung an dermaßen brachial durchgepustet wie dieses. Dabei schien es fast unmöglich, einem Meisterwerk wie "The Years Of Decay" (zum Classic Review) einen würdigen Nachfolger nachzureichen, ja gar noch einen drauf zu legen. "Horrorscope" jedoch erschien im Jahre 1991 exakt zehn Jahre nach der Gründung der New Yorker Kultband und zerschretterte von den ersten radikalen Tönen des vernichtenden Openers "Coma" bis zum letzten Nachhall eines andächtigen "Solitude" alle Zweifel.
Nur sehr wenige Metal Alben können mit solch einer Dynamik, solch treffsicherem Abwechlsungs- und Ideenreichtum aufwarten und es sind nicht zuletzt die sensationell geilen Riffs, die brachialen Grooves und einer prunkvollen Schlagzeugarbeit jenseits von Gut und Böse, die "Horrorscope" für mich zu einem der besten 10 Metal Alben aller Zeiten machen. Overkill präsentierten auf "Horrorscope" mit Rob Cannavino und Merritt Gant gleich zwei Gitarristen, die das glorreiche Trio um D.D. Verni, Sid Falck und einen in absoluter Bestform agierenden Bobby „Blitz“ Elsworth perfekt ergänzten. Die von Terry Date verbrochene Hammerproduktion dieser vor Kraft strotzenden Scheibe kommt noch heute auf den Punkt, das Artwork ist glorreich und sein wir uns ehrlich:
Wen extraordinäre Thrash Dampframmen wie "Infectious", "Thanx For Nothig" oder "Live Young, Die Free" kalt lassen, wer bei einem düsteren Doom-Thrash Monster wie dem Titelsong, einem Megastampfer Marke "New Machine" oder einem atmosphärischen Kracher wie "Nice Day For A Funeral" ruhig bleiben kann, dem wurde entweder das komplette Blut gewaschen, oder jegliche Sinnesorgane still gelegt.



Mehr US- Thrash Perfektion als hier geht kaum! Dargeboten ihr absoluter Perfektion von einer der zeitlebens besten und sympathischsten Bands der Geschichte. Overkill zelebrieren typischen NY-Thrash voll von Power Metallischen Versatzstücken, schrecken dabei keineswegs davor zurück manch klassisches Metal Riff einzuschleusen und krönen jeden einzelnen gottverdammten Song mit dermaßen großartigen Melodien, Refrains und mit sagenhaften Tempo- und Rhythmuswechsel, dass jedem Metal Fan noch heute das Herz lacht, wenn er einen Ton dieses Meisterwerks erhaschen darf!

"Horrorscope" ist in jeder erdenklichen Faser perfekt. Ein atmosphärisches Jahrhundertalbum voller Kraft, voller Energie und voller Thrash Hits. Hier ist sogar das Instrumental zu Edgar Winter’s "Frankenstein" ein Kracher vor dem Herrn und so stark, so unbändig mitreisend und zwingend wie auf ihrem 1991er Meistwerk waren Overkill (die vielleicht beste Live Band aller Zeiten) in solch geballter Form trotz starker Werke nie mehr wieder.

Trackliste
  1. Coma
  2. Infectious
  3. Blood money
  4. Thanx for nothin´
  5. Bare bones
  6. Horrorscope
  1. New machine
  2. Frankenstein
  3. Live young, die free
  4. Nice day...for a funeral
  5. Soulitude
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Kommentare
Caro
Caro
13.02.10 10:24: ...
...ein würdiger Klassiker!!! Jede Nummer ein Hammer!!!
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