HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort

Registrieren
Suche
SiteNews
Review
God Dethroned
The World Ablaze

Review
Avatar
Avatar Country

Review
Decapitated
Anticult

Review
Sons Of Sounds
Into The Sun

Review
Warrior Soul
Back On The Lash
Upcoming Live
Innsbruck 
Berlin 
Bochum 
Bremen 
Dresden 
Essen 
Frankfurt am Main 
Geiselwind 
Hamburg 
Köln 
Leipzig 
Lichtenfels 
Mannheim 
München 
Oberhausen 
Siegburg 
Stuttgart 
Wiesbaden 
Wuppertal 
Lausanne 
Oberentfelden 
Pratteln 
Winterthur 
Zürich 
Rom 
Trezzo sull'Adda (Mailand) 
Brno 
Prag 
Zlin 
Ljubljana 
Budapest 
Statistics
5634 Reviews
456 Classic Reviews
274 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Juvaliant - Inhuman Nature (CD)
VÖ: 2009
Homepage | MySpace
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(2796 Reviews)
8.5
Man kann zu manch heimischer Combo stehen wie man will und man kann auch immer vor sich hin jammern, dass Österreich zu wenig Acts von internationalem Format zu bieten hat. Hört man sich aber Releases wie dieses wunderschön, hochprofessionell und stilgerecht aufgemachte Kleinod an, dann muss man die Fahnen des Patriotismus ganz schnell wieder aus dem Fenster hängen.

Die 2003 gegründeten Salzburger Juvaliant (superbes Wortspiel meine Herren!) haben viel vor und sollten es mit einem Album wie "Inhuman Nature" auch locker an die internationale Spitze schaffen. In Eigenregie aufgenommen klingt jedes Detail des Debütalbums der fünf Profimusiker absolut durchdacht, schlüssig und schier perfekt. Vom wunderschönen Felipe Machado Franco (Ayreon, Iced Earth, etc.) Artwork über die professionelle Promomappe bis zur Bandpage wirkt hier alles wie aus einem Guss und spätestens nach dem ersten Komplettdurchlauf von "Inhuman Nature" ist man sich sicher, dass es mit dem Teufel zugehen müsste, wenn die fünf Herren nicht in Bälde neben Serenity oder Edenbridge am Thron des heimischem Symphonic Metal Podest stehen sollten.

Dabei bestechen die Salzburge vor allem durch ihr enorm saftiges Riffing, das sich perfekt an die schmeichelhaften Harmonien und großen Melodien anschmiegt und Juvaliant trotz massiver Nähe zu Rhapsody zu keiner Sekunde kitschig oder aufdringlich klingen lässt. Songdienliche Keyboards, packend aber ebenso unaufdringliche Klassik und Orchesterarrangements von Mikko Mustonen (Northern Kings) und die perfekte Produktion von Jan Vacik (Dreamscape Studios) runden ein Album ab, das man locker in einem Atemzug mit Releases von Größen wie Rhapsody, Heavenly, Angra aber auch kantigeren Kapellen wie Symphony X oder Kamelot nennen kann.
Juvaliant agieren zu jedem Moment dynamisch und eingängig. Der Sound ist ebenso druckvoll und fett, wie auch transparent und filigran genug um den fingerfertigen Details genügend Raum zu lassen und sie nicht zu überrollen.
So kann man sich ab dem instrumentalen Intro "Into The Abyss" an absoluten Genrehits wie "Heroes (We Will Be)" und knackiger Kost wie "Doomsday Machine" laben. Dabei sind die kurzen Songs ebenso treffend und packend wie die monumental angelegten Momente al a "Hell's Roundabout", das absolut fabelhafte "Killing Child" oder das großartige, überlange Finale "Cold Distance Of The Universe", in dem Juvaliant nochmals alle Register ihres Könnens ziehen und einen absoluten Symphonic Prog Power Leckerbissen servieren.

"Inhuman Nature" ist ohne Frage und ohne jegliche patriotischen Vitamin B Gedanken eines der besten, abwechslungsreichsten und auch knackigsten Symphonic Power Metal Alben der letzten Zeit und mit solch einem grandiosen Produkt in Händen sollte es für Juvaliant nur noch eine Frage der Zeit sein, bis sie einen anständigen Deal unterzeichnen…
Trackliste
  1. Into The Abyss
  2. Heroes (We Will Be)
  3. Doomsday Machine
  4. Live To Die
  5. Hell's Roundabout
  1. Killing Child
  2. On Wings Of Steel
  3. Silent Agony
  4. Cold Distance Of The Universe
Kommentare
Noch keine Kommentare vorhanden...
God Dethroned - The World AblazeAvatar - Avatar CountryDecapitated - AnticultSons Of Sounds - Into The SunWarrior Soul - Back On The LashBelow - Upon A Pale HorseDisbelief - The Symbol Of DeathPretty Boy Floyd - Public Enemies Souls Demise - Angels Of DarknessAmplifier - Trippin` With Dr. Faustus
© DarkScene Metal Magazin