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7.0
Das Fazit gleich vorab: Rob Zombie ist seit seiner massiven Hollywood Präsenz einfach nicht mehr ganz der alte und trotz der cover- und titeltechnischen Rückbesinnung kann "Hellbilly Deluxe 2" weniger des auf "Educated Horses" verlorenen Bodens gut machen, als man sich erhoffte.
Leider kann auch der große Bruder des im Jahre 1998 erschienenen Hammeralbums - das gleichzeitig die Solokarriere des White Zombie Fronters einläutete ohne Klasse zu seinem ex-Betätigungsfeld einbüssen zu müssen und das ebenso wie "The Sinister Urge" über jeden Fehl und Tadel erhaben ist – trotz all der in ihn gesetzten Hoffnungen nicht restlos überzeugen. Natürlich wird hier auf sehr hohem Niveau gejammert, denn die Chose von Rob Zombie ist immer noch furztrocken, fetzcool, rotzig und die Mischung aus Industrial, Rock, Metal und Hollywood in all ihrer glamourösen US-Dekadenz unverkennbar. Nummern wie "Burn" oder " Death and Destiny Inside The Dream Factory" hätten es jedoch früher nicht auf ein Album des Bären geschafft und sind schlicht langweilig. Darüber, dass ich von "Werewolf of The SS" lieber den full-length Grindhouse-Splatterfilm als einen zugegeben sehr geil und sleazigen Industrial Rock Hit erlebt hätte will ich hier gar nicht sprechen. Viel fataler ist jedoch, dass richtige Megahits und die unbesiegbar an den Eiern packenden Grooves des Untoten wieder mal schwer auszumachen sind. Am ehesten können typische Ohrwurm-Beckenstesser wie "Jesus Frankenstein", die erste Single "Sick Bubblegum", "Virgin Witch" und das coole "What?" diesen Anspruch erfüllen, die Hormone durch erdige Zutaten und Lässigkeit zum Moshen bringen um dabei neuerlich glaubwürdig vom Breitwandrock des Zombieman zu erzählen. Aber sei’s wie’s sei…ein, zwei Füller waren auf jedem Rob und White Zombie Album. Bis vor einigen Jahren war der Rest aber einfach nur geil und zwingend und zumindest 80% absolute Hits vertreten. Da hat sich das Verhältnis nun eindeutig verdreht und damit wird sich der Fan wohl abfinden müssen. Dass "Hellbilly Deluxe 2" dennoch ein cooles Album eines der coolsten und unverkennbarsten US Musiker unserer Zeit und im Gesamten auch deutlich besser als sein Vorgänger ist, muss deshalb ja noch lang nicht schlecht geredet werden… Trackliste
Mehr von Rob Zombie
Reviews
16.05.2006: Educated Horses (Review)01.02.2002: The Sinister Urge (Review) News
27.07.2010: Fetter Liveclip zu "Mars Needs Women".29.01.2010: "Hellbilly Deluxe 2" im Komplettstream online. 23.01.2010: Der "Sick Bubblegum" Videoclip steht bereit. 16.12.2009: Gratis Download für 24 Stunden 26.11.2009: "Hellbilly Deluxe 2" kommt im Feber! 17.10.2009: Album verschoben, Hörproben dennoch online. 09.05.2009: Michael returns in "H2". 10.04.2009: Filmpläne statt neuen Sound. 29.01.2009: "H2" und Album noch in diesem Jahr. 24.10.2008: "Halloween" zum besten Remake gekürt! 21.10.2008: Rockt am Soundtrack zu "The Punisher". 24.06.2008: Wrestler "Tyrannosaurus Rex" mischt Kinos auf! 05.10.2007: Live CD ab Ende Oktober 12.08.2007: Live Album 04.06.2002: Film zu Halloween Kommentare
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