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274 Unsigned Reviews
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Cover  
Eagleheart - Dreamtherapy (CD)
Label: Scarlet Records
VÖ: 2011
MySpace
Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2787 Reviews)
7.5
Diese Band heißt nicht nur so wie ein Stratovarius Song, auch ihr Artwork und ihre musikalische Gesinnung gehen mit der Lebenseinstellung der einstigen Genre-Speerspitze aus Finnland konform. "Dreamtherapy" ist genau so ein Album, wie es die unkaputtbare Gemeinde der Masterplan, Angra, Symphony X oder (und vor allem) Blind Guardian Jünger lieben wird. Genau so ein Album, wie sie heutzutage gnadenlos im Sumpf des Releaseverbrechens untergehen. All das nicht zuletzt deshalb, weil diese Jungs und ihr hochambitioniertes Werk obendrein auch noch aus Tschechien kommen. Aus dem geografischen Niemandsland des Heavy Metal sozusagen, und so können wir weiterhin nur an das Gute glauben, und Eagleheart all jenen ans Herz legen, die sich immer noch für Melodic Power Metal voll Melodie, symphonischem Bombast, hymnischen Chören und Refrains, sowie dezente Prog Anleihe begeistern. Egaleheart strotzen vor Spielfreude, bemühen sich dabei immer so zu musizieren, dass sie nicht zu ausschweifend werden und die Songs kompakt genug bleiben, um den nötigen Punch zu vermitteln. Das gelingt mal besser, mal schlechter, allein für den tollen Titelsong, das raue "Taste My Pain", die Hymne "Lost In The Dead End" oder das wirklich geile "Creator Of Time" muss man den tschechischen Jungs aber eine amtliche Lanze brechen. Solche Sounds hört man heutzutage sehr selten, und ein derart melodisches Symphonic Power Metal Album ohne unnützen Bombast und sinnloses Gefrickel, das es dennoch schafft immer kernig und metallisch zu tönen, ist in diesen Tagen alles andere als selbstverständlich.

Galoppierende Gitarren, melodische Harmonien und sehr gute Vocals zwischen Hansi Küsch und Ron Atkins sind das große Plus von "Dreamtherapy". Das Ende der Fahnenstange ist zwar sicher noch nicht erreicht, der ein oder andere wirklich herausragende Song fehlt auch noch für die Höchstnote, wer jedoch all die oben genannten Größten verehrt, und jüngere Bands wie Orden Ogan auch noch gut findet, der sollte auch Eagleheart antesten.

Die bedingungslosen Genre Freaks kommen an "Dreamtherapy" ohnehin nicht vorbei!

Trackliste
  1. Insomnia
  2. Shades Of Nothing
  3. Taste My Pain
  4. Lost In The Dead End
  5. Creator Of Time
  1. Nothing Remains
  2. Dreamtherapy
  3. Burned By The Sun
  4. Glass Mountain
  5. Wheel Of Sorrow
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