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Cover  
Degradead - Degradead (CD)
Label: Metalville
VÖ: 29.01.2016
Homepage
Art: Review
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Werner
Werner
(945 Reviews)
7.5
Melodic Death Metal ist neben Metalcore eine der Marken, die seit gut einer Dekade aufgrund chronischer Marktübersättigung einen unfreiwilligen Rückzug in Kauf nehmen musste. Mit Ausnahme der big player aus dem Raum Göteborg natürlich. Die in der Blütezeit (2000 als Septima, seit 2006 unter Degradead firmierend) aufgestellten Stockholmer lassen sich offensichtlich davon nicht sonderlich beirren, ihren Weg voller Tatendrang weiter zu bestreiten und platzieren das fünfte Fulltime-Produkt irgendwo zwischen bewährter Göteborg-Tradition, Thrash & Modern Metal.

Sicher erfinden die Jungs via "Degredead" das Rad nicht neu, doch gelingt es ihnen immerhin, anhand schlüssig durchdachter Arrangements das Köpfchen etwas weiter hervor zu strecken, als das Gros der internationalen Mitbewerberschaft. Die durchwegs farbigen Leads, die scharfen Stakkato-Riffs und die variabel gehaltenen Vokals des Herrn Sehlin gehen großteils Hand in Hand, wirken leichtfüßig und drücken die ein oder andere Knospe wohltuend hervor. Zwar touchiert das Kollektiv speziell bei einigen Refrains ("Afterlife", "Morphosis", "The Extinction") an den gefährlichen Rand des Zuckerwattereichs, doch gleicht es diesen Fast-Fauxpas letztlich durch ein paar herb geratene Growls und Blastbeat-Einlagen elegant aus. Als Referenz müssen natürlich die üblichen Verdächtigen herhalten, nämlich aus jener Metal-Metropole Schwedens, die ein gutes Stück südwestlicher liegt. Die dargebotene Soundqualität? Die ist naturgemäß erstklassig (bzw. fast zu steril) ausgefallen.

Somit decken Degredead abermals ein ordentliches Spektrum ab, ohne sich dabei zu sehr aus dem stilistischen Fenster zu lehnen. Die Frage "wer braucht's?" scheint dennoch ein wenig berechtigt: denn zu einem künftigen Klassiker wird "Degradead" wohl nicht mutieren. Das aufgeschlossene Publikum mit Melodie-Hang sollte dieser Silberscheibe aber schon eine Chance geben, weil die Qualitätskriterien locker erfüllt wurden. Es gibt alles in Allem deutlich schlimmeres, als ein Zeugnis, welches als bessere Blaupause des gehobenen und modern gestylten Göteborg-Standards über die Ziellinie galoppiert!

Trackliste
  1. Afterlife
  2. Victimize
  3. A New dawn
  4. Morphosis
  5. The Blinding Crusade
  6. Say Your Last Goodbye
  1. The Extinction
  2. Dark Veil
  3. Neglected
  4. Grand Eternity
  5. Killing Game
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