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Cover  
The New Black - A Monsters Life (CD)
Label: AFM Records
VÖ: 26.02.2016
MySpace
Art: Review
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Werner
Werner
(945 Reviews)
7.5
Selbst im Beisein eines neuen Band-Schriftzugs und eines nicht alltäglichen Kuscheltiers (anstatt des dreimal verwendeten Skull) braucht man sich keine Sorgen zu machen. Nein - The New Black haben musikalisch ihren Pfad nicht verlassen. Die Würzburger Groove-Rocker konnten dieses Mal wie zunehmend andere Weggefährten die Produktion via crowdfunding vor-finanzieren lassen, um nochmals eine Steigerung zu ihren ersten drei Alben bewerkstelligen zu können, so zumindest die Kampfansage im Promotext. Abermals mit Volbeat Produzent Jacob Hansen im Rücken eine gut gemeinte Absicht.

Den überschwenglichen Lobeshymnen für "A Monsters Life" einiger Schreiber-Kollegen kann ich trotzdem nicht gänzlich folgen, denn The New Black waren schon vom Debüt weg eine richtig runde Sache. Dabei konnten sie ihr hohes Level in weiterer Folge problemlos halten bzw. durch winzige Neuerungen stilvoll bereichern. Und das hat sich im Wesentlichen auch für 2016 nicht geändert. Die hohe Ohrwurm-Rate, der lässig-swingende Groove, die satten Klampfen sowie das druckvolle Drumming erinnern einerseits am eigenen Back-Katalog, andererseits an die US Größen wie Black Label Society, Shinedown, StoneSour und Konsorten. Natürlich kommt den aktuellen Stücken der bombige Sound des Herrn Hansen entgegen, natürlich weiß Fronter Fludid seine Gesangslinien so zu interpretieren, dass sie sich ratzfatz im Oberstübchen einnisten. Diese Jungs können einen fast nicht enttäuschen!

Das hat selbstverständlich auch im Jahre 2016 Format und wird den Leuten, die The New Black bisher mochten, weiterhin Freude bereiten. Man nehme nur mal solch Arsch-tighte Rocker à la "Blockbuster Life", "Send In The Clowns" und "That's Your Poison Not Mine" als repräsentative Kostproben. Tja. Mehr wie siebeneinhalb Punkte kommen mir eben letzten Endes nicht aus, da es hierfür zumindest noch ein, zwei richtige Ausreißer nach oben in diesem ansonsten sehr homogenen Repertoire bräuchte. Allerdings sind speziell solche Alben nicht selten jene, die im Gegensatz zu den maximal bewerteten Meisterwerken wegen ihres unbekümmerten Charakters öfter zum Zug kommen.

Trackliste
  1. Long Time Coming
  2. Blockbuster Life
  3. With A Grin
  4. Send In The Clowns
  5. Dead In The water
  1. Buddha Belly
  2. The Beer Of No Return
  3. A Pill Named Ting
  4. Better
  5. That's Your Poison, Not Mine
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