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Cover  
Mynd - Awake (CD)
Label: Eigenproduktion
VÖ: 2015
Homepage | Facebook
Art: Review
Alex Fähnrich
Alex Fähnrich
(74 Reviews)
9.0
Alte Bekannte mit neuer Weltklasseband.

Obschon es sich bei "Awake" um das Debütalbum von Mynd handelt, sind die Bandmitglieder alte Hasen im Musikgeschäft. Uwe Ruppel, Tom Brenneis und Erik Grösch, der sich mittlerweile als Mekong Delta-Gitarrist etabliert hat, veröffentlichten bereits Mitte der Neunzigern unter dem Namen Annon Vin das hervorragende "A New Gate"-Album. Während Keyboarder Christoph Metzendorf für mich ein noch unbeschriebenes Blatt ist, kenne ich Marc Laukel noch als Sänger der vielversprechenden Demoband Elysian Fields. Zwischenzeitlich verdingte er sich in der Combo Telltaleheart, mit denen er bereits beim W:O:A aufgetreten ist.

Auf Wacken sehe ich persönlich Mynd nicht unbedingt, dafür könnte ich mir sehr wohl einen Auftritt beim Generation Prog oder Prog Power Europe vorstellen. Dabei ist der Sound der Hessen kein archetypischer Prog Rock. Vielmehr integriert das Quintett immer wieder geschickt Jazz- und AOR-Elemente, was seinen Stil oberflächlich recht eingängig erscheinen lässt, bei genauerem Hinhören jedoch eine enorme Vielschichtigkeit zu Tage fördert. Alleine das Zusammenspiel von Uwe und Tom (Geiles Basssolo in "Obsidian Sky"!) ist fast so faszinierend wie das von Rick Colaluca und Doug Keyser bei Watchtower.
Doch bei Mynd ist der eigentliche Star der Song. Bis auf das - in meinen Augen bzw. Ohren gescheiterte - Drum'n'Bass-Experiment "Villa Straylight" verfügen alle Tracks über fesselnde Arrangements, die von Marcs Weltklassegesang, irgendwo zwischen Arno Menses und Geoff Tate, getragen werden. Unterstützung erfährt er dabei immer wieder durch die drei ehemaligen Annon Vin-Recken, die das Element der mehrstimmigen Chöre mittlerweile perfektioniert haben. Nicht umsonst war Drummer Ruppel Leadsänger bei Annon Vin.

Auch Erik stellt sein versiertes Gitarrenspiel stets in den Dienst des Gesamtwerkes und lässt nicht den Shredder raushängen. Was das betrifft, kann er sich schließlich bei Mekong Delta zu Genüge austoben. Und Christophs Keyboards verleihen den Songpassagen immer die passende Atmosphäre (z.B. Hammondorgel Galore in "On My Isle"!). All dies kommt bereits beim eröffnenden "Muse Meets The Eye" zum tragen. Das zweite Stück "A Secret Place" hätte mit seiner Eröffnungszeile "Welcome to the show once again" sicher auch einen guten Opener abgegeben. Vielleicht haben die Jungs sich ja davor gescheut einen Achtminütiger an den Anfang zu stellen.

In Sachen Produktion und Artwork hat Meister Grösch erst gar keine Missverständnisse aufkommen lassen und die Dinge in höchst professioneller Art und Weise selbst in die Hand genommen. Ich stelle einfach mal die These auf, dass das Ergebnis mit Labelunterstützung auch nicht besser geworden wäre. Der Vertrieb wird über die Homepage abgewickelt, wo man "Awake" für € 15 inklusive P&V erwerben kann: [http://www.mynd.band/shop/ Worauf zum Teufel wartet ihr noch?!
Außer bei Subsignal oder Soul Cages bekommt ihr es als Progger in Deutschland so gut wie nirgends besser besorgt!

Trackliste
  1. Muse Meets The Eye
  2. A Secret Place
  3. Relations
  4. On My Isle
  1. Obsidian Sky
  2. Mynd Awake
  3. A New Gate
  4. Villa Straylight
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