HomeNewsReviewsBerichteKonzertdatenCommunityLinks
NeuheitenClassicsUnsignedArchiv ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort

Registrieren
Suche
Upcoming Live
Bratislava 
Graz 
Landeck 
München 
Salzburg 
Wien 
SiteNews
Review
Tau Cross
Pillar Of Fire

Live
15.09.2017
Arch Enemy
Music Hall, Innsbruck

Review
Thor
Beyond The Pain Barrier

Review
Sorcerer
Sirens

Review
Dirkschneider
Live-Back to the Roots-Accepted!
Statistics
5563 Reviews
453 Classic Reviews
273 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Alsion - Pale Shadows (CD)
Label: Eigenproduktion
VÖ: 2015
Facebook
Art: Review
Alex Fähnrich
Alex Fähnrich
(74 Reviews)
8.5
Was ich an diesem Job am meisten liebe, ist wenn mir eine Band unterkommt, die mir bis dato gänzlich unbekannt war und die mich dann völlig aus den Socken haut. So zuletzt geschehen bei Alsion aus Süddeutschland. Dabei konnte ich aufgrund der verschnörkelten Typo zunächst weder Bandnamen noch Songtitel eindeutig entziffern. Aber, was da aus den Boxen kam, sprach eine umso deutlichere Sprache.

Los geht's mit einem opulenten, anderhalbminütigen Intro namens "Ex Flammis Orior". Dies war der Wahlspruch des Hauses Hohenlohe, einem alten fränkischen Adelsgeschlecht. Was man nicht alles erfährt, wenn man Wikipedia bemüht, um einen Titel zu identifizieren. Wer? Wie? Was? Wieso? Weshalb? Warum? Die Sesamstraße ist ein Scheißdreck dagegen! Aber Schluss mit dem Kinderprogramm, denn jetzt kommt Metal und zwar voll auf die Zwölf: "From The Ashes" und "Burn Them All" sind zwei dermaßen geile Power-Metal-Hymnen, dass es einem die Tränen in die Augen treibt. Eine Rhythmusgruppe, die ihr Handwerk versteht. Zwei Gitarristen, die hart riffen, filigran solieren und Melodien kreieren, die dich verzaubern. Und über all dem thront die majestätische Stimme von Neu-Sänger Thomas Fischer.

Bei "Human Blood" wird das Tempo dann zunächst ein wenig rausgenommen, was der Sache jedoch keinen Abbruch tut, denn auch Midtempo steht Alsion gut zu Gesicht. Das folgende Titelstück geht wieder in die Vollen und glänzt einmal mehr durch einen Ohrwurm-Refrain. Die Gitrarrenarbeit erinnert ein wenig an Titan Force, während ich vorher öfters an Nevermore denken musste. Nicht die schlechtesten Referenzen, oder?! Beim Schlussdoppel "Live Or Die" und "Through The Fire" geht den Jungs kompositorisch ein klein wenig die Puste aus, denn die Arrangements sind nicht mehr ganz so zwingend, allerdings immer noch weit überdurchschnittlich. Wer auf amerikanischen Power- mit Tendenz zum Speed Metal der alten Schule steht und neben den oben genannten Bands Iced Earth, Savage Grace oder Jag Panzer vergöttert, ist hier an der richtigen Adresse und wendet sich am besten so schnell als möglich an info@alsion.net, wo "Pale Shadows" für läppige acht Euro erhältlich ist.
Weitere Kaufargumente liefern der kraftvolle Sound, der mal wieder beweist, dass Eigenproduktionen sich mittlerweile nicht mehr hinter Studioproduktionen verstecken müssen, und das ansprechende Fantasycover, das so manches Schrottartwork namhafter Plattenfirmen um Längen schlägt.
Trackliste
  1. Ex Flammis Orior
  2. From The Ashes
  3. Burn Them All
  4. Human Blood
  1. Pale Shadows
  2. Live Or Die
  3. Through The Fire
Kommentare
Noch keine Kommentare vorhanden...
Tau Cross - Pillar Of FireThor - Beyond The Pain BarrierSorcerer - SirensDirkschneider - Live-Back to the Roots-Accepted! Prospekt - The Illuminated Sky Portrait - Burn The WorldSepticFlesh - Codex OmegaKill Procedure - Brink of Destruction Metall - MetalheadsEnd Of Green - Void Estate
© DarkScene Metal Magazin