HomeNewsReviewsBerichteKonzertdatenCommunityLinks
NeuheitenClassicsUnsignedArchiv ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort

Registrieren
Suche
Upcoming Live
Bratislava 
Dornbirn 
Landeck 
München 
Pratteln 
Salzburg 
St. Pölten 
Wien 
SiteNews
Review
Adagio
Life

Review
Tau Cross
Pillar Of Fire

Live
15.09.2017
Arch Enemy
Music Hall, Innsbruck

Review
Thor
Beyond The Pain Barrier

Review
Sorcerer
Sirens
Statistics
5564 Reviews
453 Classic Reviews
273 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Gojira - Magma (CD)
Label: Roadrunner Records
VÖ: 17.06.2016
Homepage | Facebook
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
Werner
Werner
(940 Reviews)
8.5
Die Jungs von Gojira haben sich mehr und mehr zu einer Ausnahmeband entwickelt, die es inzwischen schafft, unkonventionelle Klänge massentauglich zu formen. Spätestens nach der Veröffentlichung von "L`Enfant Sauvage" (2012), ein Keulenschlag erster Güte, musste auch ich eingestehen, dass die zwischenzeitlich nach New York ausgewanderten Franzosen die Komponenten Industrial, Prog, Death und Modern Metal zu einer unwiderstehlich geilen Mixtur zu fusionieren imstande sind.

Dementsprechend hoch waren die Erwartungen für das sechste Werk angesetzt, bei welchem die zwei Video-Vorboten zu "Silvera" und "Stranded" bereits großes Kino erahnen ließen: eingängiger, strukturierter und vor allem atmosphärischer als je zuvor geht es 2016 bei Gojira zur Sache - alles Attribute, die sogleich auch für den Opener "Shooting Star" zutreffen und wo nebenbei erwähnt der gänzlich klare Gesang von Joe Duplantier eine neue Facette offenbart. "The Cell", eine von Polyrhythmik-Parts geprägte Nummer, erinnert in ihrer ruppigen Art am meisten an frühere Gojira Taten, beim drauf folgenden "Yellowstone" handelt es sich hingegen um ein kurzes Instrumental mit dezenten Stoner-Vibes. Das Titelstück entführt den Hörer wiederum in eine fremd beseelte Welt, deren luftige Kulisse fast schon zum Meditieren einlädt. In ähnlicher Manier drückt "Pray" den Interessenten durch Raum und Zeit, ein wuchtiger und eingängiger Groove-Hammer, dessen prägnante Riffs ohne Unterlass durch Mark und Bein ziehen. Und noch ein Highlight sei erwähnt: "Low Lands". Hier wird nochmals unterstrichen, wie souverän diese Kapelle es versteht, den Spannungsbogen bis zum Schluss aufrecht zu halten.

Trotz der Tatsache, dass dem löblichen Quartett im hintersten Block ("Only Pain", "Liberation") ein wenig die Luft aus geht, hat es via "Magma" ein beinahe unvergleichliches Juwel samt Ehtno-Bonus kreiert, bei dem innerhalb des schon bekannten, Genre-übergreifenden Klangkosmos das kleine Wunder vollbracht wurde, sich abermals neu zu definieren. Im Entferntesten könnte man übrigens Devin Townsend, Meshuggah, Tool und Voivod als Not-Referenz heranziehen. Also: "Magma" - mög' ma!





Trackliste
  1. The Shooting Star
  2. Silvera
  3. The Cell
  4. Stranded
  5. Yellow Stone
  1. Magma
  2. Pray
  3. Only Pain
  4. Low Lands
  5. Liberation
Mehr von Gojira
Kommentare
Noch keine Kommentare vorhanden...
Adagio - LifeTau Cross - Pillar Of FireThor - Beyond The Pain BarrierSorcerer - SirensDirkschneider - Live-Back to the Roots-Accepted! Prospekt - The Illuminated Sky Portrait - Burn The WorldSepticFlesh - Codex OmegaKill Procedure - Brink of Destruction Metall - Metalheads
© DarkScene Metal Magazin