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Cover  
Q5 - New World Order (CD)
Label: Frontiers Records
VÖ: 08.07.2016
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2770 Reviews)
8.0
Eine der wohl stilprägendsten US Metal Bands der 80er Jahre ist zurück. Q5 haben 1984 mit "Steel The Light" eines der besten und wichtigsten US Metal Alben überhaupt erschaffen (zum Classic Review) und sich mit Übersongs wie "Pull The Trigger", "Lonely Lady" oder "Ain't no Way To Treat A Lady" und natürlich der Überhymne eines Titelsongs (neben "Medievel Steel" und "Battle Hymn" vielleicht eine der drei Epic-US-Hymnen ever!) ihr eigenes Denkmal erbaut. Wer nun so blauäugig ist, zu glauben, "New World Order" wäre ein episches US Metal Album voll ausschließlich solcher Hymnen, der hat diese Band nie wirklich gehört oder kennt sie einfach nicht. Q5l waren nie die klassische Chains & Leather Combo, die mit wehenden Fahnen und Nietengurten über Schlachtfelder marschiert ist. Vielmehr haben die Amis bereits in den 80er Jahren den Bogen vom Glam und Hard Rock zum melodischen Epic Metal mit Niveau und tief in die Pop-Kultur gespannt und sich damit von vielen ihrer Artverwandten abgehoben.

"New World Order" setzt nun also dort an, wo Q5 mit "When The Mirror Cracks" bereits nach zwei Studioalben im Jahre 1985 inne gehalten haben. Das Charisma der Band ist allein durch den Gesang von Jonathan Scott K unverkennbar, die Gitarrenarbeit ist großartig und das Flair dieses Comebackalbums ist auch superb. Die massive 80er-Pop-AOR-Note, die am zweiten Album so charmant versprüht wurde ist zwar gewichen, der Sound aber dennoch unverkennbar. Dabei lässt sich "New World Order" anfangs ein wenig bettel. Zu Beginn regiert der erdige Hard Rock. Natürlich kann man kurzerhand darüber nachdenken, ob Q5 auf ihre "alten Tage" mit einem schnöden Classic Rock/Metal Album im Stile von AC/DC, Saxon oder Krokus übern Teich schippern. Tun wir aber nicht, weil wir an das Gute glauben und die Band ja kennen. Der Start ist gut, aber nicht überragend. "One Night In Hellas" deutet Besserung an, der starke Titeltrack lässt erstmals aufhorchen und Mitte der Scheibe lassen die Veteranen dann auch endlich den ganz fetten US Metal Knüppel aus dem Sack. "Halfway To Hell" ist das erste heimliche Highlight des Albums. Ein kerniger US Metal Song mit Schmackes, "A Prisoner Of Mind" ist dann doch die getragenen Midtempohymne, die man insgeheim erhofft hat und das galoppierende "Unrequited (A Woman Of Darkness And Steel)" ist letztendlich die vorzeitige Krönung. Schon beim ersten Mal eine Hymne, der heimliche Hit für anstehende Liveshows und genau der Song, der endgültig klarmacht, dass das Q5 Comeback sinnvoll und notwendig ist!

Noch ist das Pulver aber nicht verschossen. "Just One Kiss" zeigt perfekten US Melodic Metal, "Land Of The Setting Sun" zitiert kurzerhand die NwoBhm und die finale Halbballade "A Warrior's Song" lässt die Herzen auch nochmal höher schlagen. Zwischen all diesen Highlights ist das Niveau auch durchwegs hoch und so ist "New World Order" zwar kein neues "Steel The Light" oder ein Album mit Anspruch auf die absolute Höchstnote, aber ein klasse Comeback einer Legende und ein amtliches Stück US Metal mit Hard Rock und Melodic Metal Motiven, das keinen echten Fan von Q5 enttäuschen wird und für absolute Langzeitwirkung garantiert!

Der Charme und das Charisma von Q5 sind in jedem Fall immer noch da und wer das nicht kapiert oder was anderes erwartet hätte, der soll nochmals die Einleitung lesen!
Klasse Comeback einer klasse Band!




Trackliste
  1. We Came Here To Rock
  2. One Night In Hellas
  3. The Right Way
  4. New World Order
  5. Tear Up The Night
  6. Halfway To Hell
  7. A Prisoner Of Mind
  1. Unrequited (A Woman Of Darkness And Steel)
  2. Just One Kiss
  3. Fear Is The Killer
  4. Land Of The Setting Sun
  5. A Warrior’s Song
  6. Mach Opus 206 (Instrumental)
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