HomeNewsReviewsBerichteKonzertdatenCommunityLinks
NeuheitenClassicsUnsignedArchiv ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort

Registrieren
Suche
Upcoming Live
Bratislava 
Graz 
Landeck 
München 
Salzburg 
Wien 
SiteNews
Review
Tau Cross
Pillar Of Fire

Live
15.09.2017
Arch Enemy
Music Hall, Innsbruck

Review
Thor
Beyond The Pain Barrier

Review
Sorcerer
Sirens

Review
Dirkschneider
Live-Back to the Roots-Accepted!
Statistics
5563 Reviews
453 Classic Reviews
273 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Tiles - Pretending 2 Run (CD)
Label: Laser'S Edge (Alive)
VÖ: 15.04.2016
Homepage
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
Alex Fähnrich
Alex Fähnrich
(74 Reviews)
7.5
Ich weiß auch nicht genau, woran es liegt, aber irgendwie werde ich mit den Tiles einfach nicht ganz warm. Dabei passen die Amis eigentlich genau in mein Beuteschema. Amerikanische Progger mit durchaus avantgardistischen Zügen sind eigentlich absolut mein Ding. Alleine die Rush-artigen Artworks faszinieren mich total. Das Cover von "Pretending 2 Run" ist ein Paradebeispiel dafür. Überhaupt scheuen die Amis auf ihrem neusten Studioalbum weder Kosten noch Mühen. Alleine was die Dichte an namhaften Gastmusikern betrifft, könnte man meinen die halbe Prog-Prominenz habe sich im Studio eingefunden: Mike Portnoy (u.a. Transatlantic), Max Portnoy (Next To None), Ian Anderson (Jethro Tull), Adam Holzman (Steven Wilson), Colin Edwin (Porcupine Tree) usw.. Besonders bemerkenswert ist das Drumduell von Vater und Sohn Portnoy bei Fait Accompli. Ob Mike sein Mitwirken wohl von der Beteiligung seines Sprösslings abgängig gemacht hat? Wer weiß. Auch Ian Andersons Flötenkünste in "Midwinter" zu bewundern, ist eine wahre Freude. Insgesamt bleibt jedoch selbst nach etlichen Durchläufen der 21 Tracks kaum etwas hängen. Zu oft verrennen sich die Musiker in ausufernde Soundscapes und Solopassagen anstatt sich auf ein einigermaßen nachvollziehbares Songwriting zu besinnen. Die besten Beispiele dafür sind die beiden Longtracks "Taken By Surprise" und "Weightless", wobei ersteres wenigstens eine ordentlichen Refrain aufweist.

Prog bedeutet aus meiner Sicht nämlich nicht, möglichst abgedreht zu tönen, sondern kann komplex und eingängig zugleich sein. Das beste Beispiel dafür ist zweifellos das neue Meisterwek von Fates Warning. Das soll aber jetzt nicht zu negativ klingen. "Pretending 2 Run" hat durchaus seine Momente und die Produktion von Terry Brown ist auch klasse. Für die Oberklasse reicht das aber leider nicht.

Trackliste
  1. Pretending To Run
  2. Shelter In Place
  3. Stonewall
  4. Voir Dire
  1. Drops Of Rain
  2. Taken By Surprise
  3. Refugium
  4. Small Fire Burning
  1. Midwinter
  2. Weightless
  3. Friend Of Foe
  4. Battle Weary
  5. Meditatio
  6. Other Arrangements
  7. The Disappearing Floor
  1. Fait Accompli
  2. Pretending To Run - Reprise 1
  3. Uneasy Truce
  4. Pretending To Run - Reprise 2
  5. The View From Here
  6. Backsliding
Mehr von Tiles
Reviews
01.06.2004: Window Dressing (Review)
News
25.02.2008: Neues Video online
02.10.2007: Neues Album ab 2008
Kommentare
Noch keine Kommentare vorhanden...
Tau Cross - Pillar Of FireThor - Beyond The Pain BarrierSorcerer - SirensDirkschneider - Live-Back to the Roots-Accepted! Prospekt - The Illuminated Sky Portrait - Burn The WorldSepticFlesh - Codex OmegaKill Procedure - Brink of Destruction Metall - MetalheadsEnd Of Green - Void Estate
© DarkScene Metal Magazin