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Cover  
Opeth - Sorceress (CD)
Label: Nuclear Blast
VÖ: 30.09.2016
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Art: Review
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Alex Fähnrich
Alex Fähnrich
(74 Reviews)
9.0
Mit Opeth-Alben ist es wie mit einem guten Wein, der erst einmal eine Weile atmen muss, bevor er sein Bouquet vollständig entfaltet. Von daher hüte ich mich spätestens seit "Heritage" davor, vorschnell ein Urteil abzugeben und gönne mir mindestens ein halbes Dutzend Durchläufe, bevor ich mir auch nur ansatzweise eine Meinung bilde. Am Ende des Tages setzt sich dann stets das scheinbar grenzenlose Talent eines Mikael Akerfeldt durch und ich ärgere mich, dass ich auch nur einen Hauch von Zweifel an seiner Genialität haben konnte.

Beim neuen Langdreher "Sorceress", der mit einem äußerst farbenfrohen Cover daher kommt, verhält es sich nicht anders. Außer dem groovig schleppenden Titelstück und dem vorab veröffentlichten "Will O The Wisp" bleibt noch beim ersten Durchlauf kaum etwas hängen. Doch schon bald stellt sich der Opeth-typische Suchtfaktor ein und der Kosmos von "Sorceress" erschließt sich Stück für Stück. "The Wilde Flowers" wurde ja auch im Vorfeld schon als Lyric-Video veröffentlicht und zeigt Opeth, genau wie "Chrysalis" und "Strange Brew" von seiner besten Seite: Abwechslungsreichtum pur und ausufernde Arrangements bei einer Spielzeit zwischen knapp sieben und neun Minuten. Dagegen frönt Mikael bei "Sorceress 2" und "The Seventh Sojourn" eher seiner Vorliebe für ruhige und getragene Kompositionen. Gerade diese beiden Tracks erinnern stark an seine Kollaboration mit Steven Wilson bei Storm Corrosion. Hier und auch an anderen Stellen wird nicht zum ersten Mal deutlich, dass Wilson und Akerfeldt die gleichen Siebziger-Jahre-Wurzeln haben und beide riesige Camel-Fans sind. Die restlichen Stücke "A Fleeting Glance" und "Era" fügen sich nahtlos ins durchweg positive Gesamtbild ein, welches durch das atmosphärische Intro/Outro "Persephone" umrahmt wird. Durchweg postiv macht sich auch das stabile Line-up bemerkbar, in dem Keyboarder Joakim Svalberg dem Opeth-Sound mittlerweile seinen Stempel aufdrückt und Fredriks Soli auch wieder vom Feinsten sind. Die bewährte Rhythmussektion Axenrot/Mendez gehört eh zum Besten, was die Metalszene zu bieten hat.
Insgesamt rangiert "Sorceress" für mich irgendwo zwischen "Heritage" und "Pale Communion", das mich vor zwei Jahren restlos begeisterte.

Trackliste
  1. Persephone
  2. Sorceress
  3. The Wilde Flowers
  4. Will O The Wisp
  5. Chrysalis
  6. Sorceress 2
  1. The Seventh Sojourn
  2. Strange Brew
  3. A Fleeting Glance
  4. Era
  5. Persephone (Slight Return)
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Kommentare
King Ludwig
King Ludwig
05.10.16 22:01: Blödsinn
wenn man sich ein album mindestens ein halbes dutzend mal schönhören muss ist was faul dran. ich kann mir auch justin bieber 10 x anhören und werde ihn dann gut finden. so was nennt man gehirnwäsche.
gibs zu, das album ist käse, metal ist es auch nicht, und das arabische gedudel ist billigste effekthascherei. der akerfeld soll mal wieder grunzen und nicht doof auf intellekt machen. setzt er sich wohl bald auch brillen auf wie sein kumpel der weinerliche wilson. dann köönen die beiden gemeinsam im altersheim ihre camel rauchen und dazu die zeit lesen.
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