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Cover  
Pain Of Salvation - In The Passing Light Of Day (CD)
Label: Inside Out
VÖ: 13.01.2017
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Art: Review
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Alex Fähnrich
Alex Fähnrich
(74 Reviews)
9.5
Pain Of Salvation war durch eine schwere Erkrankung von Bandleader Daniel Gildenlöw für ein paar Jahre von der Bildfläche verschwunden. Als Ende letzten Jahres die Ankündigung eines neuen Albums verlautbart und mit 'Meaningless' der erste Song samt Video veröffentlicht wurde, fühlte sich dies an, als träfe man eine alte Liebe nach sehr langer Zeit wieder. Das Gefühl, das durch die beiden "Road Salt"-Alben ein wenig verloren gegangen war, stellte sich gleich wieder ein und man tauchte unmittelbar in den süßen Schmerz der Erlösung ein. 'Meaningless' geht unter die Haut, ist emotionalisierend, elektrisierend, erotisierend. Das leichtfüßige Spiel mit Tempo und Dynamik, der eindringliche Gesang (welcher zwischen leisem Flüstern und hemmungslosem Schreien die volle Palette bietet), nicht nur von Daniel sondern auch von seinem kongenialen Sidekick Ragnar Zolberg, aus dessen Feder das Stück stammt. Dazu dieser völlig morbide Videoclip, der einem die Abgründe der menschlichen Seele schonungslos vor Augen führt. Die Grenzen zwischen Liebe, Leidenschaft und Perversion verschwimmen.

Zeitsprung: Nachdem man wochenlang 'Meaningless' in Dauerschleife gelauscht hat, liegt endlich das komplette Album mit dem bildhaften Titel "In The Passing Light Of Day" vor. Um es vorweg zu nehmen, übertrifft dieses Konzeptalbum über Daniels Kampf um Leben und Tod alle Erwartungen. Der Opener 'On A Tuesday' bestätigt den durchweg positiven Eindruck den 'Meaningless' bereits hinterlassen hatte: Über zehn Minuten progressive Herrlichkeit, wie man sie höchstens aus der Frühphase von Pain Of Salvation kennt, abzüglich der ungestümen Jugendlichkeit der späten 90iger bzw. frühen 2000er, zuzüglich geballter kompositorischer Raffinesse aus mittlerweile zwei Jahrzehnten Songwriting auf höchstem Niveau. Ein ähnliches Muster findet man beim anschließenden 'Tongue Of God', diesmal komprimiert auf knapp fünf Minuten: Wechsel zwischen zarten Pianopassagen und fetten Gitarrenriffs, hypnotisierende Vocals (Ragnar klingt teilweise wie eine Frau, was PoS eine weitere, interessante Klangfarbe hinzufügt.), geschickt platzierte Breaks und Tempowechsel.

Trotzdem kann man hier nicht von einer kompletten "Back-to-the-roots"-Rückbesinnung sprechen. Die kurze Pianoballade 'Silent Gold' hätte durchaus auf "Road Salt 1/2" stehen können und 'Reasons', welches ebenfalls samt Video vorab veröffentlicht wurde, scheint mit seinem Choral zu Beginn stark von Transatlantic beeinflusst zu sein, mit denen Daniel in der Vergangenheit auf Tour war. Egal, ob das abwechslungsreiche 'Full Throttle Tribe', das zerbrechliche 'Angels Of Broken Things', die potenzielle Hitsingle 'The Taming Of A Beast', das (zunächst) zerbrechliche und (später) explosive 'If This Is The End' oder das epische Titelstück, jeder Track ist einzigartig.
Was "In The Passing Light Of Day" am Ende des Tages jedoch ausmacht, ist die bedingungslose Hingabe mit der die Band und insbesondere Gildenlöw jede Note intoniert. In dieser Form ist Pain Of Salvation eine Macht und man kann sich auf die Tour im Frühjahr nur freuen, denn live wird das neue Material mit Sicherheit noch mehr Energie freisetzen als aus der Konserve.
Enjoy the pain.



Trackliste
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