HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort

Registrieren
Suche
SiteNews
Review
Crom
When Northmen Die

Review
Jacobs Moor
Self

Review
B-S-T
Unter Deck

Review
Beast In Black
Berserker

Review
Bleeding
Elementum
Upcoming Live
Graz 
Innsbruck 
Linz 
Salzburg 
Wien 
Aschaffenburg 
Berlin 
Dresden 
Erfurt 
Frankfurt am Main 
Hamburg 
Köln 
Leipzig 
München 
Nürnberg 
Oberhausen 
Olching 
Stuttgart 
Weinheim 
Wiesbaden 
Aarau 
Basel 
Fribourg 
Pratteln 
Bologna 
Brescia 
Mailand 
Segrate (Mailand) 
Trezzo sull'Adda (Mailand) 
Prag 
Ljubljana 
Statistics
5602 Reviews
456 Classic Reviews
273 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Anathema - The Optimist (CD)
Label: KScope Music
VÖ: 09.06.2017
Homepage | MySpace | Facebook
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
DarksceneTom
DarksceneTom
(2783 Reviews)
8.5
Schlichtweg "perfekt auf den Punkt gebraten" geleiten uns Anathema mit den treibenden "Leaving It Behind" in ihr neues Opus. Schwermut und kopflastige Andacht sollen später folgen. Hier sind es lockere Gitarren, dezente Loops und bärenstarke Gesangslinien, die bereits nach wenigen Sekunden einen kleinen Hit verkünden. Dass "Endless Ways" dann die Melancholie der Briten nach Draußen kehrt, ist nur kurz überraschend. Aber auch hier kommen elektronische Spielereien der sehnsüchtigen Frauenstimme von Lee Douglas (die in Folge des Albums fast mehr "Spielzeit" bekommen soll, als Vincent Cavanagh) zu Hilfe, um in einen modernen Pop/Rocksong zu gipfeln. Der Titeltrack ist ein kleines, behutsames Meisterstück, "San Franzisco" ein souverän fesselndes Instrumental und das düstere "Springfield" ein berauschendes Stück Wehmut. Fünf Songs, fünf Treffen. Chapeau!

Anathema müssen aber eh längst niemandem mehr was beweisen. Die Briten sind seit Jahren die Speerspitze wunderschönen, intensiven Post-Rocks und "The Optimist" ist vielleicht einer ihrer größten Würfe. Eine absolute Artrock-Perle, die die bereits gewohnte Nähe zum Pop nie scheut und deren großartige Kompositionen einmal mehr von der unverkennbaren Gitarrenarbeit von Daniel Cavanagh, perfekt inszenierten Orchesterarrangements und Keyboards und superb ausgeklügeltem Songwriting leben. Wenn ich nun wirklich einen Kritikpunt an "The Optimist" finden müsste, dann vielleicht, dass die Einsatzzeiten von Madame Douglas eine Spur zu hoch angesetzt wurden. Viele Momente wären mit Cavanagh's Stimme wohl noch typischer und intensiver geraten. Und ja, die zweite Hälfte der Scheibe hätte vielleicht eine Spur weniger verträumt und traurig sein dürfen. Mehr gibt's an einer rundum auf Hochglanz und Perfektion getrimmten, elften Platte dieser Ausnahmeband aus Liverpool aber auch nicht auszusetzen.

Manch alteingesessener Anathema-Fan wird das kompakte und absolut schlüssige Songwriting von "The Opimist" vielleicht beklagen. Meinereiner findet genau hier den Bonuspunkt, der "The Optimist" in meiner Welt zu einem weniger verkopften, dennoch sehnsüchtigen und verträumten, in jedem Fall aber nachhaltigen und großartigen Anathema Werk machen wird, das all die starken Ansätze und Akzente seiner unmittelbaren Vorgänger zu einem gelungenen, großen Ganzen bündelt.

Oder, wie es das Cover verrät: Die perfekte Platte für lange, nächtlich Autofahrten....



Trackliste
  1. 32.63N 117.14W
  2. Leaving It Behind
  3. Endless Ways
  4. The Optimist
  5. San Francisco
  6. Springfield
  1. Ghosts
  2. Can't Let Go
  3. Close Your Eyes
  4. Wildfires
  5. Back To The Start
Mehr von Anathema
Kommentare
Noch keine Kommentare vorhanden...
Crom - When Northmen DieJacobs Moor - SelfB-S-T - Unter DeckBeast In Black - BerserkerBleeding -  ElementumDr. Living Dead! - Cosmic ConquerorCannibal Corpse - Red Before BlackVoyager - Ghost MileMyrkur - Mareridt In Aevum Agere - From The Depth Of Soul
© DarkScene Metal Magazin