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Cover  
Andi The Wicked - Freak On Frets (CD)
Label: Eigenproduktion
VÖ: 2017
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Art: Review
Alex Fähnrich
Alex Fähnrich
(125 Reviews)
8.0
Dass Andi The Wicked ein "Freak On Frets" ist, weiß jeder, der den sympathischen Flitzefinger schon einmal live erlebt hat. Andi ist nicht nur ein Virtuose auf seinem Instrument, sondern schreibt richtig coole Instrumentalnummern, in denen er sein Gitarrenspiel gekonnt einbettet. Dabei mäandert er geschickt zwischen verschiedenen Stilrichtungen wie Metal, Rock, Funk und Jazz/Fusion. Dadurch wird dieses Album zu keinem Zeitpunkt langweilig, genauso wenig wie seine Liveshows, die durch eine aufwendigen, selbst konzipierten Produktion unterstützt werden. Mit der Produktion des Albums ist der leidenschaftliche Soundtüftler selbst zwar nicht hundertprozentig zufrieden, aber für mich als Normalsterblichen hört sich der Sound, den Blackmail-/Scumbucket-Mastermind Kurt Ebelhäuser diesem Schätzchen verpasst hat, verdammt fett an. Nun hat dieses Album bereits über ein Jahr auf dem Buckel, aber als Andi mir nach seinem Auftritt beim diesjährigen "A Chance For Metal"-Festival eine 4-Track-Promo in die Hand drückte, kam selbst ich als Download- und Streaming-Muffel nicht umhin, mir neben den vier CD-Stücken, auch die restlichen vier auf Andis Bandcamp-Seite anzuhören. Das war auch gut so, denn dort befindet sich mit 'Damn Lick' mein Lieblingsstück des Albums. Aber auch die erste Hälfte ist mir durch etliche Durchläufe im CD-Player ans Herz gewachsen, insbesondere 'The Shark Song' (Muss ich immer an mein Auslandsjahr in Australien denken.) und 'Porn' (Muss ich immer an...geht euch 'nen Scheißdreck an...denken!). Besonders bemerkenswert ist, dass selbst das zehnminütige 'Threat' - trotz 'Gesangslosigkeit' - zu keinem Zeitpunkt eintönig wird.

Neben "Criminal Record" von Adrian Weiss haben wir es aus meiner Sicht hier jedenfalls mit dem besten "Guitar Hero"-Album des letzten Jahres zu tun, auch wenn - oder gerade weil - diese beiden Könner es nicht nötig haben, durch sinnloses Saitengewichse zu beeindrucken. "Freak On Frets" kann HIER gestreamt und runtergeladen werden:.
Trackliste
  1. .
Treat - TunguskaThem - Manor of the Se7en Gables Garagedays - Here It ComesMob Rules - Beat RebornBehemoth - I Loved You At Your DarkestObscura - DiluviumThorium - ThoriumHeads For The Dead - Serpent’s curseUncle Acid And The Deadbeats - WastelandSaffire - Where The Monsters Dwell
© DarkScene Metal Magazin