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Cover  
Danzig - Circle Of Snakes (CD)
Label: Regain/sony Music
VÖ: 31.08.2004
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Art: Review
DarkScene
6.0
Zum neuesten Output aus dem Hause DANZIG gibt's hierbei gleich zwei Reviews zu lesen, die sich zwar in ihrer Aussage und Benotung nicht großartig widersprechen, aber eben doch beide zur Schau gestellt werden :)

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Rockiger soll’s sie wieder werden, quasi Back to the Roots – Richtung erster 3 Alben (die obergenial sind und in jede vernünftige Sammlung gehören) – na da hat sich der gute Glenn ja einiges vorgenommen. Lange Rede, kurzer Sinn, erfüllt hat er die selbsternannten hohen Ziele nicht. Das liegt zum Einen daran, dass die Produktion nicht mal Underground Niveau hat (wozu Mr. Danzig sein eigenes Record Label gegründet hat, wenn er dann so einen produktionstechnischen Mist auf die Menschheit loslässt, verstehe wer will) – und zum Anderen, dass einfach das Songmaterial über weite Strecken ziemlich schwächelt.

Lediglich der Titeltrack, sowie „1000 Devils Reign“ fallen in die Kategorie gutklassig und wäre da nicht die superbe, teilweise an seine Stammband PRONG angehauchte Gitarrenarbeit von Mastermind Tommy Victor, „Circle of Snakes“ würde einfach im unteren Mittelfeld dahindümpeln.

So bleibt eine Veröffentlichung mit spärlich gesäten Highlights (die bereits erwähnten), manch annehmbaren Song („Hellmask“, „Black Angel, White Angel“, sowie „Night BeSodom“), viel zu viel Durchschnittskost und auch einigen absoluten Durchhängern („When We Were Dead“, „My Darkness“).

Und 'nen Punkt Abzug bekommt der "Schinkengott" noch für sein absolut asoziales und affiges Verhalten, welches er heuer bei diversen Festivals in Europa zu Tage legte - Blödheit und absolute Unfähigkeit das Wort "Fannähe" auch nur zu buchstabieren muss bestraft werden - auch auf die Gefahr hin, dass dies dem selbsternannten Meister ziemlich wurscht sein wird.

Reini: 5 von 10 Punkten.

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Räucherschinken ohne Ende! Gerade in jener Zeit, wo man die Hoffnung auf ein anständiges DANZIG Album aufgegeben hatte, in jener Phase wo man sich fast damit abgefunden hatte, dass Feinkostaufschnitt Glenn nie an seine ersten vier genialen Scheiben anknüpfen könne und genau in jenen Tagen wo man die letzten drei unterdurchschnittlichen Alben (außer vielleicht “666 Satans Child” mit Abstrichen) des Bauchspeckfetischisten endgültig verdrängen konnte, kommt nun also „Circle Of Snakes“.

Soweit ja auch nix Bedenkliches mag man meinen, angeschimmelte Fleischstücke haben sich ja auch noch seltenst erholt, aber irgendwie weckt mir der neue Output von DANZIG doch zwiespältigere Gefühle als die letzten seiner Gattung. Im Gegensatz zu den uninspiriert und teils orientierungslos tönenden Letztwerken klingt „Circle Of Snakes“ nämlich (zumindest streckenweise) so wie man es sich als eingesessener Fan wünschen würde, bietet düster schöne Melodien, typische Gesangslinien, knallende Riffs des holden Tommy Victor und bringt, auch wenn es natürlich nicht an die Stärke oben gepriesener Erstwerke anräuchern kann, das wohl beste DANZIG Material seit gut zehn Jahren! Nicht schlecht oder, wo liegt das Problem mag man sich denken....na ja, gute Songs sollten auch amtlich erklingen und genau das tun sie leider nicht im Geringsten! Von Glenn selbst produziert offenbart sich ein undergroundig riechender Soundbrei, der die Songs zu keiner Sekunde würdig in Szene setzt und eher wie eine unausgereifte Wohnzimmerproduktion blutleerer Randgruppenkombos, als ein Machwerk eines einstigen Ausnahmekünstlers schmeckt.

Was bleibt ist also ein musikalisch gutes Werk, bei dem man sich die teils guten Songs („1000 Devils Reign“, „Black Angel, White Angel“, „Night, Be Sodom“ oder den groovigen Titeltrack) mit gröberer Anstrengungen schön hören kann, das aber in dieser Form eigentlich wohl niemand so richtig braucht und ebenso wie die Vorgänger das seine dazu beitragen wird, die in den letzten Jahren konstant vorgetragenen Selbstverstümmelung des Herren DANZIG weiterzuführen.
Trotz aller Kritik, traurig aber wahr: Die beste DANZIG seit der vierten.

DarksceneTom: 7 von 10 Punten.

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