HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
True Strength
Sanguinary Vivification

Review
Soto
Origami

Review
Xentrix
Bury The Pain

Review
Diviner
Realms Of Time

Review
Goblins Blade
Awakening
Statistics
5924 Reviews
457 Classic Reviews
277 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Iron Savior - Megatropolis (CD)
Label: Dockyard 1
VÖ: 01.07.2007
Homepage | Facebook
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(2877 Reviews)
7.0
Wo Iron Savior drauf steht, ist die volle Packung germanischen Metals drin. So viel steht fest und daran änderten einige schwache Outputs eben so wenig wie der neueste, in grandioses Artwork verpackte Rundling "Megatropolis". Drei Jahre sind ins Land gezogen, ehe die Hamburger ihre rüstigen Banger mit Nachschub versorgen, aber – so viel kann selbst ich als bekennender Nicht-Fan der Band sagen – das Warten hat sich für all jene definitiv gelohnt.

Das sechste Studiowerk der Mannen um Bandhäuptling Piet Sielck, dessen Organ mich einfach immer wieder an Paragon's Andreas Babuschkin erinnert, erfüllt alle Erwartungen der Fans und bietet genau jenen hochprozentigen Banger Kraftstoff, den sich die Anhänger erhoffen. "Running Riot" und der (im Refrain zwar etwas mickrig und im Gitarrenbereich etwas sehr Judas Priest-artige) "The Omega Man" sind hymnische Eröffnungshaken der traditionellsten Sorte. Straight ahead german Metal in old schooligster Manier, aufgepolstert mit melodischen Gitarrenleads, angetrieben von kraftvollem Drumming und verpackt in zeitgemäße Produktion. Hier bleibt keine Zeit für Experimente, hier wird purer Stahl geschmiedet, der zwar allerorts völlig abgedroschen und austauschbar scheint, seine Wirkung aber dennoch nicht verfehlt. Iron Savior ackern sich absolut energiegeladen und höchst teutonisch durch ihre an allen Ecken und Enden mit Tipton/Downing Riffs zugepflasterten Songs, wissen ihre doch recht eintönige, geradeaus auf die Zwölf hämmernde Kunst aber durch Nummern wie das leicht rockige "Cybernatic Queen", ein fast modern tönendes "Flesh" oder das eingängige "Still I Believe" gottlob zumindest streckenweise aufzulockern. Die ein oder andere Midtemponummer oder ein wenig mehr Mut zu Experimenten würde ein Album wie dieses mir persönlich zwar noch sympathischer machen, das Stammklientel wird darauf aber einen feuchten Furz lassen, meine Meinung sowieso für völlig idiotisch erklären und zu 100% auf dieses knatternde Teutonenstahlalbum abfahren.

Ich bin zwar immer noch kein Iron Savior Fan, ihre Berechtigung untermauern die Deutschen mit einem starken, riffbetonten, kraftvollen und hymnischen German Metal Album wie "Megatropolis" aber allemal. Ihre Fans werden mit Sicherheit jubilieren!
Trackliste
  1. Running Riot
  2. The Omega Man
  3. Flesh
  4. Megatropolis
  5. Cybernatic Queen
  1. Cyber Hero
  2. A Tale From Down Below
  3. Still I Believe
  4. Hammer Down
  5. Farewell And Good Bye
Mehr von Iron Savior
Reviews
04.05.2019: Kill Or Get Killed (Review)
06.07.2015: Live at the Final Frontier (Review)
11.04.2014: Rise Of The Hero (Review)
07.11.2011: The Landing (Review)
News
22.02.2019: Neues Video der Teutonen-Metaller
27.12.2013: "Rise Of The Hero" erscheint im Februar.
22.10.2011: "The Savior" Videoclip zum neuen Album.
12.10.2011: Artwork und Tracklist zur CD "The Landing"
True Strength - Sanguinary VivificationSoto - OrigamiXentrix - Bury The PainDiviner - Realms Of TimeGoblins Blade - AwakeningMajesty - LegendsBullet - LiveReternity - Facing The DemonD.A.D. - A Prayer For The LoudSkyEye - Digital God
© DarkScene Metal Magazin