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Cover  
Lillian Axe - Psychoschizophrenia (CD)
Label: Irs
VÖ: 1993
Homepage | MySpace
Art: Classic
DarksceneTom
DarksceneTom
(2845 Reviews)
War das selbstbetitelte Debüt der New Orleans Übermusiker noch ein eher durchschnittliches US Hard Rock Scheiblein, so sind die folgenden Göttergaben "Love & War", "Poetic Justice" und eben "Psychoschizophrenia" bis heute unerreichte Höhepunkte in Sachen niveauvollen US Hard Rock.
Eigentlich wären eh alle drei Scheiben eines Classic Reviews würdig, da das gewählte Eisen aber leider vorzeitigen den Abgang der Band bekundet und obendrein auch das knackigste Werk darstellt, wird eben diesem hiermit gehuldigt.

Keine andere Band hat es je geschafft mit so viel Feeling, interessanter, überdurchschnittlich anspruchsvoller Instrumentalisierung und schlicht traumhaften Songs zu brillieren wie Lillian Axe. Vielleicht waren sie trotz ihres einstigen Major Deals zu genial um den großen Wurf zu landen, vielleicht waren sie einfach zu niveauvoll um ein Millionenpublikum zu erreichen und den Sprung in die Radiostationen zu schaffen - Fakt ist, dass sie eine der unterbewertetsten Bands überhaupt darstellen und drei der definitiv besten Scheiben aller Zeiten kreierten.

"Psychoschizophrenia", die wohl härteste und komplexeste Scheibe vereint alle Stärken der Band. Vertrackt harte Songs wie der rau riffende Eröffnungshammer „Cruzified“, das herrliche „Sign Of The Times“ oder der abschließende Titelsong zeigen die kantige Seite der Band, benötigen auch einige Durchläufe bestechen aber durch gewohnt starke Melodien und Refrains. Atmosphärische Paukenschläge wie „Deepfreeze“, „Moonlight In Your Blood“, die filigran zerbrechlichen Balladen „Now You Know“, „The Day I Met You“ oder das verträumte „Needle And Your Pain“ strotzen nur so von Gefühl, wunderschönen, bandtypischen Ausnahmegitarrenklängen des Mainman Stevie Blaze, traumhaften Melodien und überirdischen Vokals.
Sind genannte Songs schon über jegliche Zweifel erhaben so setzen das phänomenal dicht aufgebaute „Stop The Hate“ und vor allem das fast unglaublich perfekte „Those Who Prey“ mit seinen geilen Melodien, Rhythmuswechseln und einem der besten Refrains aller Zeiten der Sache endgültig die Krone auf und machen das Album unsterblich.

Seit Lillian Axe hat nie wieder eine Truppe derart zerbrechlich schöne Harmonien, filigrane Gitarrenläufe und dennoch arschharte und tretenden Grooves zu einer derart perfekten Hard Rock Einheit verschmelzen lassen. „Pschoschizophrenia“ ist voll mit zwölf perfekten und zeitlosen Perlen für jegliche Stimmungslage, auf höchstem Qualitätslevel und wird auch in hundert Jahren noch ein Meilenstein sein.

Was Dream Theater für den Metal Bereich, das waren Lillian Axe für die Hard Rock Ecke und "Psychoschizophrenia" sowie seine beiden Vorgänger sind verdammt noch mal drei der genialsten Stücke Musik, die je auf die Menschheit losgelassen wurden.

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