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Cover  
Exodus - Fabulous Disaster (CD)
Label: Combat Records
VÖ: 1988
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Art: Classic
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Werner
Werner
(1000 Reviews)
Das '85 Kultwerk "Bonded By Blood" gehört zu den absolut bissigsten seiner Zunft und der darauf bellende bzw. vor Jahren unter tragischen Umständen von uns gegangene Paul Baloff (R.I.P.) war schon zuvor eine wahre Legende. Mein persönlicher Einstieg bei Exodus folgte zwar erst 1988/89 mit "Fabulous Disaster" (bereits mit dem früheren Legacy Fronter Steve “Zetro“ Souza, der schon auf dem Zweitling "Pleasures Of The Flesh" debütierte) leicht verspätet, aber die ersten Eindrücke hinterlassen ja bekanntermaßen die tiefsten ...

Selbst wenn nur noch Gitarrist Gary Holt (bis vor kurzem mit Rick Hunolt noch eines der stärksten Gitarrendoppel im Thrashsektor) als einziges Mitglied vom Original Line- Up gegenwärtig aufscheint und der dritte Longplayer rund achtzehn Jährchen am Buckel hat, steht jene Ansammlung vorliegender dreckiger Wutklumpen nach wie vor synonym für geilsten und reinrassigen Bay Area Thrash der auslaufenden Achtziger. Nichts hätte wohl besser gepasst als das simple, völlig abgefuckte Coverfoto, wo die Herren Holt, Hunolt, Souza, McKillop und Hunting vor einem präparierten TV Gerät (diverse, bunte transparente Folien (!) entdeckt man unterhalb sämtlicher Lüftungsritzen ... oder sind es etwa doch Farbleuchtdioden gewesen?) dem fabulösen Desaster aufmerksam und ähem ... unglaubwürdig erschrocken folgen, während das giftgrüne Bandlogo über deren Köpfen prangt und am Backcover sämtliche Nike Kakaosprudler den Flammen indes zum Opfer fallen. Das hat(te) schon wieder was.

Mit unsterblichen Fegern wie dem ultimativen Startrampenabschuss "The Last Act Of Defiance" (ein Rifforkan sondergleichen, dessen Lyrics überdies vom brutalen Gefängnisausbruch in New Mexiko Anfang Achtzig handeln), dem massiv Killerhooks bestückten Titelstück und dem von sliding country guitars eingeleitetem Midtempomonster in Form von "Cajun Hell" haben sich die Jungs für die Ewigkeit mein Herz erspielt. Über dem thront allerdings der Exodus Song schlechthin: "The Toxic Waltz" - exklusiv für die Dreharbeiten des Videoclips hatte man einige hunderte Stagediver, Mosher, Slammer, Headbanger und weiß Gott sonst wie Durchgeknallte geladen, um vor Ort nach allen Regeln der Kunst die Sau very Hardcore like raus zu lassen. Übrigens geht's in dem Song, dessen übergeiles Initialriff man irgendwann gehört haben sollte, ausschließlich um's Acting auf und vor der Bühne, seinem Adrenalinschub und all den daraus resultierenden gesundheitlichen Schäden bei Konzerten der härteren Gangart. Und seinen eigenen Gesetzen. Aber wen wunderts? Es war eben der hochoffizielle Aufruf zum "Good friendly violent fun", wie es seit Urzeiten im Lager von Exodus propagiert wird. Es soll an dieser Stelle auch keineswegs verschwiegen werden, dass die zweite Hälfte des Albums ein wenig abfällt, obwohl per "Like Father, Like Son" ein mächtiges Stück als Opener (auf Vinyl, versteht sich) agiert und die CD Version am Schluss noch das Ac/dc Cover "Overdose" als Bonus bereit hält.

Trotz des Fakts, dass sich Exodus anhand der Folgewerke "Impact Is Imminent" ('90) und "Force Of Habit" ('92) nicht gerade mit Ruhm bekleckerten, sind sie nach Metallica, Slayer oder Megadeth eine der einflussreichsten Bands innerhalb eines Genres, welches entgegen einigen Prophezeiungen wohl doch nicht so schnell aussterben dürfte!

The Toxic Waltz:
Trackliste
  1. The Last Act Of Defiance
  2. Fabulous Disaster
  3. The Toxic Waltz
  4. Low Rider
  5. Cajun Hell
  1. Like Father, Like Son
  2. Corruption
  3. Verbal Razors
  4. Open Season
  5. Overdose
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