HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Ritual Steel
V

Review
No Bros
Export Of Hell

Review
Alter Bridge
Walk The Sky

Review
Savage Messiah
Demons

Review
Running Wild
Crossing The Blades
Upcoming Live
Wien 
Statistics
5985 Reviews
457 Classic Reviews
279 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Count Raven - Mammons War (CD)
Label: Soulfood
VÖ: 30.10.2009
MySpace
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
DarksceneTom
DarksceneTom
(2895 Reviews)
8.5
Ich hab ja mit viel gerechnet und meine Hoffnungen auch schon oft (vergebens) in manchen Release gesteckt, aber ein Album wie "Mammons War" hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht erdacht. Die Doom Legende Count Raven schmatzt uns nach einigen Re-Releases mit "Mammons War" einen Hammer von Comebackalbum auf die Latschen, der bei Doom Jüngern nichts als volle Hosen und feuchte Sacktücher hinterlassen wird.
Dabei haben es die neuen Mannen um Dan „Fodde“ Fondelius knappe 15 Jahre nach dem letzten Album wie selbstverständlich drauf ihre Hörer in eine Zeitmaschine zu pflanzen. "Mammons War" klingt, als ob es seit Jahrzehnten keine neuen Trends im Musikbusiness gegeben hätte. Count Raven agieren so charismatisch und unverkennbar urtypisch wie eh. Es dominieren Grooves, monströse Riffmonumente, geradlinige Aufbauten, geniale Vocals und große Atmosphäre. Es ist einerlei ob man sich angenebelt und in Zeitlupe, mal düster doomig, manchmal schnell und rockig, jedoch immer mit psychedelischer Note versehen von den neuen Kreationen durchbumsen lässt. Über jedem Ton schwebt die ureigene Magie dieser Band, die es wie selbstverständlich schafft mit einfachen Mitteln auf den berühmten Punkt zu kommen und dabei noch heute jedem Pathos und Bombastschnickschnack abzuschwören.
Count Raven machen Männermusik!
Morbide angehauchte Düstertüten wie der Titeltrack oder "Increasing Deserts", das epische Monument "A Lifetime", die Akustikgabe " To Love, Wherever You Are" oder die sensationell brachiale Walze "Seven Days" sind Musterbeispiele für zeitlos guten und mystisch wirkenden Doom Metal. Die unverkennbaren Ozzy-like Vocals, die Count Raven unweigerlich immer an die seligen Black Sabbath der 70er erinnern lassen und vor allem bei Momenten wie dem "Nashira" oder dem rockigen "Poltergeist" den Spririt von Alben wie "Sabotage" oder "Never Say Die" auffangen sind bis heute einzigartig. Das traumhafte Artwork verinnerlicht die Stimmung der saftig produzierten Klänge und so muss man am Ende der Reise in die Vergangenheit von einer der besten Comebacks seit langer Zeit und einem Pflichtalbum für Doom Fanatiker reden!

"Mammons War" ist eines der schwersten, wuchtigsten und erdigsten Alben des Jahres, eine der größten Überraschungen und der perfekte Fingerzeit einer der besten und coolsten Doom Bands aller Zeiten:
Count Raven!

Trackliste
  1. The Poltergeist
  2. Scream
  3. Nashira
  4. The Entity
  5. Mammons War
  6. A Lifetime
  1. To Kill a Child
  2. To Love, Wherever You Are
  3. Magic Is...
  4. Seven Days
  5. Increasing Deserts
Mehr von Count Raven
Reviews
29.12.2013: Destruction Of The Void (Classic)
Ritual Steel - VNo Bros - Export Of HellAlter Bridge - Walk The SkySavage Messiah - DemonsRunning Wild - Crossing The BladesTarja - In The RawIvory Tower - StrongerPretty Maids - Undress Your MadnessWednesday 13 - NecrophazeStatus Quo - Backbone
© DarkScene Metal Magazin