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Cover  
Blaze Bayley - Promise And Terror (CD)
Label: Plastic Head Music Distribution
VÖ: 19.02.2010
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2835 Reviews)
7.0
Die Geschichte von Blaze Bayley liest sich wie ein Hollywood Dramam ein tragische endendes Märchen. Leicht zu verstehen, leicht ins Herz zu schließen und mit massivem Zugang zur Tränendrüse.
Stellten sich die 90er Jahre für den ex-Wolfbane Frontman noch wie ein Kindertraum vor, so dümpelt er trotz einiger sehr guter Soloalben mittlerweile seit Jahren im Mittelmaß der Metal Landschaft herum und musste zuletzt noch mit dem Tod seiner Frau und massiven Alkoholproblemen kämpfen. Dabei schien am Ende der Iron Maiden Jahre doch alles so gut. So war vor allem das Blaze Debüt "Silicon Messiah" ein kraftvoll düsteres Spitzenalbum dem auch genügend Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Den zweiten, entscheidenden Schritt um sich in der Oberliga zu etablieren konnte Blaze aber nie setzen..

"Promise And Terror" ist nun bereits das fünfte Studioalbum des einst ungeliebten Iron Maiden Aushilfsshouters und entgegen der Erwartungen kann er damit auch wieder etwas Boden gutmachen den er auf den letzten beiden Album verloren hatte. Nicht dass Blaze an seine ersten beiden Alben anschließen könnte – dafür fehlt der letzte punch und zwingende Tick – ein sehr starkes Stück Metal mit modernem Anstrich und gehörig Druck kann der kleine Kerl aber problemlos vorweisen. Dabei stellt sich ein von Schicksalsschlägen im Leben des Mainmans geprägtes "Promise And Terror" enorm düster vor. Songs wie "Watching The Night Sky", ein thrashiges "Madness Of Sorrow", stampfende Banger wie "City Of Bones" oder epische Momente wie "Time To Dare" wissen aber gerade deshalb mit starker Atmosphäre zu punkten und einmal mehr in superfetten Sound verpackt, kann "Promise And Terror" mit solchen Songs und der mächtigen Produktion auch ziemlich gut über die Tatsache hinwegtäuschen, dass man die großen Überraschungen oder a-ha Effekte im recht monotonen Songwriting leider vergeblich sucht.

"Promise And Terror" ist sicher kein Muss, aber ein gutes, hartes und unterhaltsames Metal Album eines Mannes, dessen Leben einst ein Märchen war…

Trackliste
  1. Watching The Night Sky
  2. Madness and Sorrow
  3. 1633
  4. God Of Speed
  5. City Of Bones
  6. Faceless
  1. Time To Dare
  2. Surrounded By Sadness
  3. The Trace Of Things That Have No Words
  4. Letting Go Of The World
  5. Comfortable In Darkness
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