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Cover  
Downspirit - Point of Origin (CD)
Label: Metalville
VÖ: 23.07.2010
Homepage | MySpace
Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2880 Reviews)
8.5
Also wenn mich in diesem Jahr ein Album eiskalt erwischt hat, dann dieses!
Auch wenn ich mir im Grunde gar nicht sicher bin, wie genial dieses Stück Musik nun eigentlich ist, haut mich das Debüt von Downspirit absolut vom Hocker. Solch eine musikalische Bandbreite hab ich lange nicht gehört. Die Band von und um Symphorce/ex-Freedom Call Gitarristen Cédric "Cede" Dupont und den absoluten Hammersänger Steffen Lauth liefert ein Hitfeuerwerk ab, das quer durch alle Gärten des Gitarrensounds pflügt und dennoch immer ganz genau weiß wo’s lang geht.
Für ein richtiges Crossoveralbum ist "Point Of Origin" zu sehr im klassischen Hard Rock und Metal verwurzelt. Für die ein oder andere musikalische Überraschung im Grenzgebiet von Harem Scarem bis Power Metal, von Modern Rock bis Ozzy Osbourne, von den Pretty Maids bis zum klassischen Heavy Metal und 80er Hard Rock ist "Point Of Origin" aber in jedem Fall gut. Die Vielfalt einer Scheibe zu beschreiben, die an allen Ecken und Enden ein A-ha Erlebnis bereit hält scheint unmöglich.
"Highway Run" zum Beispiel ist der perfekte Spagat aus 80er Hit und eingängigem Power Metal, bei "Life’s A Bitch" glaubt man eine Mischung aus Zimmers Hole und Melodic Rock zu erleben, beim "Love Song" prallen fette Zakk Wylde Riffs auf Mundharmonikaklänge, modernen Sprechgesang und einen eingängigen Chorus.
"Point Of Origin" ist rappelvoll mit höllischer Energie, voller fabelhaften Gitarren und grandiosen Hooklines und auch wenn Downspirit überhaupt nix Neues machen, kicken sie mir mit ihrer tighten Mischung aus Hard Rock und Power Metal konstant in meinen übergewichtigen Arsch. Moderner Metal, 80er Hard Rock, Melodic Rock und was weiß ich noch alles wird hier wüst zu einer homogenen Rock Melange vermengt. Weitere klasse Beispiele dafür sind das freakig rockende "Make My Day", der doomige geile Titeltrack oder das herzhafte "The End". Bei jedem einzelnen der Song sind die Vocals, die Rhythmen und die Grooves genau so herausragend und ass-kicking, wie die ebenso filigran wie griffige Gitarrenarbeit und ebenbürtig geil und mit absoluten Live Feeling produziert ist Teil obendrein.

Downspirit rocken auf ihrem cool verpackten Debütalbum wie die Sau und werden mit ihrer absolut einzigartigen, harten und jederzeit gitarrenorientieren und mit herrlichen Versatzstücken von Blues, Country und Pop verzierten Mix aus Hard Rock, Power Metal und Heavy Metal Fans aller Klassen gleichermaßen begeistern.
Denn gerade wenn man sich imaginäre 80er Hard Rock Statuen vorm geistigen Auge aufbaut, kommt ein fettes Metal Riff oder ein absolut geiler Melodic Rock Refrain geflattert um jeden einzelnen der kompositorisch am allerhöchsten Level angesiedelten Songs mit all ihrem fetten punch perfekt zu veredeln.
All das klingt komisch? Ist es auch!
Verdammt kurzweilig, spannend und geil ist "Point Of Origin" aber in jedem Fall und das kann ich ebenso versprechen, wie die Tatsache dass Downspirit mit ihrem Debüt ihren Platz in meinen 2010er Top 10 sicher haben!

Trackliste
  1. Point of Origin Pt. I
  2. Point of Origin Pt. II
  3. Love Song
  4. Life’s a Bitch
  5. Lost
  6. Good Times
  1. Hollow Words
  2. Highway Run
  3. Arisen
  4. Make my Day
  5. The End
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