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Triptykon - Shatter (EP)
Label: Century Media
VÖ: 22.10.2010
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Art: Review
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RedStar
RedStar
(243 Reviews)
Keine Wertung
Die Welt des Tom G. Fischer Ist schwarz, pechschwarz sogar…Seitdem er in einem erstaunlich offenen Interview für ein sehr großes deutsches Metalmagazin einen kleinen Einblick in seine Vergangenheit, seine Gedankenwelt und Erfahrungen gewährte, eröffnete sich für viele Leser ein neuer Zugang zum Schaffen des Schweizers und ließ sie erahnen, was den helvetischen Höllen-Großmeister derartige monolithartige Brocken wie etwa das Triptykon Debutalbum "Eparistera Daimones" erschaffen ließ.

Ließen diese Erlebnisse, Gedanken und Erfahrungen des mittlerweile unter seinem alten Kampfnamen Tom G. Warrior agierenden Eidgenossen allerdings eindeutige Rückschlüsse auf die Musik zu, so dürfte dem unbedarften Leser dieser Zeilen angesichts der Texte, Musik und Image der mannigfaltigen Black-, Death-, Grind-, Porngrind-, Suicide Black-, Doom- etc. Metalbands, gleichzeitig einen frostiger Schauer über den Rücken jagen…

Der ehemalige Hellhammer/Celtic Frost Mastermind präsentiert auf "Shatter" (Eparistera Daimones Accompanied) drei von den Recording Session zum Debütalbum übriggebliebene Tracks. Kommt der Titeltrack noch mit verstörendem Frauengesang daher, so fährt der Großmeister auf "I Am The Twilight" die schwersten und sägendesten crunchy Doom-Gitarrenwände seit langer Zeit auf. Das neu gemixte und gemasterte, atmosphärische Ambientstück "Crucifixus" führt der Extrem-Metal/Doom-Gemeinde anschließend plakativ vor Augen, wie effektiv und abgründig, aber auch ultrahart elektronische Musik sein kann. Triptykon verlieren sich aber nicht in stumpfem Getrümmer oder mantraartiger Monotonie, nein, Warrior schafft es mit scheinbarer Leichtigkeit, diese innere Schwärze derart in abwechslungsreiche und aufregende Soundcollagen zu gießen, dass es einem vor lauter Intensität, Düsternis, Kälte und roher Schroffheit beinahe die Kehle zuschnürt.

Abgerundet wird der schimmernde schwarze Reigen von Liveversionen von zwei der größten „Hits“ der Vorgängerband Celtic Frost, mitgeschnitten im heurigen Jahr am Roadburn Festival im niederländischen Tilburg. Auf "Deathroned Emperor" finden sich zudem Gastvocals von Darkthrone´s Nocturno Culto.

Vorliegende EP ist das beklemmde, abgrundtief verzweifelte und an Morbidität kaum zu übertreffende Sahnehäubchen auf der trostlosen Sorgentorte namens "Eparistera Daimones", mit dem Unterschied, dass diesmal der Zeitpunkt der Veröffentlichung mitten in den Spätherbst fällt, in jene Zeit, in der willige Doom-Jünger ihre Köpfe freiwillig in die schwarzen Morastuntiefen untertauchen lassen.

Die tiefschwarze Lava, die sich in jeder Veröffentlichung T.G. Warriors manifesitert, bildet den Grundstein für das Denkmal, das nicht nur dem Legendenstatus des Schweizers, sondern auch seiner ungebrochenen Bedeutung für den zeitgenössischen Metal gerecht wird. "Shatter" ist ein perfekter Soundtrack zur ultimativen präwinterlichen Depression…wahnsinnig internsiv, irre roh, negativ und gut…definitiv nichts für schwache Nerven! You Have Been Warned!

Trackliste
  1. Shatter
  2. I Am The Twilight
  3. Crucifixus
  1. Circle Of The Tyrants (Live)
  2. Dethroned Emperor (Live)
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