HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Ritual Steel
V

Review
No Bros
Export Of Hell

Review
Alter Bridge
Walk The Sky

Review
Savage Messiah
Demons

Review
Running Wild
Crossing The Blades
Upcoming Live
Wien 
Statistics
5985 Reviews
457 Classic Reviews
279 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Seventh Void - Heaven Is Gone (CD)
Label: Napalm Records
VÖ: 26.11.2010
MySpace
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(2895 Reviews)
8.0
Unsre Landsleute von Napalm Records haben nun also die Ehre, das 2009er Debüt von Seventh Void weltweit zu veröffentlichen, nachdem der Original Release vom Vinnie Paul Label Big Vin Records mittlerweile nur noch schwer erhältlich ist.
Recht so und auch sehr sinnvoll, zumal "Heaven Is Gone" einerseits musikalisch verdammt geil, andererseits in seiner neuen Verpackung mit coolerem Coverartwork versehen ist. Die platte Promomasche, Seventh Void allein durch das Mitwirken der beiden Type O Negative Trauerweiden John Kelly und Kenny Hickey, als Peter Steele Gedächtnisevent oder gar dessen Erbe dazustellen ist hingegen natürlich totaler Käse. Einerseits gibt es Seventh Void und ihre musikalische Ideologie bereits seit sieben Jahren, andererseits hat der Sound ihres Albums bis auf die geografische Herkunft fast gar nix mit Type O am Hut. Bis auf die doomigen Wurzeln und den tiefgelegten Gitarrensound sind keinerlei Affinitäten zu verkünden. Vielmehr wälzt sich das "Heaven Is Gone" Liedgut ungeheuer gekonnt durch eine musikalische Hochwertigkeit, die man ohne wenn und aber mit einer modernen Mischung aus frühen Trouble, älteren Soundgarden und early Black Sabbath am besten in Form packen kann. Diese zu jedem Moment glaubwürdige und höllisch schnörkellose Scheibe klingt exakt so, als ob Pentagram im New York der frühen 90er aufgeschlagen wären um sich zum Ziel zu setzen zeitgemäße und hypnotische Sludge-Doom-Songs fernab allen kommerziellen Kalküls zu produzieren. Die Vocals von Kenny (die Stimme atmet zu jedem Moment das Charma eines Chris Cornell) sind unglaublich intensiv und klingen ebenso erdig und authentisch, wie jeder einzelne Track dieses düster, tonnenschwer und zähflüssigen Stücks Brooklyn Doom. Hört euch bis in den Boden gestimmte Nummern wie den fetten Titelsong, das unendlich geile "Broken Sky", ein zermürbendes "Killing You Slow", oder das fast schon leichtfüßige "Last Walk In The Night" an, und ihr werdet sehr wenig Gründe erfahren, um Seventh Void nicht zum Soundtrack für die kalte Zeit zu entdecken.

Kommerzielles Potential klingt definitiv anders, Doom Fans sollten in "Heaven Is Gone" aber ebenso dringend reinhören, wie alle Soundgarden Maniacs, die seit "Badmotorfinger" vergeblich auf ein wirklich spannendes Album ihrer alten Helden warten!
Ich für meinen Teil bring Seventh Void und ihr im ersten Augenblick so unscheinbar tönendes Album trotz seiner teils fast obszönen Trägheit nun schon seit einiger Zeit nicht mehr aus dem Player…

Trackliste
  1. Closing In
  2. Heaven Is Gone
  3. The End Of All Time
  4. Broken Sky
  5. Killing You Slow
  1. Slow Descent
  2. Shadow On Me
  3. Drown Inside
  4. Death Of A Junkie
  5. Last Walk In The Light
Ritual Steel - VNo Bros - Export Of HellAlter Bridge - Walk The SkySavage Messiah - DemonsRunning Wild - Crossing The BladesTarja - In The RawIvory Tower - StrongerPretty Maids - Undress Your MadnessWednesday 13 - NecrophazeStatus Quo - Backbone
© DarkScene Metal Magazin