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Cover  
TNT - A Farewell To Arms (CD)
Label: Metal Heaven
VÖ: 21.01.2011
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Art: Review
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Steffe
Steffe
(121 Reviews)
6.5
Ich kann mich noch gut erinnern, als ich an einem verregneten Tag im Jahre 1984 zum Rudl in den Plattenteller (das waren noch Zeiten) ging und er mir die LP "Knights Of The New Thunder" einer noch ganz unbekannten Band aus dem Norden Europas in die Hand gab, um sie mir anzuhören. TNT! Das war ein Hochgefühl für die Ohren, ein absolut geiles Teil! Mit "Tell No Tales" und meinem Lieblingsalbum "Intuition" (grandios!) schoben die Norweger mit dem neuen Sänger Tony Harnell zwei absolute Hochkaräter nach! Dann war leider erst mal Schluss mit lustig, "Realized Fantasies" war ja noch ganz annehmbar, aber was dann kam, mit dem konnte ich nie richtig was anfangen…bis…..ja bis….2004 das megasupergeile "My Religion" (zum Review) erschien! War das ein starkes Lebenszeichen der Jungs und man dachte schon, jetzt geht es so weiter….aber leider weit gefehlt! Schon der Nachfolger "All The Way To The Sun" konnte die Erwartungen bei Weitem nicht erfüllen. Es folgte die Trennung von Tony Harnell und Tony Mills (Ex-Shy Shouter) übernahm die Arbeit an den Vocals. Was aber dann auf die Rockgemeinde losgelassen wurde…???!!?? Ihr Erstling "The New Territory" war ein kunterbunt durchgemixtes Etwas von Nichts!! Katastrophal kann ich da nur sagen und der Nachfolger "Atlantis" war um keinen Deut besser, klang er doch nach einer Mischung der Beatles und einem Musical, solch Zeug braucht kein Mensch!! Zwei Alben für den Müll, hart, aber leider wahr! Da zieh ich mir doch lieber DSDS rein, das ist zumindest lustig und die Sprüche eines Dieter Bohlen sind legendär!!

Was soll ich mir nun vom Neuling erwarten? Eigentlich nicht viel aber man sollte ihnen doch noch eine Chance geben. Und ich bin froh darüber, denn "A Farewell To Arms" klingt um einiges frischer, härter und eingängiger, kann aber bei Weitem nicht an die Klassiker anknüpfen. Sehr modern und mit total tief gestimmten Gitarren eröffnet "Engine". Sicher nicht der allerbeste Song auf dem Album aber ganz ok. Schon der Nachfolger "Refugee" zeigt, wie es sein könnte. Ein klassischer TNT Song, wo die Gitarren wieder so brillieren wie an besten Tagen. "Ship In The Night" ist ein recht ansprechender Midtemposong, nicht grad sehr aufregend, aber kann man getrost anhören . Schon bei den ersten drei Songs ist zu erkennen, dass sie es nicht ganz verlernt haben, eingängige Melodien zu schreiben. "Take It Like A Man – Woman" ist ein gradliniger Rocker. Mit "Come" und "Barracuda" fällt das Ganze leider wieder ab, auf sehr modernen Wegen bewegen sich TNT hier, nicht wirklich eingängig oder melodiös, einfach nur so drauf los. Nach einem kurzen Akustikintermezzo von Ronni Le Tekro folgt mit "Don´t Misunderstand Me" der wohl beste Song des gesamten Albums und wohl am ehesten nach TNT klingt, der hätte wohl auch Platz gefunden auf einem ihrer Klassiker. Der Titelsong fetzt richtig geil los, um sich aber nie richtig zu entfalten, wirkt irgendwie fad und einfallslos! "Someone Else" hätte man sich einfach sparen können, erinnert er doch wieder an vorherige Alben…und "God Natt, Marie" ist eine ganz nette wenn gleich nicht grad sehr rockige Ballade, es erinnert mich eher an ein Weihnachtslied oder ein Kirchenopus. Den Abschluss macht das, schon auf ihrem Debut enthaltene und hier neu aufgenommene, "Harley Davidson". Leider reicht diese Version nie an das Original heran … ist aber ganz in Ordnung!

Fazit: Es ist zwar nicht alles Gold was glänzt, eine leichte Steigerung ist aber auszumachen. Weiter so und vielleicht erleben wir es doch nochmals, dass TNT einen Kracher a la "Intuition" oder "My Religion" veröffentlichen - die Zeit wird es weisen…man wird sehen!

Trackliste
  1. Engine
  2. Refugee
  3. Ship In The Night
  4. Take It Like A Man - Woman
  5. Come
  6. Barracuda
  1. Signature On A Demon´s Self Portrait
  2. Don´t Misunderstand Me
  3. A Farewell To Arms
  4. Someone Else
  5. God Natt, Marie
  6. Harley Davidson (Live Bonus Track)
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