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Cover  
Agnostic Front - My Life, My Way (CD)
Label: Nuclear Blast
VÖ: 04.03.2011
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Art: Review
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Professor Röar
Professor Röar
(123 Reviews)
8.0
In ihrer schon über 30-jährigen Karriere haben Shouter Roger Miret und Gitarrenminimalist Vinnie Stigma, der wahre Anti-Malmsteen dieses Planeten, schon an die 120 Mitmusiker verschlissen, ca. 30 Alben und EPs rausgehämmert und beinahe ohne Unterlass getourt, ohne auch nur die geringsten Ermüdungserscheinungen zu zeigen (Lediglich kurze Verschnaufpausen in den 1990ern waren den bösen Buben zwecks Knast- oder Krankenhausaufenthalten gegönnt). So überrascht es kaum, dass auf dem neuesten Output der New York-Hardcore-Institution Agnostic Front "My Life, My Way" alles beim Alten geblieben ist und man auch diesmal (fast) absolut gefeit ist vor Überraschungen.

14 Songs prügeln uns die Mannen um Roger Miret um die Ohren und treten dabei das Gaspedal gewohnt ordentlich bis zum Anschlag durch. Etwas weniger Thrash als noch auf dem letzten, etwas ermüdenden Output "Warriors" gibt’s diesmal, dafür wurde glücklicherweise der Punk- und Hardcore-Anteil wieder deutlich angehoben. Die Riffs sind simpel, Mirets unverkennbares Gebrüll immer noch voll Wut und Aggression, die Drums ballern geradeaus drauf los und zwischendurch gibt’s natürlich immer wieder diese großen, fiesen Mosh-Parts, die sozusagen das Salz in jeder NYHC-Suppe ausmachen und ohne die man Agnostic Front und deren ca. 2 Millionen Epigonen kaum voneinander unterscheiden könnte. Um den Wiedererkennungswert zu steigern , streuen die übel gelaunten New Yorker in ihren street-tough-Sound natürlich noch genug catchy Mitgröhl-Refrains und schmissige Melodien ein, beispielsweise im hymnischen "Now and Forever", und präsentieren uns mit "My Life, My Way" ein kurzweiliges, erfrischendes, für diese Musikrichtung gar schon abwechslungsreiches Album, das besonders in den zahlreichen schleppenden und Mid-Tempo-Passagen sein größtes Potential entfaltet. Ob's am doch schon hohen Alter der Protagonisten liegt? Man kann's nur vermuten, denn wenn man einen ganzen Song ("A Mi Manera") auf Spanisch einsingt – Miret ist Exilkubaner - oder die noch älteren Herren von den Ramones covert, muss das einfach von Reife zeugen … oder auch nicht. Denn der nicht mal 90-sekündige Hyperspeed-Bolzer "That's Life" hätte auch genau so auf dem Debut "Victim in Pain" (zum Classic-Review) stehen können.

Natürlich ist all das furchtbar old-school und so gar nicht an irgendwelchen Trends dran, manche nennen das true und echt, andere einfallslos. Doch dem Professor ist dieser seit langem gelungenste Streich der alten NY-Rabauken 8 von 10 Paar fest geschnürten Springerstiefeln wert , denn "My Life, My Way" beweist, dass Agnostic Front immer noch zu Recht als die Urväter dieses höchst energetischen Gemischs aus Punk und Thrash, gennant NYHC, gelten dürfen und allen würdigen und unwürdigen Nacheiferern noch lange zeigen werden, wo da die Stahlkappe am effizientesten hintritt. Da krachen die Nasen, da splittern die Knöchel! Stigma!

Trackliste
  1. City Street
  2. More Than A Memory
  3. Us Against The World
  4. My Life My Way
  5. That's Life
  6. Self Pride
  7. Until The Day I Die
  1. Now And Forever
  2. The Sacrifice
  3. A Mi Manera
  4. Your Worst Enemy
  5. Empty Dream
  6. Time Has Come
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