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Cover  
Desaster - The Arts of Destruction (CD)
Label: Metal Blade Records
VÖ: 24.02.2012
Homepage | MySpace
Art: Review
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Bruder Cle
Bruder Cle
(178 Reviews)
9.0
Seit Ende der 80er setzen Desaster Standards in Sachen Black/Thrash Metal und sind die vielleicht bekannteste und beste Band dieses Genres. Punkt. Unzählige Killeralben, Singles, Shapes, Splits etc. gehen auf ihr Konto und wer schon einmal eine der zahlreichen Desaster-Livebattles miterlebt hat, der weiß, dass die Jungs aus Koblenz im wahrsten Sinn des Wortes „true as fucking steel“ sind. Umso schwieriger scheint es, mit einem neuen Release Killeralben wie "Tyrants Of The Netherworld", "Hellfire Dominion" oder "Satan’s Soldiers Syndicate" gerecht zu werden. Mit solchen Scheiben in der Bandhistory liegt die Latte einfach zu hoch.

Mit "The Arts Of Destruction" knüpfen Desaster da an, wo sie mit "Satan’s Soldiers Syndicate" aufgehört haben. Brutale, eingängige und absolut trendfreie metallische Vollwertkost. Ausgestattet mit allen Trademarks, die die Band auszeichnen. Mit "Queens Of Sodomy", "Splendour Of The Idols" und "Phantom Funeral" gelingt es auch, der scheinbar endlosen Reihe an Bandklassikern neue hinzuzufügen. Und das Stück "Possessed And Defiled" wird sich mit seinem „medieval touch“ perfekt in das Livemedley rund um die Bandhymne "Teutonic Steel" einfügen. Weltklasse! Nach mehrmaligem Durchlauf muss man zwar sagen, dass die absolute Hitdichte des Vorgängeralbums nicht erreicht wird, aber dennoch steht jeder Song für sich noch meilenweit vor der Konkurrenz. Man muss es so sagen: Desaster sind eine Klasse für sich. Und noch etwas sei erwähnt: der Sound klingt unglaublich fett, organisch und versprüht dennoch den genialen bösen, undergroundigen Spirit der 80er und frühen 90er Jahre. Ein kleines Kunststück! Wenn man sich aber dann anschaut, wer klangtechnisch da seine Finger im Spiel hatte, ist dieses kleine Wunder auch schnell erklärt: Mix und Mastering by Patrick W. Engel im Temple Of Disharmony-Studio. Somit hat die Scheibe sozusagen seine Klangveredelung durch den vielleicht kompetentesten Mann für diese Art Musik in den Bergen unserer schönen Heimat erfahren.

Doch auch ohne Berücksichtigung dieses lokalen Bezugs - "The Arts Of Destruction" ist zwar nicht das beste Desaster-Album aller Zeiten. Diesen Titel teilen sich andere Veröffentlichungen der Bandgeschichte. ABER: durch die hohe songschreiberische Qualität, die die Band zu jeder Zeit abzurufen versteht, ist der Abstand denkbar gering.
KEIN Fan der Band wird hier enttäuscht. Keine Sekunde lang! Desaster bleiben die beste Black/Thrash-Band der Welt und Koblenz am Rhein die Hauptstadt dieser Musik.
Amen!

Trackliste
  1. Intro
  2. The Arts Of Destruction
  3. Lacerate With Hands Of Doom
  4. Splendour Of The Idols
  5. Phantom Funeral
  6. Queens Of Sodomy
  1. At Hell's Horizon
  2. Troops Of Heathens – Graves Of Saints
  3. Possessed And Defiled
  4. Beyond Your Grace
  5. Outro
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