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Cover  
Devin Townsend Project - Epicloud (CD)
Label: Inside Out
VÖ: 2012
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2880 Reviews)
8.5
Nachdem uns der wirre Devin mit dem eine Spur zu bizarren "Deconstrucion" und einem viel zu nachdenklichen "Ghost" die fette Doppelladung dunkel und ernsthaften Stoffes verabreicht hat, geht er mit "Epicloud" zurück zum fetzigen "Addicted", seinem poppigsten und farbenfrohsten musikalischen Ausflug. Dabei strotz die neueste Wundertüte aus dem Hause Townsend wieder mal gerade zu vor Energie und Dynamik. Wuchtig, opulent und atmosphärisch prallen die "Epic-Pop-Metal" Klangerrektionen von "Epicloud" aus den Boxen. Breitwandig produziert, wie es für solch einen Sound Gang Bang einfach sein muss, erleben wir 13 Songs, die wie ein einziges großes Ganzes daherkommen.
Einmal mehr steht Devin dabei Ex-The Gathering Stimme Anneke van Giersbergen brillant zur Seite, während er sich fernab allzu kopflastiger Kreationen hemmungslos in ein stadiontaugliches Bombastepos voller Hymnen stürzt. So bietet "Epicloud" zwar neuerlich viel Bekanntes, viel Bewährtes und eben jene unverkennbare Devin Townsend Note, die sich trotz all der verschiedensten Stimmungen wie ein roter Faden durch die Alben des Kanadiers zieht. Andererseits jedoch bietet das Album auch viel Neues. Dabei gibt sich Devin nicht nur wegen eines gewissen Musicalflairs immer wieder faszinierend, packend und fesselnd. Egal ob bei den immer wieder anklingenden Gospelchören von "Efferverscent", beim ultrapoppigen "True North", beim intensiven "More", dem grandiosen "Save Our Now", der brachialen Industrialwatschn "Kingdom" oder dem großartigen Breitwandrocker "Liberation".
Devin tobt sich wieder mal aus, als ob es kein Morgen gäbe und genau das macht "Epicloud" so lebendig, spritzig und mitreisend. Die Gitarren braten breit wie Hölle, die Chöre klingen fett wie Sau und die elektronischen, manchmal gar hypnotischen Klangeffekte treffen auch zumeist ins Schwarze. Natürlich ist nicht jeder einzelne Song ein absoluter Killer, bis auf ein allzu sehr auf "Muppet Show" getrimmtes und nerviges "Lucky Animals" kann man "Epicloud" aber nahezu problemlos durchhören

Devin Townsend schafft es einmal mehr (und viel mehr als zuletzt) knallbuntes, jederzeit schlüssiges und verdammt opulent breitwandiges Kino zwischen Rock N Roll, Pop, sakralem Gospelsound, Artrock, Industrial und Metal zu präsentieren. "Epicloud" ist voll von starken Songs, voll spannender Musik und voll hymnischer Stadionrefrains und genau deshalb steht die Scheibe, zumindest in meinen Ohren, auf einer Stufe mit "Addicted".
Genau deshalb ist es für mich, sicher nicht nur wegen des höllisch aktuellen "Mission Stratos" Artworks, sogar die spannendste und beste Devin Townsed Scheibe seit "Terria".

Trackliste
  1. Effervescent!
  2. True North
  3. Lucky Animals
  4. Liberation
  5. Where We Belong
  6. Save Our Now
  7. Kingdom
  1. Divine
  2. Grace
  3. More!
  4. Lessons
  5. Hold On
  6. Angel
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