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Cover  
Holy Grail - Ride The Void (CD)
Label: Nuclear Blast
VÖ: 18.01.2013
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2880 Reviews)
7.0
Holy Grail aus L.A. sind ohne Zweifel ein weiterer interessanter neuer Stern am Firmament der harten Stromgitarrenmusik und auf "Ride The Void" schicken uns die Jungs knapp zwei Jahre nach ihrem Debüt "Crisis In Utopia" auch einige wirklich amtliche Knaller übern großen Teich. Wer sind Holy Grail aber eigentlich? Vor allem was sind sie und wem soll man sie ans Herz legen?
Schwierig. Artwork, Schriftzug und Songtitel klingen nach purem Stahl. Keine Frage, aber dennoch ist "Ride The Void" keineswegs ein weiteres old-school Metal Machwerk im unverfälschten Geiste der 80er Jahre. Natürlich ist hier vieles altbacken, die Art und Weise wie die Amis ihre klassischen Metal Wurzeln jedoch mit modernem Sound aufpeppen ist dem beinharten Kutten-Puristen aber sicher eine Spur zu "jung", denn "retro" klingt hier ganz bewusst gar nichts. Denjenigen, der seit jeher Augen und Ohren in alle Richtungen offen hält stört es aber natürlich nicht, wenn der Fünfer seine traditionell arrangierten Metalsongs in ein fettes, aber doch relativ steriles Modern-Soundkleide von Matt Hyde (u.a. Slayer und Children Of Bodom) zimmern hat lassen. Dem Potential, dem frischer Sound und den guten Ideen von Holy Grail kann das kaum was an haben. Natürlich werde ich auch das Gefühl nicht lost, dass diese Band noch nicht ganz am Zenith ihres Songwritings angekommen ist, auch ertappe ich mich mitunter dabei, die Klänge der US Boys als etwas zu seelenlos zu bezeichnen. Die Energie und die Power, mit der diese Scheibe aber geht nach Vorne prescht mach wirklich Laune. Die Songs gehen allesamt ins Ohr, haben eingängige Refrains und Melodien gleichermaßen am Start, wie geile Gitarren. Soll ich Holy Grail nun als Mix aus Megadeth, Iron Maiden, Avenged Sevenfold und Dragonforce beschreiben? Klingt deppert, kann aber irgendwie sein. Sei’s wie’s sei. Anhören lautet die Devise und auch wenn die Überasongs noch gänzlich ausbleiben, kann ich mir durchaus vorstellen, dass es genügend Banger gibt, die Songs wie "Bleeding Stone", "Bestial Triumphats", eine modere Melodic Keule wie den Titeltrack oder das galoppierende "Dark Passenger" richtig geil finden.

"Ride The Void" sieht wie ein Metal Album aus und Holy Grail wollen offensichtlich auch wie eine bodenständige Metal Band scheinen und klingen. Die vom Label versprochenen "Metal Hymnen" findet man deswegen aber dennoch nicht auf der Scheibe und anfühlen tut sich das auch irgendwie anders als versprochen. Gut ist sie aber trotzdem, diese überraschend und schwer greifbare Mixtur aus Heav Metal Tradition und Moderne…

Trackliste
  1. Archeus
  2. Bestial Triumphans
  3. Dark Passenger
  4. Bleeding Stone
  5. Ride the Void
  6. Too Decayed to wait
  7. Crosswinds
  1. Take it to the Grave
  2. Sleep of Virtue
  3. Silcence the Scream
  4. The great Artifice
  5. Wake me when it's Over
  6. Rains of Sorrow
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