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Cover  
Diamond Dawn - Overdrive (CD)
Label: Frontiers Records
VÖ: 22.02.2013
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Art: Review
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Steffe
Steffe
(121 Reviews)
9.0
In Skandinavien, speziell in Schweden muss das wohl eine Pflicht sein, irgendein Musikinstrument zu lernen oder singen zu können! Denn wie lässt es sich sonst erklären, dass die Nordländer so viele Bands und Künstler hervorbringen. Natürlich kann bei dieser Anzahl an Musikern nicht alles glänzen, aber was da in den letzten Jahrzehnten vom hohen Norden alles ausgezogen ist, die Musikwelt zu erobern, ist schon bemerkenswert. Ob speziell im Melodic Rock, oder auch in anderen Bereichen des Rock oder Metals, Skandinaviens Musik bürgt absolut für Qualität!! Möchte hier aber gar keine Bands aufzählen, würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen und sicherlich würde ich bei dieser Masse viele vergessen!

So, kommen wir nun zum nächsten Schmankerl aus dem Land der Slalomtechniker, das da heisst Diamond Dawn! H.E.A.T waren gestern - heute sind es Diamond Dawn. Nein, nicht ganz, aber genau in diesem Fahrtwasser bewegen sich DD! Dem klassischen Melodic Rock der 80er, wie es H.E.A.T. schon vorexerzieren, haben sich die Jungspunde verschrieben! Viel Keyboardklänge da, krachende Riffs dort und geniale Melodien und Hooks über das ganze Material verteilt. Gegründet wurde der Sechser in der Besetzung Olle Lindahl (Guitar, Backing Vocals), Alexander Strandell (Lead Vocals), Efraim Larsson (Drums, Backing Vocals), Jhonny Göransson (Guitar), Mikael Planefeldt (Bass) und Niklas Arkbro (Keyboards) 2011 in Götheborg. Auch optisch lassen sich Ähnlichkeiten zu den Kollegen von H.E.A.T. erkennen, fast schon wie ein Klon derer, um trotzdem ihren eigenen Stiel zu haben! Das Debut ihrer Kollegen war vor ein paare Jahren eine echte Frischzellenkur für 80er Melodic Rock Fans und Diamond Dawn schließen genau dort an! Jeder AOR/Melodic Rock Fan muss wohl beim Anhören dieser Perle nasse Augen bekommen, vielleicht sogar noch mehr...



Auf "Overdrive" braucht man gar nicht nach Ausfällen suchen, die gibt es nicht!!! Songs hervorzuheben fällt mir auch schwer, zu ausgeglichen gut ist dieses Album!! Der fetzige, mit feinen Keyboardklängen eröffnende Opener "Into Overdrive", die Midtemporocker "Take Me Higher" oder "Cryin'", das kernige "California Rush", der flotte Rocker "Indestructible" oder das groovende "The Hunter" und und und.....sind schon erstklassige Songs! Nach 48 kurzweiligen Minuten ist leider Schluss und man fängt wieder von vorne an.....Langeweile - Fehlanzeige! Perfekte Unterhaltung! Punkt!!!

Fazit: Für mich bis jetzt DIE Überraschung des noch kurzen Jahres, aber sicherlich am Ende dessen in meiner Top 10 Liste wieder zu finden! Danke, sowas braucht man, verbeuge mich ganz tief!
Trackliste
  1. Into Overdrive
  2. Take Me Higher
  3. Cryin'
  4. Standing As One
  5. California Rush
  6. Indestructible
  1. Turn It Up
  2. The Hunter
  3. Give It All
  4. Don't Walk Away
  5. Powergames
Alter Bridge - Walk The SkySavage Messiah - DemonsRunning Wild - Crossing The BladesTarja - In The RawIvory Tower - StrongerPretty Maids - Undress Your MadnessWednesday 13 - NecrophazeStatus Quo - BackboneExhorder - Mourn The Southern SkiesFighter V - Fighter
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