HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Savage Messiah
Demons

Review
Running Wild
Crossing The Blades

Review
Tarja
In The Raw

Review
Ivory Tower
Stronger

Live
21.11.2019
Queensryche
Rathaussaal, Telfs
Upcoming Live
München 
Lausanne 
Pratteln 
Zürich 
Statistics
5982 Reviews
457 Classic Reviews
279 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Grace Disgraced - Enthrallment Traced (CD)
Label: Buil2kill Records
VÖ: 16.04.2013
MySpace | Facebook
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
Rudi
Rudi
(175 Reviews)
6.0
Grace Disgraced kommen zwar aus Russland und nicht aus dem amerikanischen Sunshine-State, wirken aber gleichwohl wie eine überambitionierte Death-Coverband in deren "Individual Thought Patterns" bis "The Sound of Perseverance" Phase (1993 – 1998).

Gnadenlos strapazieren die immerwährenden Querverweise an die ehemaligen Tech-Death Vorreiter sämtliche Sinne. Das soll wohl alles als experimentell durchgehen, wirkt aber eher gewollt. Vieles ist überdeutlich auf Tampa`s Finest hin produziert, aber leider ist auf "Enthrallment Traced" die Summe nicht immer größer als die einzelnen Teile. Und die stehen hier phasenweise so vereinsamt nebeneinander wie Chuck Norris und ein Maiglöckchen, wenn man sie zwangsverheiraten würde.

Musikalische Versuchsanordnungen wie "Adzhimushkai " leben eher von ihren Rhythmuswechsel-Exzessen, als Songs im klassischen Sinne mag man sie nicht bezeichnen. Auch "Orchids of the Fallen Empire" braucht ganze Batterien von breakbefeuerten-Effekt-Haschereien, um seine kompositorische Mittelmäßigkeit zu verschleiern.

Den verschachtelten Tracks fehlt all zu oft das Herz, um neben aller Brillanz auch Emotionalität aufkommen zu lassen. Vielleicht hatten die Jungs einfach zu viel Zeit zum Analysieren, dabei blieb wohl irgendwas auf der Strecke. Das macht "Enthrallment Traced" zu einer ziemlich kalten Oberfläche, die man kaum je durchdringt. Rhythmisch geben sie sich obligatorisch nur sehr selten mit einem simplen Viervierteltakt zufrieden und angesichts dieser komplexen Dichte ist es unmöglich, einen Track besonders hervorzuheben. Dieses Album ist so überarrangiert, dass es einem nur so im Kopf flirrt und auf fast perfekte Art durch und durch überflüssig.

Trackliste
  1. Prophecy of Somnambulist
  2. Hypocritical Oath
  3. To Autumn
  4. Psycho Cycle
  1. Adzhimushkai
  2. Villain
  3. Orchids of the Fallen Empire
Savage Messiah - DemonsRunning Wild - Crossing The BladesTarja - In The RawIvory Tower - StrongerPretty Maids - Undress Your MadnessWednesday 13 - NecrophazeStatus Quo - BackboneExhorder - Mourn The Southern SkiesFighter V - FighterSoen - Lotus
© DarkScene Metal Magazin