HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Icarus Witch
Goodbye Cruel World

Review
Lordi
Recordead Live-Sextourcism in Z7

Review
Hollywood Vampires
Rise

Review
Twilight Force
Dawn Of The Dragonstar

Review
Sarcasm Syndrome
Thy Darkness
Upcoming Live
Telfs 
Statistics
5935 Reviews
457 Classic Reviews
278 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Legion - Woke (CD)
Label: Steamhammer
VÖ: 30.08.2013
Facebook
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
Rudi
Rudi
(175 Reviews)
3.0
Feinfühlige Musik-Puristen bitte weitergehen: hier gibt es nichts zu sehen. Schon der unruhig-vertrackte Opener "And Then, The Devil Said" macht klar, dass ab hier alles nur noch schlimmer und abgründiger wird, "Righteous Dictation" schließlich türmt sich donnernd und unaufhaltsam marschierend zu einem Ungetüm aus durchkalkuliertem Musikdurchfall auf, für den keine Strafe hoch genug wäre. Wenn diese grässlich produzierte Affentheater-Musik für Bescheuerte der letzte Schrei sein soll, dann Gute Nacht! Und liebe Plattenfirma: Ein Deathcore-Gemurkse übelsten Ausmaßes wird nicht dadurch besser, wenn man es mittels grenzenlos übertriebenen Infozettel schönredet.

Auf "Woke" haben Legion (Ohio, USA) ihr fieses Gemisch aus gemeinschaftlichem Gesellschaft-Abhassen, wirren Richtungswechsel, sogenannten "polyrhythmischen“ Beats, groteskem Härtegetue, dem großen Nichts, formlosem Gegrunze, einfach durchschaubarer Badboy-Attitüde und völlig übertriebenen Breakdownexzessen erstmalig und hoffentlich auch letztmalig zusammengebraut.

Die meisten Songs (??) scheinen direkt von der Resterampe von Job For A Cowboy, Meshuggah, The Acacia Strain, Slipknot oder der Nervenheilanstalt zu stammen, die Stimme wurde metertief unter der Erde vergraben, und dazwischen wird dem Zuhörer ein Presslufthammer-Beat auf den Schädel gehauen. Gnadenlos strapazieren die fünf Liedzerstörer sämtliche Sinne, die Tonspuren haben gute Chancen, demnächst von Geheimdiensten zu Folterzwecken eingesetzt zu werden.

Legion dürfen auf die Auszeichnung "Stumpfestes Krisengebiets-Album des Jahres" hoffen, "Woke" repräsentiert aufschreienden Kinderdeathcore für Arme ... fürchterlichst. Wie kann man so etwas ernst nehmen? Steamhammer/SPV, bitte: WARUM???

Trackliste
  1. The Fear
  2. And Then, The Devil Said
  3. Righteous Dictation
  4. He Became Death
  5. Priest
  1. Disclosure Of Sin
  2. Kneel Before Order
  3. Perverse Icon
  4. B.R.F.
  5. The Roach
Icarus Witch - Goodbye Cruel WorldLordi - Recordead Live-Sextourcism in Z7Hollywood Vampires - RiseTwilight Force - Dawn Of The DragonstarSarcasm Syndrome - Thy DarknessSteel Prophet - The God MachineMisery Index - Rituals Of PowerLicence - Never 2 Old 2 Rock (N.2.O.2.R.)Sabaton - The Great WarThe Rods - Brotherhood Of Metal
© DarkScene Metal Magazin