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Cover  
Transatlantic - Kaleidoscope (CD)
Label: Inside Out
VÖ: 24.01.2014
MySpace
Art: Review
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Thunderstryker
Thunderstryker
(143 Reviews)
8.0
"Mike Portnoy. Neal Morse. Roine Stolt. Pete Trewavas"
Für jeden Prog Rock-Fan ist das Review an dieser Stelle zu Ende; man hört nur noch das
hastige Anlegen der Jacke und die Geräusche eines abfahrenden Autos. Fahrtrichtung Plattenladen. Und es ist niemandem zu verübeln, denn ganz egal, was wirklich am Ende herauskommt, wir werden es bei Transatlantic niemals mit hingeworfenem Kram zu tun bekommen.

Halten wir dennoch inne und blicken zurück auf das, was bisher geleistet wurde. Das im Jahr 2000 erschienene Debüt wartete mit so einigen überlangen Schwergewichten auf, mal härter, mal weicher; sicher ein toller Einstand für so eine Truppe. Es folgte "Bridge Across Forever" mit zwei Halbstündern und einigem Zusatzmaterial und darauf wiederum eine lange Ruhepause mit tollen Livealben-und Bootlegs zwischendrin. 2009 wurde mit "The Whirlwind" ganz hart geschossen; ein einziger Track zu 78 Minuten, der wohl jeden Fan der Flower Kings und auch der Neal Morse-Soloband verzückte, wenn auch so Mancher, der vom Namen Portnoy gelockt wurde, womöglich nicht wie gewünscht bedient wurde. Übrigens wurde die folgende Welttour mit genau diesem Monster von einem Lied begonnen. Das dazugehörige Livealbum servierte den Fans ein 2einhalb-stündiges Konzert der Extraklasse und es stand zu befürchten, dass es nach diesen Höhenflügen doch nur noch bergab gehen könne.

Man ist daran gemessen tatsächlich geneigt, "Kaleidoscope" als leichten Sinkflug darzustellen.
Der 25-Minüter "Into The Blue" eröffnet verspielt, gibt an 3 Tracks zwischen 4 und 7 Minuten ab und zuletzt wirft sich der halbstündige Titeltrack in den Ring. Abermals gibt es für wenige Euro Aufpreis eine Bonus-CD mit insgesamt 40 Minuten Laufzeit, bestehend aus Covern alter Helden, von Yes bis King Crimson, die, durch die im Vergleich fast niedlich wirkenden kurzen Stücke, wirklich Value For Money bietet. Die LP-Version mit dem glitzernden Cover ist ebenfalls so edel, dass es eine Freude ist und schon für sich genommen ein Kaufgrund wäre.

Aber warum soll das nun schlecht sein? Ein Leistungsabfall ist es sicher nicht und fair ist es in jeder Hinsicht auch. Wir haben es hier einfach mit dem Effekt zu tun, dass es keine Überraschungen gibt; jeder noch so unverhofft einsetzende Part wurde bereits ausgeschöpft, ob nun von der Band selbst, oder von den Haupt-bzw. Nebengruppen der einzelnen Musiker. Man könnte zu jeder Minute den Hut ziehen und Beifall klatschen, aber so richtig ausrasten kann man nur zum Drumherum von "Kaleidoscope". Vor lauter Talent bleibt kaum etwas hängen. Das könnte man zwar auch den vorangegangenen Scheiben attestieren, aber diese hatten den Effekt der Neuartigkeit des Projektes.

Einzelne Tracks kann man gar nicht auseinandernehmen, weil einfach zu viel passiert. Jedoch ist "Kaleidoscope" weniger Dream Theater als Flower Kings, darauf gilt es abermals hinzuweisen. Im Grunde könnte man sich jedes Lied der Band anhören und man weiß, was hier kommt; perfekt gespieltes Nichts. Oder freundlicher ausgedrückt: Hipstermusik, in die man erst eintaucht, wenn man wirklich nichts Anderes hört. Vom Kauf abraten ist bei Transatlantic aber von Natur aus nicht möglich.

Trackliste
  1. Into The Blue
  2. Shine Reinhören
  1. Black As The Sky
  2. Beyond The Sun Kaleidoscope
  1. And You And I (Yes Cover)
  2. Can't Get It Out Of My Head (Elo Cover)
  3. Conquistador (Procol Harum Cover)
  4. Goodbye Yellow Brick Road (Elton John)
  1. Tin Soldier (Small Faces Cover)
  2. Sylvia (Focus Cover)
  3. Indiscipline (King Crimson Cover)
  4. Nights In White Satin (The Moody Blues Cover)
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