HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Lordi
Recordead Live-Sextourcism in Z7

Review
Hollywood Vampires
Rise

Review
Twilight Force
Dawn Of The Dragonstar

Review
Sarcasm Syndrome
Thy Darkness

Review
Steel Prophet
The God Machine
Upcoming Live
Keine Shows in naher Zukunft vorhanden...
Statistics
5934 Reviews
457 Classic Reviews
278 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Sainted Sinners - Sainted Sinners (CD)
Label: Soulfood
VÖ: 24.02.2017
Facebook
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
Werner
Werner
(1015 Reviews)
6.0
Sainted Sinners - ein Tribut an den klassischen, Blues orientierten Hardrock der Siebziger Jahre. Vorgetragen von einem kleinen Starensemble, dem unter anderem Powerröhre David Reece (ex-Accept, ex-Bonfire), Gitarrist Frank Pane (ex-Purpendicular) und Keyboarder Ferdy Doernberg (ARP) angehören.

Heißt konkret? Deep Purple, Rainbow und Whitesnake sind standesgemäß die Inspiratoren für Reece und seine Hintermannschaft. Die entscheidende Frage bei einem solch Risiko-armen Unternehmen kann nur lauten: schafft man es, x-mal aufgewärmte Arrangements so gut in Szene zu setzen, dass die Frische oder welch ein Parameter auch immer die anachronistische Sackgasse umgeht? Im Falle von Sainted Sinner muss dies mit einem "Nein" beantwortet werden. Einen schlechten Song wird man auf diesem Debüt nur mit reichlich Mühe finden, doch einen Überflieger genauso. Schielt man zu Voodoo Circle, die ja kürzlich David Readman ziehen lassen mussten, sieht die Sache bezüglich Songwriting deutlich knackiger aus. Ob dies mit den recht dominanten Hammondorgel-Parts auf "Sainted Sinners" zusammenhängt, oder mehr den profanen Songstrukturen zugrunde liegt, ist schwer zu sagen. Den Titeltrack, das an Whitesnake‘s "Judgement Day" erinnernde "This Love That I Have Found", oder das von feiner Slide Gitarre angeführte "Did You" kann man ruhigen Gewissens als Tester preisgeben, doch alles in Allem bleibt bei diesem Elf-Tracker zu wenig hängen, als dass man ins Schwärmen geraten könnte.

Schön, dass sich David nach seinem Ausstieg bei Bonfire gleich wieder zurück meldet und merklich Spaß an seiner neuen Wirkungsstätte hat. Aber. Zu viel Vorherseh- bzw. Vorherhörbares wie hier hinterlässt auf den Punkt gebracht einen biederen Nachgeschmack. Dass ansonsten eine Mindestqualität in "Sainted Sinners" steckt, steht natürlich außer Frage. Bei solch etablierten Musikern darf man dies jedoch erwarten.

Trackliste
  1. Knight Of The Long Kinifes
  2. Beauty In The Beast
  3. Maybe She's Got Balls
  4. We're All Sainted Sinners
  5. Blue Lightning Man
  6. This Love That I Have Found
  1. Did You
  2. In Need
  3. Evangeline
  4. Shine Diamond Girl
  5. Truth Is A Lie
Mehr von Sainted Sinners
Lordi - Recordead Live-Sextourcism in Z7Hollywood Vampires - RiseTwilight Force - Dawn Of The DragonstarSarcasm Syndrome - Thy DarknessSteel Prophet - The God MachineMisery Index - Rituals Of PowerLicence - Never 2 Old 2 Rock (N.2.O.2.R.)Sabaton - The Great WarThe Rods - Brotherhood Of MetalBatushka -  Hospodi
© DarkScene Metal Magazin