HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Into Eternity
The Sirens

Review
Psycho Side
No Place For Heroes

Review
Evergrey
The Atlantic

Review
Dragonlord
Dominion

Review
Metal Inquisitor
Panopticon
Upcoming Live
Wien 
Bamberg 
Berlin 
Ingolstadt 
Ludwigsburg 
Memmingen 
München 
Obertraubling (Regensburg) 
Prag 
Zlin 
Bratislava 
Ljubljana 
Budapest 
Statistics
5840 Reviews
457 Classic Reviews
276 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Poison Sun - Virtual Sin (CD)
Label: Metal Heaven
VÖ: 19.11.2010
Homepage | MySpace
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
Maggo
Maggo
(322 Reviews)
7.5
Beim Studium des Backcovers des Debütalbums "Virtual Sin" einer neuen deutschen Band namens Poison Sun sticht einem als langjährigem Veteranen der Hardrock- und Heavy Metal Szene doch sogleich ein bekanntes Gesicht ins Auge. Hermann Frank – kultiger Victory- bzw. Ex- und jetzt wieder Accept-Klampfer – sorgt hier also für verstromte Klänge. Da kann ja eigentlich nicht mehr viel schief gehen.

Und tatsächlich, "Virtual Sin" kann was. Mit Ausnahme des eher verzichtbaren Pointer Sisters-Covers "Excited", das als Metal-Version nicht so wirklich funktionieren will, macht das Hannoveraner Quartett so ziemlich alles richtig. Schon der großartige Opener "Voodoo" mit seinem erstklassig groovenden Victory-affinen Riff verdeutlicht die Marschrichtung dieses Werkes – nämlich klassischer teutonischer Heavy Metal mit grandioser Gitarrenarbeit, stampfenden Rhythmen, griffigen Hooks und mitreißenden Refrains. Nichts Innovatives, aber solide, wohltuende Hausmannskost, wie wir sie sowohl am Teller als auch in den Kopfhörern immer wieder mal gerne konsumieren.

Stimmliches Aushängeschild von Poison Sun ist Frontfrau Martina Frank, deren auf Grund der Namensgleichheit sehr wahrscheinliches, wie auch immer geartetes Verwandtschaftsverhältnis zum „Star“ der Truppe nicht offiziell deklariert wird. Die Dame macht ihre Sache auch wirklich gut. An Skew Siskin Reibeisen Nina C. Alice kommt Frau Frank dann zwar doch nicht heran, aber die Performance ist sowohl kraft- als auch druckvoll und gibt absolut keinen Grund zur Kritik.

Als weitere Anspieltipps könnten noch das fetzige "Red Necks", das Accept-taugliche "Hitman", der sehr gute Titeltrack "Virtual Sin" oder das hymnische "Princess" erwähnt werden. "Virtual Sin" wird die Musikszene zwar definitiv nicht in ihren Grundfesten erschüttern, ein empfehlenswertes Album ist unterm Strich aber auf alle Fälle rausgekommen.
Trackliste
  1. Voodoo
  2. Red Necks
  3. Hitman
  4. Rider In The Storm
  5. Killer
  1. Virtual Sin
  2. Princess
  3. Phobia
  4. Excited
  5. Forever
Into Eternity - The SirensPsycho Side - No Place For HeroesEvergrey - The AtlanticDragonlord - DominionMetal Inquisitor - PanopticonBlackdraft - The QuestDemon Incarnate - Key Of SolomonSanhedrin - A Funeral For The WorldPerzonal War - Neckdevils - LiveFlotsam And Jetsam - The End Of Chaos
© DarkScene Metal Magazin