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Pain, Corroded, Sawthis
31.10.2017, Komma, Wörgl 
Coming Home again Tour 2017  
Pain liefern die erwartete Nonstop-Vollbedienung ohne Schnickschnack, an der es rein gar nichts auszusetzen gibt und die uns "alten Hasen" die beste Halloween-Party seit gefühlten Jahrzehnten beschert...
DarksceneTom
DarksceneTom
(130 Live-Berichte)
Peter Tägtgren ist nicht nur einer der coolsten und sympathischsten Hunde des Business, er ist ein Tausendsassa, der uns seit zweieinhalb Dekaden regelmäßig mit bärenstarken Releases von Hypocrisy und Pain versorgt und der ganz genau weiß, was seine Fans wollen. Egal, wie und wann man Pain oder seine Death Metal Band live erlebt: Man kriegt das, was man kriegen will. Die Vollbedienung. Ein Hitfeuerwerk, und dass wir dieses Industrial-Metal-Hit-Kommando nun auch erstmals in Nordtirol begrüßen dürfen, dafür darf dem Komma Wörgl gedankt werden.

Was könnte besser passen, als der Pain'sche "Zombie Slam" zu Halloween mag man sich denken. Denkste, mag man meinen, wenn man sieht, dass nicht gerade die ganz große Masse zu dieser Institution und ihrer prognostizierten Party pilgert. Drauf geschissen soll der letzte kritische Gedanke der Nacht sein, bevor Johnny Depp's dreckiger Bruder Peter aka as Jack Sparrow zur Party befiehlt.



Nachdem sich die beiden Vorbands redlich Mühe geben, ohne die Belegschaft zwingend dazu bemühen zu können, den Feierabendumtrunk aufzulösen, ist um Punkt 22:00 Uhr Zeit für Peter. Dass Mr. Tägtgren einmal mehr eine fetzcoole Truppe um sich geschart hat, gehört zum guten Ton. Allein vom Stageacting können sich hier ganz viele was abschauen. Die Band ist agil, nahbar und sympathisch. Und sie bangt im Gleichschritt. So geht das meine Damen und Herren und so puscht man auch sein Publikum vom ersten Ton an. Dass Pain live "no fucking fillers, just killers" abfeuern ist keine Überraschung. Vom ersten Takt von "Dancing With The Dead" an, ist die Mischung aus fetten Riffs, tanzbaren Mördergrooves und hitverdächtigen Industrial Moves perfekt. Zudem sitzt jeder Refrain wie angegossen. "Monkey Business" ist nach wie vor die ultimative Frisurwatschn. "Suicide Machine", "Dirty Woman" und "The Great Pretender" ein makelloser Querschnitt der musikalischen Bandbreite der Hitmaschinerie.
Verschnaufpause soll's hier keine geben. Die Hüften dürfen durchvibrieren, die Matten sollen fliegen und das Publikum macht seine Sache ebenso gut wie die Band.



Dass der sensationelle "Zombie Slam" mit seinem fetten Arschwackelgroove Stunden dauern könnte, ohne sich abzunutzen, ist ebenso kein Geheimnis, wie dass der sagenhafte "Same Old Song" wohl einer der allerbesten Songs der letzten 20 Jahre ist. Weltklasse. Immer wieder fett, episch und einfach nur umwerfend gut. Ein Burner jagt den nächsten. Beim balladesken und richtig guten "Coming Home" beweist Peter nachdrücklich, wie sehr sich sein Gesang in den letzten Jahren verbessert hat. Das ist zwar immer noch nicht auf Hochglanz poliert und - logo - der ein oder andere Backing-Chor kommt (wie bei den meisten anderen Bands mittlerweile auch) vom Band. Gerade bei einer dichten und nur in fettester Pracht abwatschenden Soundwall wie der von Pain, ist das aber nur gut so und definitiv kein Grund zur Kritik.

Mit dem brachialen Bomber "On And On" ist es an einem weiteren ganz großen Hit, das reguläre Set zu beenden. Solche Songs zwingen auch den Unbeweglichsten in die Breitbeinspur. Mehr Industrial-Hit geht nicht. Konsequent und schnörkellos geht's sogleich weiter.

Pain belästigen uns weder mit unnützen Soli, noch mit überlangen Ansagen. Vollgas auf die Fresse ist die Parole. Abtanzen und Bangen ist das Programm, das Peter vorgibt. Kurz und würzig sind die Ansagen, sodass die knapp 75 Minuten sogleich als Netto-Spielzeit notiert werden können. 17 Songs, volley in die Frisur geballert und viel mehr braucht's dann auch nicht.



Das wuchtige "You Only Live Twice", das grandiose Beatles-Cover "Eleanor Rigby" und der Bandhit schlechthin, dass unkaputtbar coole "Shut Your Mouth" mit seiner unwiderstehlichen Ohrwurmmelodie, sind das Finale einer abermals obercoolen Pain Show voller Hits. Einer Nonstop-Vollbedienung ohne Schnickschnack, an der es rein gar nichts auszusetzen gibt und die uns "alten Hasen" die beste und sinnvollste Halloween-Party seit gefühlten Jahrzehnten beschert hat.

Jederzeit wieder Mr. Tägtgren! Egal ob mit Pain oder Hypocrisy, auf diesen Kerl ist einfach Verlass. Danke ans Komma Wörgl für eine weitere richtig geile Show in der heimischen Konzertlandschaft. Jetzt noch das übliche vierte Bier austrinken, den schäbigen Aftershow-Quotenburger fressen und danach, "nach so viel Exzess und Party", heißt es für den heutigen Darkscene-Fünfer aber wirklich schnell ab in die Dusche und ins Bett...

"It's the same old song, that's playing again and again and again...."

Setlist Pain:
1. Dancing with the dead
2. Monkey Business
3. Black Knight Satellite
4. Suicide Machine
5. Dirty Woman
6. The Great Pretender
7. Save Me
8. Zombie Slam
9. Call Me
10. Same Old Song
11. End Of The Line
12. Nailed to the Ground
13. Coming Home
14. On And On
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15. You Only Live Twice
16. Eleanor Rigby
17. Shut Your Mouth

Für die Fotos bedanken wir uns einmal mehr ganz herzlich bei Alex Schrattenthaler !



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