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Cover  
Kingdom Of Sorrow - Behind the Blackest Tears (CD)
Label: Relapse Records
VÖ: 08.06.2010
MySpace
Art: Review
RedStar
RedStar
(243 Reviews)
7.0
Nach dem selbstbetitelten Debut 2008 machen sich die schweren (Jamey Jasta von Hatebreed) und schwergewichtigen (Kirk Windstein von Crowbar & Down) Jungs und ihre 3 Mitstreiter wieder ans Werk, die Metalwelt mit tonnenschweren Riffs, schwermütigen Melodien & griffigen Hardcore-Shouts zu erobern.

Gleich einer Kampfansage walzen die Hardcore/SouthernMetal/Sludge/Doom…-Kämpfer in stampfend-groovendem Midtempo mit fett-schweren Hardcore-Vocals sowie durchmischt von schnellen Hardcore-Eruptionen durch die 12 Songs des neuen Albums "Behind The Blackest Tears" (das als Stream bereits zur Gänze auf der MySpace-Seite zu hören war). Dabei wecken die rockenden Passagen oftmals Erinnerungen an Legenden wie Life Of Agony oder Type O Negative, das Bluesig-Rockige lässt an Black Label Society denken, ansonsten regiert die neue US- & hardcorebeeinflußte Härte bzw. der melancholisch-schwermütige SüdstaatenMetal-Style.

"Behind The Blackest Tears" ist insgesamt kompakter, besser und durchdachter als das Debut, lutscht sich mit zunehmender Dauer doch etwas ab, zu vorhersehbar sind die Songs. Was bei den Einstiegsgranaten "Enlightened To Extinction", "God´s Law…" oder "Envision The Divide" als Erfolgsrezept gut funktioniert, wird auf die ganze CD-Länge gesehen doch zu gleichförmig. Daran vermag auch die Ballade "From Heroes To Dust" nichts zu ändern.

Kurzum: Fans oben genannter Bands müssen hier trotzdem zugreifen, der Rest sollte ein „schweres“ Ohr riskieren, zu professionell gehen die harten Jungs beim Projekt Kingdom Of Sorrow zu Werke. Mir persönlich sind die Outputs der Stammbands lieber.

Minuspunkte gibt´s für das für diese Musikrichtung planlose Covermotiv…wunderte ich mich schon beim Debüt, was ein Ritter auf dem CD-Cover dieser Musikrichtung zu suchen hat, so wird die eingeschlagene Linie konsequent, aber meiner Meinung nach sinnlos weiter verfolgt.

Der alle 30 Sekunden einsetzende, nervende Piepston (hört sich wie das Durchwählzeichen bei den alten Festnetztelefonen an!) auf dem Promoexemplar der Scheibe sollte ebenfalls verboten werden und schmälert den Hörgenuß zusätzlich! Hier kann die Band/das Projekt aber nichts dafür. Fetter Minuspunkt für die Plattenfirma, muss nicht sein!

Trackliste
  1. Enlightened to Extinction
  2. God's Law in the Devil's Land
  3. Monuments of Ash
  4. Behind the Blackest Tears
  5. Envision the Divide
  6. From Heroes To Dust
  1. Along The Path To Ruin
  2. With Barely A Breath
  3. The Death We Owe
  4. Sleeping Beast
  5. Torchlight Procession
  6. Salvation Denied
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