HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Icarus Witch
Goodbye Cruel World

Review
Lordi
Recordead Live-Sextourcism in Z7

Review
Hollywood Vampires
Rise

Review
Twilight Force
Dawn Of The Dragonstar

Review
Sarcasm Syndrome
Thy Darkness
Upcoming Live
Telfs 
Statistics
5935 Reviews
457 Classic Reviews
278 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Endstille - Infektion 1813 (CD)
Label: Season Of Mist
VÖ: 13.05.2011
Homepage | MySpace
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
RedStar
RedStar
(243 Reviews)
8.0
Die Kieler Black Metal (Merchandise)-Kings legen mit "Infektion 1813" immerhin schon ihr 7. Album vor, Album Nr. 1 nach dem Ausstieg von Stammvokalist Iblis. Nicht wenige waren gespannt wie Flitzebögen, was nun aus dem deutschen Panzerkreuzer Endstille wird und welchen Kurs die Schwarzstahlzerstörer nehmen wird.

Gleich vorweg: Neo-Frontmann (ex-Nagelfar/Graupel-Kult-Rostkehle) Zingultus fügt sich nicht nur nahtlos in den Bandsound ein, vielmehr versteht er es, dem doch teils sehr simpel-effektiven Schwarzwurzelgebräu aufgrund seines variableren Gesangs neue Facetten in die hässliche und abstoßende Black Metal Fratze zu pinseln – siehe z.B. den geflüsterten Refrain zu "Anomie" oder das schräge Geschrei bei "The Deepest Place On Earth" bzw. beim thrashlastigen "Wrecked". Mit der neu gewonnenen Variabilität im Gurgelkreischbereich treibt der Fronter auch seine Mitstreiter zu neuen musikalischen Höhenflügen, als Beispiel seien der blackige Rocker "Bloody H" oder das treibend-hymnische "World Aflame" genannt. Abseits dem eher Prä-Zingultus-Ära-mäßigen "Trenchgoat" verfügen viele Songs richtiggehend über Wiedererkennungwert ("Anomie", "Bloody H", "The Deepest Place On Earth").

Doch keine Angst, Endstille whimpen nicht aus oder betreiben Sell-Out, schließlich rattern Nummern wie "When Kathaaria Falls" wieselflink, druckvoll und harsch aus der Stereoanlage, der schnelle Knüppler“-aus-dem-Sack“ "Satanarchie" ist aufgrund seines belustigenden Wortspiel-Titels mit einem Augenzwinkern zu sehen. Drummer Mayhemic Destructor gerbt die Felle wieder als gäbe es kein Morgen, die Axtfraktion Cruor (b) und Wachtfels (g) entfacht ein dissonant – harmonisches Saitengeflirre, Endstille sind noch immer Eismeer statt Karibik, Schlachtschiff statt Segelboot, Schlachtgetöse statt Ukulelengedudel und SchwarzWeiß statt buntem Hawaiihemd! Erwähnenswert, aber auch diskussionwürdig schließlich noch der monotone, 11minütige Schlußtrack "Endstille (Völkerschlächter)", bei dem Zingultus reihenweise die Namen von „bösen Buben“ (Massen- und Serienmörder, Staatschefs, Dikatoren und auch Bandmitglieder) nennt.

Endstille spalteten das BM-Lager seit jeher, auch das neue Album wird die Streitparteien nicht einen können. Ob musikalisch zweitrangig oder Kommerzblackmetal, Tatsache ist, dass die Deutschen im Jahre 2011 immer noch Alben auf den Markt bringen und ansprechende Verkaufszahlen erzielen. "Infektion 1813" ist jedenfalls das bisher ausgereifteste, variabelste und auch bestproduzierteste Black Beast aus dem Hause der Norddeutschen, nicht das radikalste, wildeste, kultigste oder innovativste Metal Album aus deutschen Landen, aber in seiner hochklassigen Garstigkeit und Brachialität ein kratziger Ohrenschmaus und hievt die Band auf auf das nächste Level in ihrer Geschichte!

Germany: 8 Points

Trackliste
  1. Anomie
  2. Trenchgoat
  3. Bloody H (The Hurt-Gene)
  4. The Deepest Place On Earth
  5. When Kathaaria Falls
  1. Satanarchie
  2. World Aflame
  3. Wrecked
  4. Endstille (Völkerschlächter)
Mehr von Endstille
News
04.11.2013: Neues Video
22.09.2013: Erster Höreindruck vom neuen Album
19.05.2011: "Anomalie": Der Videoclip.
28.11.2009: Neuer Sänger
29.05.2005: neues Album
Icarus Witch - Goodbye Cruel WorldLordi - Recordead Live-Sextourcism in Z7Hollywood Vampires - RiseTwilight Force - Dawn Of The DragonstarSarcasm Syndrome - Thy DarknessSteel Prophet - The God MachineMisery Index - Rituals Of PowerLicence - Never 2 Old 2 Rock (N.2.O.2.R.)Sabaton - The Great WarThe Rods - Brotherhood Of Metal
© DarkScene Metal Magazin