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Cover  
Vektor - Outer Isolation (CD)
Label: Heavy Artillery Records
VÖ: 21.11.2011
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Art: Review
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Richman
Richman
(43 Reviews)
9.0
Potz Blitz, was scheppert denn da aus der Photonenkanone? War das Vektor Debut "Black Future" aus dem Jahre 2009 schon ein starkes Ausrufungszeichen, schalten die US-Thrasher aus Tempe, Arizona, mit "Outer Isolation" die Temperatur im Warp Kern nochmals um einige Grade höher. Gegründet im Jahre 2004 von Frontmann und Gitarrist David DiSanto und dem Saitenvirtuosen Erik Nelson, haben sich die Amis mit ihrem Mix aus technisch anspruchsvollem Speed und Thrash Metal mit starkem Progressive-Einschlag in kürzester Zeit einen Namen als hoffnungsvolle Metalband erspielt.

Muss der eine oder andere bei dem zehnminütigen Opener "Cosmic Cortex" anfangs vielleicht noch etwas schlucken, klappt einem spätestens bei Granaten wie "Echoless Chamber" oder "Tetrastructural Minds" ob des technischen Feuerwerks einfach nur die Kinnlade nach unten. Mag sein, dass DiSantos Gesang anfangs etwas gewöhnungsbedürftig ist. Hat man sich aber einmal auf seine Frequenz eingeschwungen, begeistern Vektor durch die Bank mit massig Tempo- und Tonartwechseln und unglaublich tighten Instrumentalparts. Und das, ohne jemals Gefahr zu laufen, nervig zu klingen. Immer wieder vernachlässigt und deshalb hervorzuheben sind, wenn sie es denn der Rede Wert sind, die Texte. Auf "Outer Isolation" beweisen Vektor ihre Künste als Science-Fiction Philosophen. Wir danken es von Herzen, und freuen uns, während des Musikgenusses zur Abwechslung einmal nicht das Sprachzentrum ausschalten zu müssen ...

Technisch, episch, spacig: Selten so ein kompaktes Feuerwerk an Metal-Kunst gehört! Dachte man schon, in diesem Genre schon alles gehört zu haben, gelingt es den US-Amerikanern doch tatsächlich, dem Stil eine neue Facette abzuringen. Vektor machen - wie soll man es beschreiben? - Sci-Fi Thrash. Zwangsläufig drängen sich Vergleiche mit Voivod, Kreator oder Watchtower auf, wobei "Outer Isolation" jedoch nicht selten Assoziationen an legendäre Werke wie "The Sound of Perseverance" oder das unerreichte "Symbolic" Album von Death weckt. Vektor lassen uns auf "Outer Isolation" sehnsüchtig träumen ... von Tesserakten, gigantischen Schiffen vor der Schulter des Orion, und im Dunkeln glitzernden C-Beams nahe des Tannhäuser Tors. Ohne Zweifel eine der besten Platten des abgelaufenen Jahres.





Trackliste
  1. Cosmic Cortex
  2. Echoless Chamber
  3. Dying World
  4. Tetrastructural Minds
  1. Venus Project
  2. Dark Creations, Dead Creators
  3. Fast Paced Society
  4. Outer Isolation
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