HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Savage Messiah
Demons

Review
Running Wild
Crossing The Blades

Review
Tarja
In The Raw

Review
Ivory Tower
Stronger

Live
21.11.2019
Queensryche
Rathaussaal, Telfs
Upcoming Live
Salzburg 
München 
Lausanne 
Pratteln 
Zürich 
Statistics
5982 Reviews
457 Classic Reviews
279 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Black Messiah - The Final Journey (CD)
Label: AFM Records
VÖ: 24.02.2012
Facebook
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
DarksceneTom
DarksceneTom
(2893 Reviews)
5.5
"Die Schwerter erhoben, zum Kampfe bereit. Ein Gebet an die Götter, es beginnt unsre Zeit!"
Wäre diese Textzeile aus dem Jahre 1987 und von Manowar, würde man den Verfasser dieser Zeilen auf den Knien betend wieder finden.
Ist sie aber nicht. Black Messiah aus dem Lande der Germanen ziehen ihre auf sägenden Gitarren und konstant dahinpolternden C-64 Drums summenden Kreise. Tief drin im deutschsprachigen Pagan Metal mit blackigen Nuancen, vielen folkloristischen Rhythmen und einem gegen Ende der Scheibe durchaus gelungen umgesetzten Konzept der nordischen Naglfar Sage. Teilweise, wenn dann sogar mal nicht in Deutsch gesungen wird, zuckt man zwar kurz überrascht zusammen, die Chose klingt dabei aber trotzdem ebenso typisch, wie unaufregend, weil langweilig. Ich werde hier sicherlich einigen Black/Pagan Freaks vor den Kopf stoßen. Viele Trinkhornträger werden ihre Fellmäntel liebend gern zu (objektiv gesehen mitunter durchaus guten) Genresongs wehen lassen. Ich für meinen Teil verbinde Gelsenkirchen dann aber doch lieber mit Schalke 04, als mit Black Messiah und daran ändern weder die lichten Momente wie "Windloni", das herbe " To Become A Man" oder "Lindisfarne", noch das wirklich feine Artwork irgendwas. Hymnische Melodien, düstere Rollenspielatmosphäre und sägende Gitarren Marke Siebenbürgen sorgen zwar für einige helle Momente, völlig unreifes Theatergruppengeklimper wie "Der Ring mit dem Kreuz" oder das penetrant intonierte "Feld der Ehre" schlagen den Wald- und Wiesenspiel untauglichen Metal Fan, und all jene, die statt Pelzrock dann doch lieber die Jeans tragen, aber schlussendlich wohl oder übel dennoch in die Flucht.

In ihren besten Momenten können Black Messiah durchaus ein wenig von der Klasse ihrer Landsleute Equilibrium atmen. Wirklich mehr ist aber sicher nicht drin. Einige nette Ideen, gute Melodien und eine gehörige Portion Klamauk werden manche Fans des Pagan Genres zwar sicherlich begeistern können, mein Enthusiasmus für "The Last Journey" und all seine kindlich gearteten, deutschsprachigen Geschichtchen von Helden und Göttern kann dieses Album aber sicher nicht erwecken.

Odin, Frodo oder von mir aus auch der schreckliche Sven müssten bei Gott keine Arschlöcher sein, um sich bei diesem Teil einen ziemlich Ast zu lachen.

Trackliste
  1. Windloni
  2. Der Ring mit dem Kreuz
  3. To Become A Man
  4. Into The Unfathomed Tower (A Tribute To Candlemass)
  5. Feld der Ehre
  6. Lindisfarne
  1. The Naglfar Saga
  2. Prologue – The Final Journey
  3. Mother Hel
  4. On Board
  5. Sailing Into Eternity
Mehr von Black Messiah
Reviews
19.03.2009: First War Of The World (Review)
31.05.2005: Oath Of A Warrior (Review)
News
18.11.2013: Song ´Jötunheim´ online
25.03.2005: bei Einheit Produktionen unter Vertrag
Savage Messiah - DemonsRunning Wild - Crossing The BladesTarja - In The RawIvory Tower - StrongerPretty Maids - Undress Your MadnessWednesday 13 - NecrophazeStatus Quo - BackboneExhorder - Mourn The Southern SkiesFighter V - FighterSoen - Lotus
© DarkScene Metal Magazin