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Cover  
Holy Knights - Between Daylight And Pain (CD)
Label: Scarlet Records
VÖ: 26.08.2012
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Art: Review
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DD
DD
(31 Reviews)
6.0
Keine Ahnung warum die drei Spaghettis aus dem Süden Italiens sich so lange Jahre Zeit gelassen haben, einen Nachfolger für ihr bereits 2002 veröffentlichtes "Gate Through The Past" Album einzuspielen.

Sei es drum, lächerliche 10 Jahre später, mittlerweile zu einem Trio geschrumpft, versuchen Florio und Di Matteo zusammen mit Neuzugang Campione (Nexus, The Majestie, Irencros) erneut den Italo-Power Metal am Leben zu halten.

Ohne dass minutenlange Intro-Register gezogen werden, starten die Italliener mit "Mistery", und wer sich dabei an Rhapsody Of Fire erinnert fühlt, der fühlt hier richtig. Musikalische Parallelen wie der emotionale Eunuchengesang, fantastische Refrains, heldenhafte Chöre, stimmungsvolle Melodien unter massivem Keyboardeinsatz sind permanent vorhanden. Kitsch und Pathos kommen natürlich auch nicht zu kurz, dennoch sind Holy Knights keine 100%ige Rhapsody Of Fire-Kopie sondern vermischen den typischen italienischen Rondo-Veneziano-Metal mit Melodischem Power Metal und lassen auch eine leicht progressive Note in ihren Sound einfließen. Kamelot oder Symphony X lassen zeitweise grüßen. Große Neuentdeckungen gibt es dabei aber leider nicht zu erhaschen. Großartiger Hollywood Italo-Bombast-Fantasy Metal Soundtrack mit voller Orchesterbreitseite klingt anders, der Gesang in höchsten Stimmlagen nervt zudem mit der Zeit gewaltig.

Zusammengefasst ist "Between Daylight And Pain" leider weder Fisch noch Fleisch und alles in allem etwas zu belanglos und unterdurchschnittlich ausgefallen. Ob das Album allzu viele Freunde finden wird, wage ich zu bezweifeln und ob man das Album nun braucht oder nicht, muss sowieso jeder für sich selbst entscheiden. Ich zumindest ziehe die ersten beiden Rhapsody-Referenzwerke ("Legendary Tales", "Symphony of Enchanted Lands") in Puncto Italo-Bombast Metal vor, schmeiße mir, wenn ich frischen unverbrauchten Melodic Power Metal hören will, das "Ecliptica" Debüt von Sonata Arctica in den CD Player,lasse mich hollywoodmäßig von Symphony X im Paradies verlieren und setzte mir zu guter Letzt noch den schwarzen Heiligenschein von Kamelot auf mein Haupt.

Somit gibt es magere 5 Punkte für eine Pizza Margarita ohne Mozzarella + 1 extra Mafia Bonuspunkt in Richtung Sizilien mit der Bitte dass mir etwaige Betonschuhe verwehrt bleiben.

Trackliste
  1. Mistery 05:10
  2. Frozen Paradise 05:38
  3. Beyond the Mist 05:40
  4. 11 September 05:01
  1. Glass Room 05:18
  2. Wasted Time 04:50
  3. Awake 04:15
  4. The Turning to the Madness 06:01
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