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457 Classic Reviews
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Cover  
The Quill - Born From Fire (CD)
Label: Metalville
VÖ: 25.08.2017
Homepage | MySpace
Art: Review
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Werner
Werner
(1000 Reviews)
7.0
Via "Born From Fire" wurde die Reunion mit Vokalist Magnus Ekwall nach dem Austritt 2007 im letzten Herbst ganz offiziell eingeläutet. Zwischenzeitlich durfte selbiger ja bekanntlich etliche Gesangsbeiträge für Ayreon beisteuern. Doch dem Classic Rock samt Stoner-Anleihen, der seit jeher bei The Quill das Alltagsgeschäft ist, tat der Exkurs des Original-Organs keinen Abbruch, konnten die Jungs ja mit Interimsmann Magnus Arnar diese Dekade mehr oder weniger erfolgreich überbrücken.

Die Band aus dem schwedischen Mönsterås klingt nach wie vor arschcool, kann aber nicht mehr die Magie aus den frühen Nuller-Jahren ("Voodoo Caravan") aus dem Hut zaubern. Die großen Seventies Legenden von Black Sabbath bis Led Zeppelin bilden nach wie vor die Basis für den powervollen und groovenden Sound, der wie gewohnt ausreichend Kontrastpunkte bietet. Gleichzeitig tönt "Born From Fire" angenehm homogen. Die bereits in früheren Reviews angedeuteten Affinitäten zu späteren Legenden wie The Cult oder Soundgarden passen zudem nach wie vor ins Quill’sche Gesamtbild. Kein Track fällt qualitativ ab, gleichzeitig tut man sich jedoch schwer, den einen oder anderen Smasher ins Rampenlicht zu drücken. Außer? Die Videosingle "Stonebeliever". Sie ist gleichzeitig der Dosenöffner und Hit des Rundlings. Ist das schlimm? Keineswegs.

Alles im Lot. Der Band wird durch die Rückkehr von Magnus Ekwall bestimmt wieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, die sie sich ohnehin verdient hat. "Born From Fire" reiht sich demnach nahtlos in den bisherigen Katalog ein. Weitere Anspieltipps: "Snake Charmer Woman", "Spirit And Spark", "Set Free Black Crow".

Trackliste
  1. Stone Believer
  2. Snake Charmer Woman
  3. Ghosthorse
  4. Keep It Together
  5. Spirit And The Spark
  6. Skull & Bones
  1. Set Free Black Crow
  2. Electrical Sons
  3. Hollow Of Your Hands
  4. Unchain Yourself
  5. Revelation
  6. Metamorphosis
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