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Cover  
Beast In Black - Berserker (CD)
Label: Nuclear Blast
VÖ: 03.11.2017
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2835 Reviews)
5.0
Das Maß, nein der Mullkübel ist voll! Er quillt beinahe über und er gehört einfach ausgetragen. Geleert, bereinigt und gesäubert von all dem unterträglichen, klebrigen Ballast, der seit Jahren volley darin versinkt. Beast In Black sind wieder so ein müffeliger Mülleimerblockierer.

Durchkalkuliert, herz- und seelenlos und am Reißbrett entworfen, wie ein kantenloses Wahlkampfprogramm. Voll von cheesy Melodien, schlagertauglichen Gesängen und unterträglichen Keyboardfanfaren, belästigen, belasten, ja ekeln Beast In Black beinahe über volle Albumlänge. Wo Bands wie Sabaton oder von mir aus auch Powerwolf den Acker aufgrund ihrer Vergangenheit, ihrer Vorreiterrolle und letztendlich auch ihrer Klasse noch gern weiter bestellen dürfen, müssen Acts wie dieser einfach von Beginn an abgetötet werden. Das Feld muss mit amtlichem Gas bespritzt werden, damit solches Unkraut endlich aufhört zu wuchern. Grauenhafter Spandex-Gesang, widerliche Pontempistürme, Doppelbassteppiche deluxe und endlos scheinende Rüschenhemdorkane wie hier, führen die gesamte Rock- und Metal Szene ins Absurde. Das hat nichts mit Party oder Stadionsound zu tun. Das ist bis auf wenige lichte Momente und das ein oder andere Grave Digger- oder Accept Riffing einfach nur kitschig und peinlich. Beast In Black klingen wie Battle Beast deluxe und mit einer Megaportion Schlagobers obendrauf, die alles Gute sofort im Keim erstickt.

Quotenhits mit Ralph Siegel Refrains ala "Blind And Frozen" und "Born Again", die Total-Disco-Verarsche "Crazy, Mad, Insane" oder ein grauenhafter Ballermannsong wie "Blood Of A Lion" werden vielen "Leuten" volley gefallen. Das tut "fucking" Helene Fischer aber letztendlich leider auch und genau hier kommen wir zum nicht diskutablen Fazit dieser Scheibe:
Mit Metal oder Rock hat das alles genau so wenig zu tun, wie Karaoke oder Baumweitwerfen auf großen Festivals. Beast In Black sind eine Schlagerband. Uninteressant, leblos und völlig unnötig. Im Jahre 2017 und eine gefühlte Ewigkeit nachdem symphonischer Melodic Metal vielleicht noch spannend war, ist ein Album wie "Berserker" eine einzige Belästigung.


Wacken Proletariat hin oder her. Intoleranz und Ablehnung mögen zu einem jähen Ende dieses Unkrauts und all seinen Wucherungen führen. Je früher, desto besser...auch wenn mein geschätzter Kollege DD das wohl ebenso etwas anders sieht, wie viele viele andere auch...



Trackliste
  1. Beast in Black
  2. Blind and Frozen
  3. Blood of a Lion
  4. Born Again
  5. Zodd the Immortal
  6. The Fifth Angel
  1. Crazy, Mad, Insane
  2. Eternal Fire
  3. End of the World
  4. Ghost in the Rain
  5. Hell for All Eternity
  6. Go to Hell
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06.11: Nightwish, Beast In Black @ Barclaycard Arena, Hamburg
09.11: Nightwish, Beast In Black @ König-Pilsner-Arena, Oberhausen
11.11: Nightwish, Beast In Black @ Geneva Arena, Grand Saconnex (Genf)
13.11: Nightwish, Beast In Black @ Incheba Expo Arena, Bratislava
14.11: Nightwish, Beast In Black @ Olympiahalle, München
16.11: Nightwish, Beast In Black @ Arena Leipzig, Leipzig
20.11: Nightwish, Beast In Black @ Tüskecsarnok Arena, Budapest
22.11: Nightwish, Beast In Black @ Hallenstadion, Zürich
23.11: Nightwish, Beast In Black @ Arena Nürnberger Versicherung, Nürnberg
24.11: Nightwish, Beast In Black @ Hanns-Martin-Schleyer-Halle, Stuttgart
27.11: Nightwish, Beast In Black @ Saarlandhalle, Saarbrücken
04.12: Nightwish, Beast In Black @ Mediolanum Forum, Assago (Mailand)
05.12: Nightwish, Beast In Black @ Festhalle, Frankfurt am Main
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