HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Septagon
Apocalyptic Rhymes

Interview
Leviathan

Review
Aria oder Arija
Curs Of The Seas

Review
Metal Church
Damned If You Do

Review
Bloodbath
The Arrow Of Satan Is Drawn
Statistics
5822 Reviews
457 Classic Reviews
276 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Thorium - Thorium (CD)
Label: Empire Records
VÖ: 05.10.2018
Homepage | Facebook
Art: Review
Alex Fähnrich
Alex Fähnrich
(127 Reviews)
8.5
Als es hieß, dass die belgischen Metal-Urgesteine Ostrogoth sich von gleich drei Mitgliedern getrennt haben, war der Schock groß. Umso beeindruckender meldet sich das geschasste Trio, bestehend aus Stripe (Bass), Tom Tee und Dario Frodo (beide Gitarre), mit ihrem eigenen Outfit Thorium zurück und wie! Dass die Trennung Spuren hinterlassen hat, offenbart sich gleich nach dem Intro mit dem wütenden "Ostrogoth". Als Sänger konnte man David Marcelis (Lord Volture) gewinnen, der in seinen besten Momenten ('Icons Fall') an den mächtigen Tyrant (Harry Conklin) erinnert. Gesanglich ist also bei Thorium schon mal alles im grünen Bereich. Da die Gitarrenfraktion aus seligen Ostrogoth-Zeiten bestens aufeinander eingespielt ist, wundert es nicht wirklich, dass gerade dort die ganze große Stärke der Belgier liegt. Tom und Dario fackeln ein wahres Feuerwerk an endgeilen doppelstimmigen Läufen und Soli ab.

Stilistisch hat man sich irgendwo zwischen europäischem Power und Speed Metal häuslich niedergelassen, ohne jedoch die eigenen Wurzeln zu verleugnen, die im traditionellen Heavy Metal liegen. Während die eingängigen Refrains von 'Godspeed' (der Track wurde in seiner Urfassung von niemand Geringerem als Ex-Candlemass Goldkehlchen Thomas Vikström ("Chapter Six") eingesungen.) oder 'Powder And Arms' zum Mitsingen einladen und bei den anstehenden Liveshows ganz sicher zu den Highlights zählen werden, ist das abschließende 'Four By Number, Four By Fate' mit über fünfzehn Minuten Spielzeit quasi das Opus Magnum dieses Albums und besonders für den Genuss über Kopfhörer geeignet - was für ein Sammelsurium an überragenden Melodien, irgendwo zwischen alten Manowar und Helloween! All dies wurde durch die sehr transparente und gleichzeitig druckvolle Produktion von Simone Mularoni (DGM), der zuletzt bereits "All Hail The King" der indischen Newcomer von Against Evil soundtechnisch veredelte, bestens konserviert. Lediglich beim Cover hätte man sich im Hause Thorium etwas mehr Mühe geben können, aber alles Geld in das Produkt und nicht in dessen Verpackung zu stecken, zeugt ja auch von einer gesunden Attitüde.
Diese Jungs sind Kämpfer!



Trackliste
  1. March of the Eastern Tribe
  2. Ostrogoth
  3. Court of Blood
  4. Godspeed
  5. Icons Fall
  1. Powder and Arms
  2. All Manner of Light
  3. Return to the Clouds
  4. Four by Number, Four by Fate
Septagon - Apocalyptic RhymesAria oder Arija - Curs Of The SeasMetal Church - Damned If You DoBloodbath - The Arrow Of Satan Is DrawnMuse - Simulation TheorySubtype Zero - The Astral AwakeningSkeletonwitch - Devouring Radiant LightNordic Union - Second CommingArtillery - The Face Of FearBad Butler - Not Bad At All
© DarkScene Metal Magazin