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Cover  
The Vision Bleak - Set Sail To Mystery (CD)
Label: Prophecy Productions
VÖ: 02.04.2010
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2880 Reviews)
7.5
Nachdem The Vision Bleak zuletzt zweimal die tiefschwarze Kutsche sattelten um mit ihr ins karpatische Reich der Wölfe zu reisen gehen sie mit ihrem vierten Album zu ihren Ursprüngen zurück. Sie entern neuerlich das Deathship um gen Vollmond zu segeln und ihren Namen weiter in die Welt zu tragen. "Set Sail To Mystery" ist The Vision Bleak pur! Das Totenschiff ist voll von neuen Horrorgeschichten über Tod, Furcht und Verderben und man darf sich einmal mehr Gruselmusik mit dramatischer Atmosphäre und süffisantem Humor ergötzen.
Stimmungsvoll und fesselnd geleiten The Vision Bleak mit einem durch Sprechgesang getragenen "A Curse Of The Grandes Kind" in ihr neues Werk der Blutleere. Einmal mehr werden Edgar Allan Poe und H.P. Lovecraft zitiert und in klangvolle Miniepen voll von Gothic Schauder, Metalnote und symphonischen Bombast gehüllt. Die unverkennbar düstere Aura verbreitet sich wie Nebelschwaden, die imaginären Werwölfe, Vampire und sonstigen Gruselgestalten waten wie untote Schatten vorm geisitgen Auge, wenn man sich ein Album wie "Set Sails To Mystery" anhört. Der Sound der Herren ist zwar von Beginn seiner Tage an mitnichten revolutionär aber markant und charismatisch.
The Vision Bleak klingen bei jedem Ton urtypisch und eigen. Schaurig, mystisch und schwer. Horror Metal mit symphonischer Note, mitreisendem Riffing und durch und guten Songs. Hier wird einfach und effektiv zu Werke gegangen. Die Stimmung ist einmal mehr großartig und die Aura der Songs ist trotz heftiger Gitarren durchwegs erhaben. Dunkel und hitverdächtig stellen sich Songs wie das mächtige "I Died With The Swans", ein unglaublich hart groovendes "A Romance With The Graves" oder ein absolut treffsicheres "The Outsider" vor. The Vision Bleak sind Horrorsatire pur. Tonnenschwer groovende und bombastisch schwermütige Gruselmusik mit Humor und Stimmung. Ziemlich großes Theater und spätestens bei "Mother Nothingsness" erdrückten die Herren ihren Hörer endgültig mit schleppend schwerem Sound und ihrer so packenden Symbiose aus Atmosphäre und Dunkelheit.

"Set Sails To Mystery" ist das mittlerweile vierte starke The Vision Bleak Album. Neuerlich kann man nicht die Höchstnote dafür geben, in Anbetracht des Unterhaltungswertes, der markanten Aura und der satten Gesamterscheinung aus Artwork und rauer Produktion kann man das Album aber dennoch fast bedenkenlos empfehlen.

The Vision Bleak sind mittlerweile weit mehr als ein Insidertipp. Die theatralische Schwermut, die getragene Düsternis und der dramatische Bombast den das Duo in seine nie ohne Augenzwinkern zu genießenden Kompositionen einwebt um dennoch immer ein packendes Resultat zu kreieren ist einzigartig und eine unterhaltsam und hart knackende Mischung aus großen Momenten von Bands wie Type O Negative, The Sisters Of Mercy, The Bronx Casket und Death SS...

Trackliste
  1. A Curse Of The Grandest Kind
  2. Descend Into Maelstrom
  3. I Dined With The Swans
  4. A Romance With The Grave
  1. The Outsider
  2. Mother Nothingness (The Triumph Of Ubbo Sathla)
  3. The Foul Within
  4. He Who Paints The Black Of Night
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