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Cover  
Serenity - Death & Legacy (CD)
Label: Napalm Records
VÖ: 25.02.2011
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Art: Review
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RedStar
RedStar
(243 Reviews)
9.0
Potzblitz! Was ist da in der einheimischen Musikszene los ... werden plötzlich alle erwachsen? Nach den auf den letzten Studioalben deutlich gereiften The Sorrow oder auch Belphegor erklimmen nun unsere Local Heroes Serenity die nächste Stufe in Sachen Reife und Professionalität auf der Suche nach dem perfekten SymphonicMetal – Album!

Schon das tiefpurpurne Albumcover macht unmissverständlich klar, was Sache ist und lässt keine Interpretationsspielräume hinsichtlich des musikalischen Inhalts offen. Auch auf Album Nr. 3 präsentieren uns die Unterländer (wie schon auf den grandiosen Vorgängern) Meisterwerke der Melodie, Elegien der Emotionen und Prunkstücke des Pathos. Diese Rohdiamanten werden auf dem neuen Album allerdings zu Sahnestücken allerfeinster Prägung veredelt. Die gewohnt treibenden Schlagzeugrhythmen und bratenden Gitarren werden auf "Death & Legacy" in ein ausgefeiltes und ausgereiftes symphonisches Konzept gehüllt, wodurch die sympathischen Jungs ihr Soundgewand deutlich in epischere Breiten tragen. Einen derart massiven Einsatz von Melodie, Chören, Pathos, Theatralik und Dramatik ist man selbst bei Serenity bisher nicht gewöhnt. Die vielschichtigen Arrangements und Songideen fließen wie aus einem (Zucker-)Guß ineinander, fügen den ohnehin schon grandiosen Powerhymnen Serenity´s eine zusätzlich Prise Pfeffer, äh, Zucker hinzu und stabilisieren das trotz aller gebotenen Härte doch teils fragile Melodie- und Emotionsgespinn mit einem zusätzlichen Pfeiler.

Ein derart hoher Grad an Symphonik und Breitwandepik ist neu auf "Death & Legacy", mit feinem Gespür und hohem songwriterischen Können umschiffen Serenity allerdings die Gefahr, sich in Überlängen, käsigem Bombast und überladenen Arrangements zu verheddern. Ohne, dass der CD-Player im Schmalz ersäuft wird, einem der Kopfhörer am Ohr kleben bleibt, der Komponist auf den Namen Andrew Lloyd Webber hört oder man auf dem Kitschparkett des sahnig-rosaroten Bombasts ins Schlittern gerät, beleben die Tiroler ihren knackigen, dichten Sound mit den großen und symphonischen Arrangements und Ideen und setzen Pomp und Getöse wohlakzentuiert und –arrangiert ein.



"Death & Legacy" ist insofern eine logische Konsequenz aus der bisherigen Entwicklung, wenngleich den Tirolern um den extrovertierten Fronter Georg auch die bisherige, knackig-puristischere Linie nicht schlecht zu Gesichte stand. Egal, ob beim Videotrack "The Chevalier" (mit Unterstützung von Ailyn von Sirenia) oder dem von Harmonie und Wechselgesang zwischen Georg und Sängerin Amanda Sommerville lebenden "Changing Fate", Serenity schaffen jedes Mal den Rückzieher vor den Abgründen der „Cheesyness“, tänzeln somit allerdings meist auf dem schmalen Grat, balancieren aber diesen Hochseilakt gekonnt aus.

Packender geht´s bei Uptemponummern wie "New Horizons" oder "Far From Home" zu, bei "When Canvas Start To Burn" oder "Youngest Of Widows" dürfen die Gitarren teilweise wieder schärfer braten. Das bedächtig beginnende, dann aber zu eine prächtigen Melodikrocker anschwellende "State Of Siege" weiß den Hörer ebenso zu fesseln wie "Serenade Of Flames" (mit Delain´s Charlotte Wessels). Für mich als mit Faible für orientalische und Ethno-Sounds ausgestatteten Hörer ist selbst ein Interludium wie "Below Eastern Skies" ein kleiner Ohrenschmaus.

Kurzum: es ist unglaublich, welche Perlen da wieder aus dem Hut gezaubert wurden. Serenity entführen den Hörer in die Heldensagen längst vergangener Epochen und jagen einen mit Geschichten um Helden zur See (Francis Drake, C. Columbus, Diaz), der Frauen (Casanova), der feinen Künste (Albrecht Dürer), der Wissenschaft (G. Galilei) oder des abenteuerlichen Pioniergeists (Marco Polo) mit atemberaubender Geschwindigkeit durch die Jahrhunderte. Weitere Details zum Textkonzept findet ihr im ausführlichen Albumpreview (zum ausführlichen pre-listening Special), in dem auch die einzelnen Songs schon teils intensiv präsentiert und filetiert wurden. Allen, die bislang noch nicht in Kontakt mit den Tiroler Kings of Symphonic Power Metal in Kontakt gekommen sind, seien als Referenzbands grob Nightwish, Kamelot und Within Temptation genannt.

Heimspiel für Serenity auf diesen Seiten? – Mitnichten! Dass Darkscene unseren Lokalmatadoren tendenziell wohlgesonnen war, liegt ob der Qualität der bisherigen Veröffentlichungen auf der Hand. Doch all dies und auch die hohen Erwartungshaltungen vermögen Serenity zu toppen. Mit einem sehr kritischen Ohr an das Album herangegangen kann ich sagen, dass das Album den „Test of Time“ besteht und sich auch nach über 15 Hördurchgängen in keinster Weise abnützt. "Death & Legacy" ist Symphonic Metal der Oberliga, wahrscheinlich nichts für die den raueren Klängen zugewandten Metalfans, denen die Jungs wohl wieder zu clean, zuckersüß und klebrig sein werden, aber ein Gourmetstück für Kenner und Liebhaber der feinen Melodikkünste!

Serenity greifen mit "Death & Legacy" nach den Symphonic-Sternen, mit dem Aufwind des tollen neuen Longplayers im Rücken sollten sie auf der Erfolgsleiter wohl gleich mehrere Stufen auf einmal erklimmen! "Death & Legacy" ist das As im Ärmel von Serenity, das im hart umkämpften großen Kartenspiel des globalen Musikmarktes nun nur mehr zum richtigen Zeitpunkt und taktisch klug ausgespielt werden muss!

Trackliste
  1. Set Sail To … ( Intro)
  2. New Horizons
  3. The Chevalier
  4. Far From Home
  5. Heavenly Mission
  6. Prayer (Interlude)
  7. State Of Siege
  8. Changing Fate
  1. When Canvas Starts To Burn
  2. Serenade Of Fiames
  3. Youngest Of Widows (Bonus Track)
  4. Below Eastern Skies (Interlude)
  5. Beyond Desert Sands
  6. To India´s Shores (Bonus Track)
  7. Lament (Interlude)
  8. My Legacy
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